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Bitkom-Chef: Grundschüler brauchen Handys

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Der Chef des Hightech-Branchenverbands Bitkom, Achim Berg, hat sich in einem Zeitungsinterview dafür ausgesprochen, dass Kinder bereits ab der 1. Klasse ein Handy bekommen sollten.

Im Gespräch mit der Rheinischen Post sagte Berg:

Ab der Grundschule empfehle ich ein Handy für Kinder und würde die Einbindung der Geräte im Unterricht befürworten (…) Verbote bewirken nur, dass Kinder die Geräte heimlich nutzen und dann ohne Begleitung gefährdeter sind. Das ist der größte Fehler, den man als Eltern machen kann.

(Achim Berg, Bitkom)

Ab der Einschulung kämen Kinder auf dem Schulhof ohnehin damit in Berührung.

Als Bitkom-Chef ist 55 Jahre alt und vertritt Berg die Interessen der deutschen Telekommunikations-, Computer-, Internet- und Hightechunternehmen. In dem Zeitungsinterview rief er die Kultusminister der Länder außerdem auf, den Computerunterricht an Schulen zu reformieren. Kinder hätten schließlich ein Recht auf digitale Teilhabe. Er verwies weiter auf eine Umfrage, wonach etwa die Hälfte der Sechs- bis Siebenjährigen in Deutschland Handys benutze. Noch mehr, nämlich Dreiviertel der Kinder in dieser Altersklasse, benutzen demnach Tablets.

USB im Kreuzsteinbad: Eine Idee von Schülern wird Realität

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WLAN gibt es im Kreuzsteinbad schon. Und ab der kommenden Freibadsaison ist es kein Problem mehr, wenn beim Surfen der Handy-Akku schlapp macht. Denn die Stadtwerke Bayreuth statten insgesamt 28 Schließfächer mit USB-Anschlüssen und acht davon zusätzlich mit 230-Volt-Steckdosen aus. Daran können Badegäste ihre Handys und E-Bikes laden. Die Idee stammt von Schülern des WWG, die an einem Planspiel des Stadtjugendrings Bayreuth teilgenommen haben.

Im bt-Interview schildern Stefan Greißinger, der Geschäftsführer des Stadtjugendrings, WWG-Schüler Lukas Nemetz und Stadtwerke-Bäderleiter Harald Schmidt, den Weg von der Idee, bis zur Umsetzung.

Allerdings: Bei den 1.000 Euro, die das Projekt laut den Planspielvorgaben kosten sollte, wird es nicht ganz bleiben. „Es ist doch etwas mehr, als nur ein paar USB-Steckdosen samt Netzteil zu kaufen“, erklärt Harald Schmidt. „Immerhin müssen wir auch die Leitungen im Kreuzer verändern. Wir gehen aber davon aus, dass wir mit 2.000 Euro hinkommen sollten.“