Beiträge

Flughelferübung: Proben für den Ernstfall

Am Samstag, 1. Juni, findet eine Flughelferübung der drei ostbayerischen Flughelfer-Standorte Bayreuth, Amberg und Cham statt. Dabei wird gemeinsam mit den Hubschraubern der Bayerischen Polizei der Ernstfall geprobt. Kommt es in Bayern zu einem Waldbrand oder müssen Personen oder schweres Material transportiert werden, wird die Flughelfergruppe Bayreuth hinzugezogen, um die örtlichen Feuerwehren zu unterstützen.

Tirol Box: Konzipiert für Außenlasten aller Art. Foto: Susanne Jagodzik

Unter anderem werden am Samstag der Transport von Außenlasten und die Waldbrandbekämpfung aus der Luft geübt. Was ist bei einem Einsatz zu tun? Wie wird ein Fliegerischer Einsatzplan erstellt? Wie werden die Löschwasser-Behälter ordnungsgemäß mit dem Helikopter verbunden? All diese Fragen werden bei der gemeinsamen ostbayerischen Übung geklärt.

Löschwasser-Behälter der Bayreuther Feuerwehr. Foto: Susanne Jagodzik

Außerdem wird die Löschwasserentnahme aus einem offenen Gewässer geübt. Entnahmeort wird hier der Kiesweiher am östlichen Ortsrand von Bindlach sein. Die Fliegerische Einsatzleitung der Feuerwehr wird sich mit ihren Fahrzeugen bei Lankendorf positionieren. Daher kann es während des Tages zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich kommen.

Sahin Döner Außenansicht Bayreuth

Nach Brand im Dönerladen: Das Landeskriminalamt ermittelt

Im Erdgeschoss des Sahin Döners in der Bayreuther Maxstraße ist es am vergangenen Sonntag zu einem Brand gekommen. Die Brandursache konnte noch immer nicht geklärt werden. Am heutigen Dienstag ist deswegen ein Sachverständiger des Landeskriminalamtes vor Ort, wie die Polizei auf Anfrage des bt mitteilt.

Lesen Sie auch:

Als die Einsatzkräfte am Sonntag eintrafen, hatte es stark aus dem Erdgeschoss des Gebäudes geraucht. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken, sei der Brand direkt im Imbiss Sahin-Döner ausgebrochen. Dabei ist ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Was genau zum Brand geführt habe, sei bisher noch nicht zweifelsfrei geklärt, sagte die Polizei dem Bayreuther Tagblatt. Das Landeskriminalamt ermittle im Tagesverlauf noch am Brand-Ort.

Aufnahmen nach dem Brand

Das Ponte Central, direkt nebenan, ist auf unbekannte Zeit „krankheitsbedingt“ geschlossen, wie auf einem Zettel an der Eingangstür geschrieben steht. Auch der Sahin-Döner hat geschlossen – allerdings ohne Hinweis an die Besucher.

Ponte Central kranheitsbedingt geschlossen

Foto: red

Wie Radio Mainwelle am Montag meldete, seien zehn Wohnungen im Haus, über dem Imbiss, noch ohne Gas und ohne Strom gewesen.

Erst am 25. April hatte es im selben Döner-Imbiss einen Messerangriff unter Bekannten, und deswegen einen  Großeinsatz der Polizei, gegeben.

Nach Brand im Jugendtreff: Freunde brauchen Hilfe

Am vergangenen Samstag ist es auf einem Gartengelände zwischen der Therme Obernsees und dem Eisweiher zu einem Brand gekommen. Dabei wurden zwei Bauwägen, die für die Obernseeser Jugendlichen als Treffpunkt genutzt wurden, in Mitleidenschaft gezogen. Nun versuchen die Jungs die Bauwägen wieder aufzubauen.

Lesen Sie auch:

Der Schock sitzt auch Tage nach dem Brand noch tief. Wie Moritz Wolf und Linus Wölfel der bt-Redaktion berichteten, feierten die Jungs am Abend vor dem Brand noch in den Bauwägen.

Freitag war unser Stammtisch. Da unsere Schuhe nass waren, stellten wir sie zum Trocknen vor den Ofen. Wir bemerkten zwar einen beißenden Geruch, dachten aber, dass das von den Schuhen kam, die zu nah am Ofen standen. Wir dachten uns nichts weiter dabei…

(Moritz Wolf)

Glück im Unglück! Gegen 0:30 Uhr verließen die Jungs das Gelände, achteten aber darauf den Ofen und die Stromzufuhr abzuschalten.

Der Bauwagen in Obernsees – Treffpunkt für Jugendliche; Foto: Lukas Häfner

Erst am nächsten Tag, gegen 13 Uhr, wurde dann von einem vorbeifahrenden Autofahrer eine Rauchentwicklung an den Bauwägen bemerkt. Auslöser war wohl ein Defekt im Sicherungskasten.

Foto: Lukas Häfner

Die Flammen in dem hinteren Bauwagen breiteten sich schnell aus und griffen auch teilweise auf den zweiten Bauwagen über. Glücklicherweise konnte der zweite Bauwagen aber teilweise gerettet werden. Von dem Inventar allerdings ist nur noch Schutt und Asche übrig.

Foto: Susanne Jagodzik

Spendenaufruf zum Wiederaufbau

Aufgeben kommt für die Obernseeser Jungs allerdings nicht in Frage. Die Jugendlichen richteten ein Spendenkonto ein, um so Geld für einen neuen Bauwagen zu sammeln.

Zum Spendenkonto der Jungs geht es hier entlang!

Die Anteilnahme ist sehr groß. Wir haben schon jetzt über 2.000 Euro gesammelt.

(Moritz Wolf)

Das ist allerdings nur ein erster Schritt. Den Schaden schätzen Moritz Wolf und Linus Wölfel auf rund 4.000 Euro.

Von der Innenausstattung des Bauwagen ist auch nichts mehr übrig. Neben einigen Sofas und Sitzgelegenheiten standen darin auch eine Musikanlage und ein Lüftungssystem.

(Linus Wölfel)

Aufräumarbeiten in vollem Gang

Bereits gestern begannen die Jugendlichen das Gelände aufzuräumen. Bis zum Herbst hoffen die Jungs das Gelände wieder nach altem Standard aufbauen zu können. Auf ihren „Stammtisch“ wollen die neun Obernseeser allerdings nicht verzichten. Bis alles wieder in neuem Glanz erstrahlt, wollen sich die Jungs einfach in den Überresten des zweiten Bauwagens treffen.

Die aktuelle Situation sehen Sie im Video:

 

Kulmbach: 53-Jährige stirbt bei Zimmerbrand

Ein Todesopfer forderte am Sonntagmorgen ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Kulmbach.

Gegen 6 Uhr bemerkte ein Zeuge die starke Rauchentwicklung aus der Wohnung im Mehrfamilienhaus in der Straße „Pörbitscher Weg“ und setzte den Notruf ab. Die alarmierten Feuerwehren konnten nur mit Atemschutzgeräten in das stark verqualmte Gebäude vordringen und hatten den Brand in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des Gebäudes rasch gelöscht. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte in einem Zimmer die bereits leblose 53-jährige Bewohnerin. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Weitere Bewohner wurden durch den Brand nach aktuellen Stand nicht verletzt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro. Die Feuerwehren aus Kulmbach und Umgebung, das Technische Hilfswerk sowie der Rettungsdienst waren mit zirka 110 Einsatzkräften vor Ort.

Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.


Text: Polizeipräsidium Oberfranken