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Waldbrandgefahr: Bayreuths Flughelfer proben den Ernstfall

Wie läuft ein Waldbrand-Einsatz ab? Am Samstag, 1. Juni fand unter anderem zu diesem Thema in Lankendorf nahe Bayreuth eine Flughelferübung der drei ostbayerischen Flughelfer-Standorte Bayreuth, Amberg und Cham statt. Gemeinsam mit den Hubschraubern der Bayerischen Polizei wurde der Ernstfall geprobt.

Im Video über dem Text sehen Sie einen Teil der Flugübung. Die Bildergalerie zu der Flughelferübung finden Sie unter dem Text. 

Insgesamt 17 Flughelfer-Standorte gibt es in Bayern, in Oberfranken mit Bayreuth allerdings nur einen. In der Zusatzausbildung lernen die Feuerwehrleute sowohl den Löschwassertransport und Transport von Außenlasten beispielsweise zur Waldbrandbekämpfung, wie auch den Transport von Personen mit einer Winde.

Viele von uns machen das ehrenamtlich.

(Lucas Lauterbach, Pressesprecher Feuerwehr Bayreuth)

Kommt es zu einem Einsatz, so wird von den Flughelfern eine Fliegerische Einsatzleitung vor Ort aufgebaut, in der ein Einsatzplan erstellt wird. Außerdem werden geeignete Landeplätze im betroffenen Gebiet gesucht. Der Landeplatz im Tal muss vor allem groß sein. Hier positioniert sich die Fliegerische Einsatzleitung und koordiniert die Maßnahmen. Der Landeplatz am Berg wird dann von zwei weiteren Flughelfern eingerichtet.

Bei unserer Arbeit kommt es nicht, wie bei anderen Feuerwehreinsätzen, auf jede Minute an. Wir müssen alles bis ins Detail abstimmen. Vor allem die Arbeit und das Zusammenspiel mit den Hubschraubern ist hier elementar.

(Lucas Lauterbach, Pressesprecher Feuerwehr Bayreuth)

Die Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehr ist bei Einsätzen wie der Bekämpfung von Waldbränden äußerst wichtig. Die Hubschrauber werden hauptsächlich von der Bayerischen Landespolizei gestellt. Auch die Piloten sind Polizisten. Die Planung, Leitung, sowie das Befestigen der Löschwassertanks übernehmen dann die Flughelfer der Feuerwehr.

Impressionen der Flughelferübung in Bayreuth

 

Regional Express Bayreuth-Bamberg: Ausbau statt Ausbremsen

Die Region Bayreuth/Kulmbach fordert die Beschleunigung des Zugverkehrs auf der Oberfranken-Achse zwischen Bayreuth, Kulmbach und Bamberg. Im Hinblick auf den Aufbau der 7. Fakultät der Universität Bayreuth für Lebenswissenschaften in Kulmbach hat sich die Region an den Bayerischen Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart gewandt.

31 Minuten Reisezeit für 33 Kilometer

Vor allem im eingleisigen Abschnitt Bayreuth-Kulmbach werde der Regional Express ausgebremst, weil er entgegenkommende Züge an den Bahnhöfen Harsdorf und Trebgast abwarten muss, heißt es in der Forderung. Deshalb benötige der Regional Express auf dieser 33 Kilometer langen Strecke mit 31 Minuten Reisezeit einige Minuten mehr als die Regional-Bahn, die an allen Bahnstationen hält.

Die Unterzeichner des gemeinsamen Schreibens – die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, der Bayreuther Landrat Hermann Hübner, der Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm, der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner und der Präsident der Universität Bayreuth Professor Dr. Stefan Leible – betonen die Bedeutung der Oberfranken-Achse für Berufs- und Bildungspendler und als Zubringer zum ICE nach Berlin.

