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Richard Wagners Festspielhaus

Festspiele 2019: Tickets ab heute!

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Ab heute ist die Online-Bestellung für Festspielkarten für 2019 freigeschaltet. Anfragen für Tickets können ab sofort auf der Website der Bayreuther Festspiele abgegeben werden. Die Bestellung ist bis zum 31. Oktober 2018 möglich. Die Unterlagen für schriftliche Bestellungen werden im September versandt und sollen bis spätestens zum 16. Oktober zurückgesandt werden. Aufgrund der hohen Nachfrage wird natürlich nicht jeder Kartenwunsch erfüllt werden können. Die Bearbeitung der Anfragen beginnt im November.

Die Bayreuther Festspiele 2019 finden vom 25. Juli bis zum 28. August 2019 statt. Wie auch 2018 wird es wieder 32 Aufführungen im Festspielhaus zu sehen geben. Aufgeführt werden “Tannhäuser” (Neuinszenierung), “Lohengrin”, “Die Meistersinger von Nürnberg”, “Parsifal” sowie “Tristan und Isolde”. Die beiden letztgenannten werden in ihrer aktuellen Inszenierung 2019 zum letzten Mal zu sehen.

Im Jahr 2019 debütiert der neue Saalplan. Ab nächstem Jahr gibt es nur noch 11 Preis- und Platzkategorien für Tickets. Weitere Infos zu Tickets finden Sie auf der Seite der Bayreuther Festspiele 2019.

Außenansicht Schloss Birken mit Tomatenpflanzen

In Besitz von Schloss Birken: Vom Jugendtraum zur Realität

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Innen am Fenster des Audienzsaales winden sich bunte Blumen, daneben ein originaler Barockaufsatzsekretär der Markgräfin Wilhelmine. Vor den Blumen steht ein silberner Flachbildfernseher, im Hintergrund hellgrüne Seidendamast-Stoffbestpannung: Hier wohnt Familie Rothenbücher. Im Schloss Birken treffen Historie und Moderne aufeinander. Das Schloss ist voller Sammlerstücke aus der Markgrafenzeit, das heißt in allen Räumen findet man Möbel oder Gegenstände, die die Markgrafenfamilien zu Lebzeiten tatsächlich in Gebrauch gehabt hatten. Peter Rothenbücher hat in den vergangenen Jahren viele Exponate von Adelsfamilien – die einmal im Dienst der Markgrafen waren – zurückgekauft, um sie ins Schloss Birken zu holen. Angefangen hat er mit dem Sammeln bereits im Jugendalter.

Im Jahr 1975 erwarb die Familie Peter Rothenbücher das Schloss Birken und ließ es aufwendig restaurieren. Die Erhaltung der Originalsubstanz hatte dabei stets oberste Priorität. Sie füllten die Räume u.a. mit original  markgräflichen Porzellan, weißglasierten Fayencen und Glashumpen. Auch Uhren, Gemälde und eine Recamière sind im ersten Obergeschoss zu finden. Bei der Rekonstruktion der barocken Garten- und Parkanlage, waren keine ursprünglichen Planerunterlagen oder Abbildungen mehr vorhanden. Lediglich eine Flurkarte von 1850 lieferte eine Grundlage für die Neuanlegung von Hecken und Blumenbeten der Außenanlage – heute in etwas kleinerer Dimension.

“Das ganze Bestreben unserer Familie war und ist es, Schloss Birken, das alte markgräfliche Ministerhaus, mit seinen bedeutenden Kunstsammlungen aus dem ehemaligen Besitz der Bayreuther Markgrafen, ihrer Minister und Hofbeamten zu erhalten und weiterhin für die Bürger unserer Stadt,  die Universität und  die Besucher aus nah und fern öffentlich zugänglich zu erhalten”, so Peter Rothenbücher.

Seit 2012 wurde die Jagd-, Waffen- und Kunstsammlung, die über vier Generationen zusammengetragen wurde, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute kann das Schloss Birken am Dienstag und Samstag, jeweils um 11 Uhr sowie um 14 Uhr,  bei einer Führung besichtigt werden. Wir haben mit Peter Rothenbücher gesprochen, wie er in den Besitz des Schlosses gekommen ist

Peter Rothenbücher im Interview

Impressionen aus Schloss Birken in Bayreuth:


Hintergrund

Erstmalig erwähnt wurde das Schlösschen auf der “Pircken”, zwischen Stadtmitte und Universität  im Jahr 1459.  1687 wurde das alte Jagdschloss abgerissen und dafür das jetzige Schloss zwischen 1687 und 1692 nach Plänen des markgräflichen Architekten Charles Philippe Dieussart neu erbaut. Die Blütezeit hatte das Schloss unter Premierminister Erdmann, Freiherr von Stein zwischen 1724-1739. Kostbare Gemälde, Möbel und eine  mit Gold geprägte Ledertapete schmückten von da an die Innenräume. Schloss Birken war während der Sommermonate Residenz des markgräflichen Ministers, der im Barocksaal oft glanzvolle Feste und große Hofjagden feierte. Markgräfin Wilhelmine und Markgraf Friedrich waren häufig zu Gast, da sie bei ihren Reisen oft Rast im Schloss machten.

