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Nach Brand im Jugendtreff: Jungs holen Bauwagen ab

Der Schock war groß, die Verzweiflung ebenso: Ende April sind in Obernsees zwei Bauwagen, die von Jugendlichen als Treffpunkt genutzt wurden, abgebrannt. Einen neuen Bauwagen konnten sich die Jungs nicht leisten. Deshalb starteten sie einen Spendenaufruf. In kurzer Zeit bekamen sie so 2.800 Euro zusammen. Doch damit nicht genug: Christopher Wendel sicherte den Jugendlichen einen Bauwagen, der auf seinem Firmengelände stand, zu. Der Bayreuther wollte ihn den Jungs schenken. Ein Video vom Abtransport finden Sie über dem Text.

Gesagt, getan. Heute holten die Jugendlichen den Bauwagen von der Firma RNB Bauwerkstätte Wendel ab. Zu fünft rückten sie an, inklusive Kombi und Anhänger. In rund 30 Minuten hatten sie den Bauwagen aufgeladen, auch Wendel packte mit an. Zum Dank gab es für den großzügigen Spender noch eine Kiste Bier und natürlich eine Einladung zur Einweihungsparty. Die soll voraussichtlich im Sommer steigen. Bis dahin wollen die Jungs den Bauwagen ausgebaut und gemütlich eingerichtet haben.

Im Bauwagen gibt es noch einiges für die Jungs zu tun. Foto: Redaktion

Die ganze Geschichte können Sie hier nachlesen:

Aus in Bayreuth: Bye bye, Bio-Bio

Maria Zeußel ist ein Urgestein in Sachen Bio in Bayreuth. Vor mehr als 30 Jahren eröffnete sie ihren ersten Bioladen. Doch bereits vor der Gründung engagierte sie sich für den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit. Ihr Antrieb: Die Welt ein Stück besser und gerechter zu machen.

Nun zieht Maria Zeußel sich aus ihren beiden Bio-Bio-Märkten zurück. Ihren Markt im Gutenberghaus an der Friedrich-von-Schiller-Straße wird die Dennree Gruppe ab 1. Juli übernehmen, dann wird dort ein denn’s Biomarkt öffnen. Zeußels Laden an der Telemannstraße schließt seine Pforten zum 30. September.

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Zeit für die Familie

Maria Zeußel hat gute Gründe, warum sie ihre Läden aufgibt: Clara, Juna und Malou sind drei von fünf Enkeln, die im vergangenen Jahr für zwei Monate zu Besuch bei ihrer Oma waren. Zeußels Tochter lebt mit ihnen in Kanada, möchte nun aber zurück in die Heimat ziehen. „Sie haben jetzt Priorität. Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen.“

Da Maria Zeußel im Gutenberghaus Untermieterin von Dennree ist und der Mietvertrag in drei Jahren ohnehin auslaufen würde, würde der Markt somit an den Bio-Großhändler übergehen.

Gerne hätte ich den Markt an der Telemannstraße behalten.

(Maria Zeußel, Gründerin von Bio Bio)

Die Schließung ihres zweiten Marktes gehe mit der Übernahme des Marktes im Gutenberghaus einher. Dennree wollte sich die Kunden aus dem Markt sichern und habe die Schließung zur Bedingung der Übernahme gemacht. Eigentlich hatte Maria Zeußel geplant, aus ihrem Bio-Bio-Laden an der Telemannstraße ein Gemeinwohlprojekt zu machen, das zum Großteil ihre Mitarbeiter geführt hätten – ganz im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft. Daraus wird nun nichts.

Zeußel hat aber noch etwas anderes geplant. Ganz wird sie sich nicht aus dem Bio-Geschäft zurückziehen. Dafür ist sie dort viel zu stark verwurzelt. „Ich engagiere mich in einer Regionalwert-Aktiengesellschaft. Uns fehlen nur noch ein paar tausend Euro Gründungskapital. Im Sommer soll es aber soweit sein.“ Die 14 Mitglieder wollen ökologische Betriebe, die für ihre Ideen und Vorhaben kein Geld von der Bank bekommen, unterstützen. Genauer genommen, können Bürger Aktien kaufen und den Gründern so ihren Traum ermöglichen.

Schon bald ist Bio Bio in Bayreuth Geschichte. Im Juli eröffnet im Gutenberghaus ein denn’s Markt. Foto: Redaktion

Das sagt Dennree zur Übernahme

„Wir bei Dennree freuen uns sehr darauf, Anfang Juli einen zweiten denn’s Biomarkt am Standort Bayreuth zu eröffnen. Im Gutenberghaus können wir so die Tradition des Naturkostladens Bio Bio unserer langjährigen Partnerin Maria Zeußel fortsetzen“, sagt Lukas Nossol, Leiter des Marketings bei Dennree, auf Nachfrage des Bayreuther Tagblatts.