Forderung nach zweigleisigem Ausbau

Der Zugverkehr auf der Oberfranken-Achse Bamberg/Coburg-Bayreuth/Hof leide enorm unter den eingleisigen Abschnitten. „Eine Umstellung des Fahrplankonzeptes könnte zu kurzfristigen Verbesserungen führen. Doch erst ein zweigleisiger Ausbau würde die Engpässe beseitigen, wobei bereits kurze Ausbauabschnitte eine Entspannung bei der Fahrplangestaltung und bei Betriebsstörungen bewirken würden“, fasst Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe die Forderungen an den Freistaat in einer Pressemitteilung zusammen.

Innovation aus Bayreuth: Windeln ade!

Das Bayreuther Forscherteam Jannik Lockl und Tristan Zürl sagt Inkontinenz den Kampf an. Die beiden haben einen Sensor entwickelt, der den Füllstand der Blase misst. Per App sehen Inkontinenz-Patienten, wann es Zeit ist, zur Toilette zu gehen. Das teilt die Universität Bayreuth in einer Pressemitteilung mit.

Das kann „inContAlert“

Jannik Lockl, Wirtschaftsinformatiker an der Uni Bayreuth, erklärt die gemeinsame Produktidee: „‚inContAlert‘ ist ein Sensor, der den Füllstand der Blase misst, der dann in einer App angezeigt wird. Der Inkontinenzpatient kann so auf seinem Handy nachschauen, wann der nächste Zeitpunkt zum Aufsuchen der Toilette ist – oder er wird benachrichtigt, bevor es zum ungewollten Urinverlust kommt.“

Inkontinenzpatienten müssen so nicht mehr präventiv die Blase entleeren oder aus Schutz vor drohendem Urinverlust beispielsweise Windeln tragen.

(Tristan Zürl, Ingenieur und Mit-Entwickler des Sensors)

Von Inkontinenz sind in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen betroffen, wobei bis zu 20 Prozent davon an einer neurogenen Blase leiden. In diesem speziellen Fall gibt es zwei Szenarien: Ab einem kritischen Füllstand kann es dazu kommen, dass sich die Blase unkontrolliert entleert, oder dass sie verkrampft und sich so der Urin ins Nierenbecken zurückstaut. Das kann zu gravierenden gesundheitlichen Schäden führen.

„Nicht nur aufgrund des gesellschaftlichen Gesichtsverlusts eines ungewollten Urinabgangs ist es uns deshalb ein großes Anliegen, dieses Problem schnellstmöglich zu lösen“, sagt Jannik Lockl. „Gerade Querschnitts-, Multiple Sklerose- und Parkinson-Patienten leiden täglich unter dieser Gefahr, welche bald der Vergangenheit angehören soll.“

Gewinner des „Medical Valley Awards“

Für ihre Produktidee wurden die Bayreuther Forscher nun mit dem „Medical Valley Award“ ausgezeichnet und von der Jury für die „Pre-Seed“-Förderung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums empfohlen. Lockl und Zürl haben Aussicht auf 250.000 Euro, um ihr Konzept mit dem Geld gründungsreif zu entwickeln.

Lanzendorfer Brücke: Auffahrt Bad Berneck/Himmelkron zeitweise geöffnet

Die Verkehrsbeobachtungen auf der A9 in der Baustelle Lanzendorfer Brücke wurden ausgewertet. Aufgrund der Datenlage wird die Zufahrt an der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron in Richtung Nürnberg nur noch zu den verkehrsreichsten Zeiten gesperrt. Konkret bedeutet das von Montag ab 4 Uhr früh bis Mittwoch um 10 Uhr.

Aufgrund des Feiertages am Donnerstag, den 30. Mai, erfolgt die Freigabe in dieser Woche allerdings erst ab 15 Uhr. Zusätzlich bleibt die Anschlussstelle am Mittwoch, den 19. Juni, aufgrund des anschließenden Feiertages bis 19 Uhr gesperrt.

Grundsätzlich kann die Anschlussstelle aber von Mittwoch 10 Uhr bis Montag 4 Uhr wieder uneingeschränkt benutzt werden. Die aktuelle Verkehrsbelastung zusammen mit der geänderten Verkehrsführung erlaube es die Auffahrt zeitweise wieder freizugeben. So könne man die Sperrung zumindest auf drei Tage, in denen das Verkehrsaufkommen gerade durch viele Schwerlasttransporter erhöht sei, reduzieren, so die Autobahndirektion Nordbayern.