Ex Medi-Spieler Gabe York wechselt nach Orlando

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Stummfilme aus dem Feuerwehrauto

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Das ganze Jahr über fährt ein Feuerwehrauto durchs Land. Mit sich bringt es Kinoequipment und zwei Musiker. Heute kommt das “Wanderkino” nach Bayreuth.

Wo auch immer das Feuerwehrauto Halt macht, ist Kinozeit. Vom Projektor, bis zur Bestuhlung: Alles ist in den Oldtimer, Baujahr 1969, integriert. Dass zu so einem besonderen Setting auch ein spezielles Konzept gehören muss, versteht sich von selbst: So werden an den Wanderkinoabenden natürlich keine Bockbuster gezeigt, sondern Stummfilme. Zum Beispiel “Der Einwanderer (1917)” von Charlie Chaplin. Oder “Krieg und Frieden (2012)” von Tilo Baumgärtel.

Mobiles Freiluftkino – Mit Stummfilmen und Livemusik

Begleitet werden die Filme live von Tobias Rank am Piano und Gunthard Stephan an der Violine. Beide sind hochprofessionelle und erfahrene Musiker. Also genau die Richtigen für eine anspruchsvolle Livebegleitung.

Wer dieses mobile Kino selbst erleben will, hat heute Abend (6. September) im Garten des Richard Wagner Museums dazu Gelegenheit. Da die Filme unter freiem Himmel, direkt vor dem Haus Wahnfried gezeigt wird, empfiehlt es sich eine Decke mitzunehmen. Bei ganz schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die Räumlichkeiten der Sonderausstellung verlegt. Los geht es um 20 Uhr, das Ende ist für 22 Uhr geplant. Es fällt lediglich der Museumseintritt an (6 Euro).

Hier gibt es einen kurzen Trailer zur Einstimmung:

 


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Zimmerkonzert: bt-Interview mit Sam Bodary (Hello Emmerson)

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50 Leute, ein kleiner, schwach beleuchteter Raum und stimmungsvolle Musik. Das war der Dienstag Abend im Forum Phoinix. Abseits des normalen Alltags in Bayreuth lud dieser alternative kulturelle Treffpunkt zu einem Zimmerkonzert des musikalischen Projekts Hello Emmerson ein. Sam Bodary, der kreative Kopf der Band und der Schlagzeuger Daniel Seibert machten für das gemischte Publikum den Abend zu etwas Besonderem.

Informationen zur Band finden Sie auch auf der Hello Emmerson Website.

Wir haben uns nach dem Konzert mit Sam Bodary zusammengesetzt.

Die wichtigsten Aussagen in Kürze

Die Ambition hinter dem ersten Album ist zunächst einmal auszuprobieren, ob man dazu überhaupt in der Lage ist. Die Songs könne man als persönlich motiviert bezeichnen, es geht vor allem um Alltägliches. Den Weg nach Bayreuth habe die Band durch einen Freund, ebenfalls Besitzer eines kleines Plattenlabels in Dresden, gefunden, der ihr Album veröffentlicht und die Tour gebucht hat. Bei wem sie heute Nacht übernachten? Gute Frage. Bis jetzt kennen sie nur den Namen und haben sich gerade erst getroffen. Aber ohne solche Menschen funktioniere eine solche Tour als kleine Band überhaupt nicht.

Live-Impressionen vom Konzert

Die letzte Inszenierung der Festspiele: Das sagen die Besucher

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Schon sind sie wieder rum, die Wagner Festspiele 2018 in Bayreuth. Als letzte Inszenierung wurde dieses Jahr die Walküre aufgeführt. In dieser bt-Umfrage haben wir die Besucher vor dem letzten Akt gefragt, ob sie bisher zufrieden sind – und ob sie wiederkommen würden.

Alles Weitere zu den Bayreuther Festspielen 2018 finden Sie in diesem Artikel.

