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“Bauen, Wohnen, Ambiente”: Das sind die kuriosesten Fundstücke

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1800 Besucher haben am Samstag die Messe “Bauen, Wohnen, Ambiente” in der Oberfrankenhalle besucht. So zumindest die Einschätzung von Wieland Bubmann aus Gesees, der die Messer veranstaltet. Am Sonntag, wenn die Messe nochmal von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat, rechnet Bubmann mit noch mehr Zulauf.

Foto: Thorsten Gütling

Aber was gibt es dort eigentlich zu sehen? Neben allem, was man zum Bauen,  Renovieren und Einrichten von Häusern, Gärten und Garagen braucht, gibt es auf der Messe auch recht kuriose Dinge. Zum Beispiel:

1. Gewachstes Klopapier

“Vierlagig muss es sein”, sagt Wolfgang Zeidler, “dann brennt es gut”. Seine Metallmanufaktur stellt in Bayreuth Feuerstellen aus, die mit Klopapier betrieben werden. Eine Rolle davon in Frittierfett oder Wachs getaucht, angezündet und schon brennen Fackel und Feuerkorb rund zwei Stunden durch, sagt er.

2. Ein Whirlpool wie ein Kleinwagen

Das gute Teil kostet 12.000 Euro, wiegt ohne Füllung 400 Kilo. Weil aber rund 1000 Liter Wasser rein passen, kann der Badespaß schonmal fast eineinhalb Tonnen schwer werden. Für den Preis gibt es etliche Düsen, einen Wasserfall, Lichter und einen Anlage, die das Wasser reinigt. Ach: Gradgenau einstellbar ist das Wännchen natürlich auch. Via Touchpad, versteht sich.

3. Ein Spiegel, der Fotos macht

Fotoautomaten, mit Drehstuhl und Vorhang kennt wohl jeder. Genauso die auf Pappe gezeichneten Bärte, Brillen, Hüte und Sprechblasen, die bei Hochzeiten und Co. für gute Laune sorgen. Beides zusammen nennt sich Magic Mirror, ist ein mannshoher Spiegel und verpasst seinem Gegenüber auf Berührung allerlei Spielereien. Die Fotos können wenige Sekunden später mitgenommen werden.

4. Fliesen ohne Rutschgefahr

Fliesen und Keramikduschen, auf denen man gar nicht ausrutschen kann? Gibt es auf der Messe. Das Geheimnis ist eine chemische Reaktion. Ausprobieren kann man das auch. Auf einer gefliesten Rutsche, auf der immerzu Wasser hinunter läuft, lässt sich problemlos stehen und gehen.

5. Eine Küchenmaschine für Bonbons und Pulled Pork

Was heißt Küchenmaschine: Die sechste Generation der Thermomix ist in Bayreuth zu sehen. Gerade einmal fünf Tage ist es her, dass das 1400 Euro teure Teil vorgestellt wurde, schon ist der “TM6”, wie ihn die Fans nennen, in Bayreuth zu sehen. Und das Gerät, das abgekürzt klingt wie ein Fußballstar, kann nicht nur nahezu alles auf der Welt auf 160 Grad erhitzten. Es kann jetzt auch anbraten, garen und karamellisieren. Ach ja: nicht zu vergessen, fermentieren auch.

6. Ein Spray, an dem alles abperlt

Die Vertreter am Stand geben an, dass dieses Spray gut für die Umwelt sei. Weil nicht gewaschen werden muss, was gar nicht schmutzig ist. Und so sind dank des Lotuseffekts von  “felicitas protect” Baumwoll-Lätzchen für Kleinkinder nach einem Sprühstoß weder nass noch schmutzig zu kriegen.

7. Eine Badewanne ohne Ablauf

Naja fast. Zumindest sieht man den Ablauf nicht mehr. Die Wanne steht frei im Raum und hat am unteren Ende lediglich einen kleinen Sockel. Darin sind alle Leitungen verstaut. Schon ein Hingucker.

8. Ein Klo mit Fernbedienung

Apropos Hingucker: Schon mal ein Klo mit Fernbedienung gesehen? Das gute Stück kostet rund 3000 Euro, ohne Einbau. Dem, der darauf sitzt, macht es dafür per Knopfdruck den Allerwertesten sauber. Die eingebaute Dusche lässt sich in Stärke und Wärme haargenau einstellen. Und sich selbst macht das Ding natürlich auch sauber. Eh klar.

9. Eine Lippe, die was kann

Eine Lippe aus Silikon soll besser sein, als alles jemals Dagewesene. Zumindest die Vorführung ist beeindruckend. Weil beim Abziehen der nassen Scheiben tatsächlich links und rechts von dem Gerät nicht einmal ein Hauch von einer Wasserspur zurückbleibt.

10. Hasen mit Schlafmützen

Kuscheltiere gibt es viele auf der Messe. Immer mal wieder sind auf den Ständen welche versteckt. Kein Wunder, richtet sich die Veranstaltung doch in erster Linie an junge Familien, die sanieren oder bauen wollen. Wer im Treppenhaus der Oberfrankenhalle an einem Gewinnspiel teilnimmt, der bekommt jedoch ein Souvenir, das es sonst nirgends gibt: einen Hasen mit nur einem Ohr, oder einer Schlafmütze, je nachdem.

Fotos: Thorsten Gütling

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