 

Flughelferübung: Proben für den Ernstfall

Am Samstag, 1. Juni, findet eine Flughelferübung der drei ostbayerischen Flughelfer-Standorte Bayreuth, Amberg und Cham statt. Dabei wird gemeinsam mit den Hubschraubern der Bayerischen Polizei der Ernstfall geprobt. Kommt es in Bayern zu einem Waldbrand oder müssen Personen oder schweres Material transportiert werden, wird die Flughelfergruppe Bayreuth hinzugezogen, um die örtlichen Feuerwehren zu unterstützen.

Tirol Box: Konzipiert für Außenlasten aller Art. Foto: Susanne Jagodzik

Unter anderem werden am Samstag der Transport von Außenlasten und die Waldbrandbekämpfung aus der Luft geübt. Was ist bei einem Einsatz zu tun? Wie wird ein Fliegerischer Einsatzplan erstellt? Wie werden die Löschwasser-Behälter ordnungsgemäß mit dem Helikopter verbunden? All diese Fragen werden bei der gemeinsamen ostbayerischen Übung geklärt.

Löschwasser-Behälter der Bayreuther Feuerwehr. Foto: Susanne Jagodzik

Außerdem wird die Löschwasserentnahme aus einem offenen Gewässer geübt. Entnahmeort wird hier der Kiesweiher am östlichen Ortsrand von Bindlach sein. Die Fliegerische Einsatzleitung der Feuerwehr wird sich mit ihren Fahrzeugen bei Lankendorf positionieren. Daher kann es während des Tages zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich kommen.

Wagner, Whisky und Walküren: Festspiele bekommen ihren eigenen Schnaps

Was haben Richard Wagner und der schottische Highland Park Whisky gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel. Doch sie verbindet die mythische Welt der nordischen Götter. Deshalb gehen die Bayreuther Festspiele und die Whiskybrennerei eine dreijährige Partnerschaft ein. Die Brennerei hat einen eigenen Whisky für die Festspielsaison gebrannt: Brünnhilde, die Walküre und Göttertochter aus Wagners „Ring des Nibelungen“, taucht in der Festspielsaison nicht nur theatralisch, sondern auch spirituos auf. Wie das zusammenpasst, erklärt Peter Emmerich, Sprecher der Bayreuther Festspiele, im Video über dem Text.

Sie ist stürmisch, feurig, selbstbewusst, stark.

(Peter Emmerich, Sprecher der Bayreuther Festspiele, über Brünnhilde)

Rauchig und süß

„Brünnhilde“ ist elf Jahre alt und der erste von drei Whiskys, der während der Zusammenarbeit gebrannt wird, verrät Philip Mackie vom Marketing Team der Highland Park Whiskybrennerei. Nur 645 Flaschen wurden abgefüllt. Inspiriert vom Charakter Brünnhildes, ist der Single Cask Whisky aromatisch, rauchig und süß. Auch das Design der Flasche soll Wagners wohl stärkste weibliche Hauptfigur repräsentieren – das Glas ist schwarz, die Flasche speziell geformt. Geschmack und Design sollen zu Brünnhilde passen.

Philip Mackie von Highland Park Whisky brachte eine kleine Kostprobe von „Brünnhilde“ mit nach Bayreuth. Foto: Redaktion

Whisky für Opernenthusiasten

Alle Whiskys der Highland Park Destillerie im Norden Schottlands sind wie viele von Wagners Opern von der nordischen Mythologie inspiriert. „Wir wollten auch ein anderes Publikum erreichen, nicht nur die Whisky-Fans in Deutschland, sondern auch die Opernenthusiasten“, sagt Mackie. Deshalb ist auch die Kooperation entstanden.