Verhaltensguide für den Grünen Hügel

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13:30 Uhr, tropische Hitze im Hofgarten und eisige Kühle im futuristischen Richard-Wagner-Museum. Im Untergeschoss des Museums tummeln sich etwa 15 Männer und Frauen um ein Miniaturmodell des Festspielhauses. Die meisten tragen bequeme T-Shirts und Sandalen.

“Ich geh morgen Abend mal kurz in die Oper” – diesen Satz können Sie schon in wenigen Minuten aus Ihrem Gedächtnis streichen. Denn die Bayreuther Festspiele sind konsequent, beinahe streng. Dieser Opernbesuch erfordert Disziplin. Bei “Bayreuth für Einsteiger” gibt Museumsdirektor Sven Friedrich den Festspielbesuchern einen Leitfaden, was sich am Grünen Hügel gehört, und was nicht.

Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst: 

1

“Am besten Sie warten bis der Schmerz in Taubheit übergeht”, scherzt Museumsdirektor Friedrich. Gemütlich ist hier ein Fremdwort. Die abgespeckte und enge Bestuhlung im Saal sind der Akustik geschuldet. Sitzkissen sind im Saal verboten und werden den Besuchern am Eingang direkt abgenommen. Deswegen besser im Auto lassen.

2

Das Bayreuther Festspielhaus wurde als reines Sommertheater erbaut. Luxus wie Heizung oder Klimaanlage suchen Sie hier vergeblich. In diesem Jahr bedeutet das also Saunieren mit musikalischer Untermalung.  “Für seine Körpertemperatur ist jeder selbst verantwortlich”, erklärt Friedrich.

3

Die einstündigen Pausen müssen Sie unter freiem Himmel verbringen. Warten im schmalen Foyer – ist in Bayreuth leider auch nicht gerne gesehen. Alle müssen über den Seitenausgang nach draußen. Bei Regen empfiehlt sich das angrenzende Steigenberger Restaurant. Bestenfalls mit Reservierung, versteht sich.

4

Eilmeldungen, Whatsapp, Instagram? Für den Wagnerianer sollte das in diesen Wochen keine Priorität haben. “Ihre Fotos im Festspielhaus werden sowieso verpixelt, außerdem ist auch verboten dort zu Fotografieren”, so Friedrich. Deswegen das Smartphone im Auto lassen, empfiehlt er.

5

Vor dem Opernbesuch sollte man sich gut in die Handlung einlesen. Info-Broschüren liegen in der ganzen Stadt aus. Denn die Titel der Gesangstexte werden in Bayreuth nicht eingeblendet, das würde der provisorischen Atmosphäre widersprechen. “Eigentlich sollte man die Sänger in Bayreuth verstehen. Falls nicht, hat man Pech”, so Friedrich.

Sie sehen, es bedarf ein wenig Übung, um galant in den Bayreuther Festspiel-Flow hineinzufinden. Es ist aber machbar.

bt-Telegramm vom 01. Januar 2018

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Das bt-Telegramm vom Dienstag für Sie zum Anhören

Orgelkonzert in der Stadtkirche

In der Stadtkirche Bayreuth am Kirchplatz wird das neue Jahr mit einen Orgelkonzert eingeleitet. Es ist ein Gastkonzert der Schlosskirchengemeinde. Um 16 Uhr interpretiert Christoph Krückl an der Orgel ein „Best of Tokkata“. Karten sind im Pfarramt und an der Abendkasse erhältlich.

Neujahresstart mit Fackelwanderung & Burgmenü

Im Naturparadies Burg Rabenstein werden Sie nach einem Glühweinempfang bei einer Fackelwanderung zur Sophienhöhle geführt. Dort können Sie bei Musik die beleuchtete Tropfsteinwelt bestaunen. Im Anschluss führt der Weg zurück zur Burg, wo in den Rittersälen ein 3-Gänge-Menü serviert wird. Veranstaltungsbeginn ist heute Abend um 17 Uhr.

Meisterkurs mit Sopranistin Charlotte Lehmann

Im Haus Marteau findet von 6. bis 11. Januar 2019 der Meisterkurs „Gesang und Musik-Kinästhesie“ mit Sopranistin Charlotte Lehmann statt . Die Gesangspädagogin ist international gefragt. In den 1980er Jahren war sie als Konzertsängerin weltweit bekannt geworden und von 1994 bis 2000 außerdem Präsidentin des Bundes Deutscher Gesangslehrer. Ihr musikalischer Begleiter bei diesem Meisterkurs wird Generalmusikdirektor Christian Fröhlich, von der Berliner Musikhochschule, Hanns Eisler sein. Zum Abschluss des Kurses findet im Pfarrsaal in Bad Steben am 10. Januar um 19 Uhr ein Konzert mit verschiedenen Arien statt.


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