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Gibt es bald keinen Autofrühling in Bayreuth mehr?

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Geht es nach Klaus Wührl-Struller von den Grünen, wird es in Bayreuth bald keinen Autofrühling mehr geben. Der Oberbürgermeisterkandidat findet, die Veranstaltung sei in ihrer jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Kürzlich wurde die Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe als Schuldenkönigin von Bayreuth bezeichnet. 

“Autofrühling ist nicht mehr zeitgemäß”

Dr. Klaus Wührl-Struller von den Grünen hat in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom Mittwoch (5.2.2020) eine klare Meinung: “Ein Autofrühling ist nicht mehr zeitgemäß. Dafür könnte man doch in der Zukunft überlegen, ob man aus dem Autofrühling nicht einen Mobilitäts-Frühling macht.” Hierbei könnten zum Beispiel Fahrräder mit eingebunden werden, so der Politiker. Bei den anderen Mitgliedern des Ausschusses findet der Vorschlag allgemeinen Anklang. Nur einer ist dagegen.

“Typisch grünes Denken”

Klaus Klötzer von der CSU schießt gegen den Grünen-Politiker: “Dass der Autofrühling nicht mehr zeitgemäß ist, ist ein typisch grünes Denken. Nicht alle können mit dem Rad fahren und auf ein Auto verzichten.” Oberbürgermeistern Brigitte Merk-Erbe entschärft die Situation: “Ich habe es so verstanden, dass Herr Wührl-Struller noch andere Fortbewegungsmittel bei dieser Veranstaltung integrieren möchte und nicht, dass keine Autos mehr präsentiert werden sollen.”

Problematischer Termin

Der erste Autofrühling soll am 5. April 2020 stattfinden, insgesamt sollen es zwei Termine im Jahr geben, so Ulrich Pfeifer zum Thema Autofrühling.

Elisabeth Zagel von der SPD gibt dabei jedoch zu bedenken, dass am 5. April 2020 die Kar-Woche beginnt und der Termin für Menschen, die nach dem Kirchenjahr leben, problematisch werden könne, da der erste Autofrühling in diesem Jahr auf den Palmsonntag fallen würde. Am Termin soll sich allerdings dennoch nichts ändern.

Zwischen der Bayreuther Gemeinschaft und der SPD herrscht Zoff. Alles begann mit einem Auftritt eines Chors beim Neujahrsempfang der SPD.