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Ob Wagner selbst auch Whisky getrunken hat, weiß niemand. Auszuschließen ist es jedoch nicht. In der Walhalla-Lounge am Festspielhügel hatte Mackie den neuen Festspiel-Whisky für die Opernfans dabei. „Auch ich probiere ihn zum ersten Mal. Der Whisky kommt direkt aus dem Fass“, sagt Mackie. Und natürlich: „Skal!“

Philip Mackie brachte zum Whisky-Release eine kleine Kostprobe von „Brünnhilde“ direkt aus Schottland mit. Foto: Redaktion

Zum Probieren gibt es „Brünnhilde“ zum Beispiel während der Festspiele in der Ringlounge des Festspielhauses.

Mordfall Innstraße: Urteil aufgehoben

Firat T. und Anton S. haben am 12. April 2017 den Rentner Friedrich K. in seinem Haus in der Bayreuther Innstraße überfallen. Am Ende war Friedrich K. tot und Firat T. wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Jetzt hat der Bundesgerichtshof das Urteil des Landgerichts Bayreuth aufgehoben.

Die Tat

Firat T. wurde zur Last gelegt, den Rentner Friedrich K. am 12. April 2017 in der Bayreuther Innstraße getötet zu haben. Dabei stellte das Gericht 2018 fest, dass Firat T. den 88-Jährigen eine Treppe herunter prügelte.

Urteil aufgehoben

Der Bundesgerichtshof vertritt die Auffassung, dass nicht bewiesen sei, dass die Schläge des Angeklagten den Tod des Rentners herbeigeführt haben.

Die Strafkammer konnte seiner Zeit belegen, dass der Angeklagte Firat T. dem Rentner Schläge gegen den Kopf zugefügt habe. Zugleich wurde bewiesen, dass der Geschädigte eine Treppe hinuntergestürzt sei und dabei tödliche Verletzungen erlitten habe. Der Bundesgerichtshof schlussfolgert jedoch, dass so nicht bewiesen wurde, dass die Schläge an oder auf der Treppe erfolgt seien. Das Beweismaterial würde Raum für die Möglichkeit anderer Geschehensabläufe lassen.

Innstraße. Foto: Susanne Jagodzik.

Rechtsfehler

Auf diesem Rechtsfehler beruhe auch das Urteil. Ohne die Feststellung, dass der Geschädigte auf Grund der Schläge des Angeklagten Firat T. die Treppe hinuntergestürzt sei, gibt es keine Grundlage für die Annahme, dass der Angeklagte den Tod des Geschädigten verursacht habe.

Aus diesem Grund sei auch der Tötungsvorsatz des Angeklagten Firat T. durch die Strafkammer nicht tragfähig festgestellt worden. Mangels sonstiger Beweismittel  konnte dieser Vorsatz nur aus dem äußeren Tatgeschehen habe hergeleitet werden können.

Der Beginn der Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

Der Mittäter

Der neben Firat T. angeklagte Anton S. wurde wegen Diebstahls in Tatmehrheit mit unterlassener Hilfeleistung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 2 Monaten verurteilt. Das Urteil gegen den Mittäter Anton S. ist inzwischen rechtskräftig.

Der erste Kunstrasenplatz im Landkreis entsteht

Kunstrasenplätze im Bayreuther Raum sind rar. Innerhalb des Stadtgebiets gibt es nur zwei Plätze, im Landkreis keinen. Letzteres soll sich jetzt ändern.

Viele Vereine träumen von einem Kunstrasenplatz – pflegeleicht und robust soll er sein. Doch nur wenige können diesen Traum realisieren. Ein Grund dafür sind vor allem die hohen Anschaffungskosten.

Erster Kunstrasenplatz im Landkreis Bayreuth

Im Landkreis Bayreuth gibt es bisher keinen Kunstrasenplatz. Bis jetzt! Denn in Mistelgau entsteht aktuell unterhalb des Tennisgeländes, auf dem früheren Allwetterplatz, ein solcher Kunstrasenplatz. Es ist der erste und bislang einzige im Landkreis. Den nächsten Kunstrasen gibt es in Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach. Wegen der guten Bedingungen hatte dort zwischenzeitlich sogar die Spielvereinigung Bayreuth ihre Trainingsstunden abgehalten.

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Rund 360.000 Euro soll das neue Spielfeld den Sportverein Mistelgau kosten. Es gebe zwar Zuschüsse vom Bayerischen Fußball-Verband und der Gemeinde Mistelgau, der Großteil des Betrags würde der Verein allerdings selbst stemmen, so Jörg Ebert, Vorsitzender des Sportvereins Mistelgau.

Ein Kunstrasenplatz ist das ganze Jahr über bespielbar. Das ist ein enormer Vorteil und bringt auch den Verein voran.

(Jörg Ebert, Vorstand SV Mistelgau)

Im Herbst soll der Platz fertig gestellt werden. Damit will sich der Verein, der am vergangenen Samstag, 1. Juni, den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hat, einen großen Schritt weiterentwickeln.

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Auch im Stadtgebiet eine Rarität

Im Bayreuther Stadtgebiet gibt es immerhin zwei Kunstrasenplätze. Einer neben dem Hans-Walter-Wild-Stadion, einen zweiten bei der Bayreuther Turnerschaft. Dieser werde zwar hauptsächlich für Hockey genutzt, habe aber die Ausmaße eines Fußballfelds, so Wolfgang Lüdtke, Vorsitzender des Stadtsportverbandes. Zudem sollen sich die Sportvereine BSC Saas und SC Kreuz derzeit Gedanken über ein Kunstrasenfeld machen.

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Weißbierfest: Unterwegs mit Jeff Maisel

Zum Auftakt des Maisel’s Weißbierfests 2019 hat sich Brauerei-Inhaber Jeff Maisel Zeit genommen, um mit bt-Redakteur Frederik Eichstädt über das Festgelände zu schlendern. Das komplette Videointerview vom Weißbierfest finden Sie über dem Text, eine kurze Zusammenfassung im folgenden Artikel.

Das sagt Jeff Maisel

…über das neu gestaltete Festgelände

Ich bin super zufrieden. Ich konnte das die ganze Zeit von meinem Büro aus beobachten. Und es ist echt so schön geworden. Es ist jetzt großflächiger, aber trotzdem ist alles noch nah beieinander.

…über sein Arbeitspensum auf dem Fest

Tatsächlich sagen viele „Du musst doch jetzt gerade viel zu tun haben“. Aber ich kann das Kompliment an meine Mannschaft weitergeben, also ich bin da eigentlich der Entspannteste. Die Mannschaft fängt zwei Wochen vorher mit der Vorbereitung an und rackert dann auch durch um das Fest zu realisieren.

Unterwegs auf dem Weißbierfest mit Jeff Maisel. Foto: Carolin Richter.

…zum Charakter des Weißbierfests

Es ist und bleibt ein Familienfest. Ein Dankeschön geht an Bayreuth und unsere treuen Kunden. Wir wollen hier ein ganz lockeres Fest haben, die Leute sollen das genießen und hoffentlich freudestrahlend heimgehen.

…über den Auftritt der Troglauer am Sonntag

Die Troglauer sind für mich immer der glühende Abschluss. Wenn die Studenten und die Bayreuther in Dirndl und Lederhosen kommen, und alle um 18 Uhr auf der Bank stehen wenn die Troglauer den Almabtrieb machen, das ist für mich Gänsehaut pur.

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Schüler verschönern das Altstadtbad

Rechtzeitig zum Start in die Freibadsaison erstrahlt das Altstadtbad Bayreuth in neuem Glanz. Schüler der Klasse 6 a der Altstadtschule haben in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration an vier Vormittagen das gegenüberliegende Altstadtbad umgestaltet.

Unter der Leitung ihrer Lehrerin Katharina Schwab-Stepanenko ließen die Schüler dabei ihrer Kreativität freien Lauf. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die zuvor dunkle und heruntergekommene Holzwand bietet nun ein Panorama, das jeden Badegast sofort an Urlaub denken lässt. Blauer Himmel, Palmen, türkisblaues Meer, weißer Sandstrand und strahlender Sonnenschein. Am Horizont entdeckt man ein Segelboot oder einen Delfin, der aus dem Wasser springt.