Das Geschäft von Maria Zeußel übernimmt der Bio-Großhändler aus Töpen ohne breite Umbaumaßnahmen oder Unterbrechungen. Dennree werde auch das Personal übernehmen.

Mit der Fortführung des Biomarktes im Bayreuther Gutenberghaus möchten wir auch das Bistro im Markt wiedereröffnen. Den ‚Urmarkt‘ in der Telemannstraße können wir leider nicht weiter betreiben, unterbreiten aber den Mitarbeitern ein Angebot, in umliegenden Märkten weiterarbeiten zu können.

(Lukas Nossol, Marketing-Leiter bei Dennree)

BAT: Bayreuth wird Logistikzentrum für Westeuropa

Bayreuth wird zukünftig das größte British American Tobacco Konsolidierungslager für Fertigware und Halbfertigprodukte in Westeuropa sein. In der neu geschaffenen Logistikzentrale in Bayreuth werden Fertigwaren und Halbfertigprodukte aus verschiedenen BAT-Standorten in Westeuropa zwischengelagert, bevor sie an die entsprechenden 15 Endmärkte geliefert werden, die für den Verkauf der Produkte bestimmt sind. Das teilt das Unternehmen auf Nachfrage des Bayreuther Tagblatts mit. Dazu, ob in Bayreuth dadurch auch wieder Personal aufgestockt wird, wollte sich BAT nicht äußern.

Aufgabe des Zentrums ist also kurz gesagt die Lagerung und die Weiterverteilung von Waren an einzelne europäische Märkte.

(Karin Schlömer, BAT-Pressesprecherin)

Zusätzlich wird die Produktionsstätte in Bayreuth fünf Schwester-Werke mit 7.000 Tonnen DIET, Dry Ice Expanded Tobacco, also Volumentabak zum Stopfen, und 7.000 Tonnen Casing und Flavour, Hüllen und Aromen für Zigaretten, versorgen.

Geringerer Stellenabbau als geplant

Der Ausbau einer modernen „Logistikzentrale“ habe maßgeblich dazu geführt, dass die Annahme aus 2016, dass rund 370 Arbeitsplätze am Standort in Bayreuth erhalten bleiben, positiv nach oben korrigiert werden konnte. Aktuell seien am Standort in Bayreuth insgesamt rund 400 Mitarbeiter beschäftigt.

„2016 wurde verkündet, dass als Ergebnis einer strategischen Überprüfung der Produktionskapazitäten in Westeuropa British American Tobacco die Zigarettenherstellung konsolidiert und die Produktion von Zigaretten und Halbfabrikaten aus Bayreuth in andere Werke verlagert“, teilt BAT mit.

Pläne bleiben geheim

Rund zwei Drittel, 950 Mitarbeiter, sollten 2016 in Bayreuth entlassen werden. Am Ende waren es dann doch etwas weniger.

Wir bitten um Verständnis, dass wir aus wettbewerbsrelevanten und unternehmensinternen Gründen keine weiteren Aussagen zu Planungen oder etwa zur genauen Anzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen im Jahr 2016 verlassen haben, machen können.

(Karin Schlömer, BAT-Pressesprecherin)

Neben der Produktion von DIET, Stopftabak sowie Casing & Flavour sind in Bayreuth noch zwei weitere organisatorische Einheiten angesiedelt: das Produkt-Zentrum Europa und Nord Afrika (ENA), ein Teil von Product ENA, sowie das Regional Engineering ENA.

Panoramaweg: „Es geht um mehr als nur die Aussicht“

Es ist eines der umstrittensten Bauprojekte der letzten Jahre. Das geplante Baugebiet am Eichelberg versetzt die Anwohner in Aufruhr. Am14. Mai befasst sich der Bauausschuss erneut mit dem Projekt „Eichelberg/Panoramaweg“. Einen Tag zuvor, hat die Bürgerinitiative Eichelberg zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Unter dem Motto „Augenmaß am Eichelberg! Mit Flächenfraß vom Panoramaweg zu Panorama weg“ hat die Bürgerinitiative Eichelberg in die Halle des Kaninchenzuchtvereins geladen. Dabei zeigt die Bürgerinitiative Eichelberg rund 100 interessierten Bürgern die Problematik des geplanten Wohngebietes auf.

Die beiden Sprecher der Bürgerinitiative Peter Haselier und Peter Voit, berichten im Video über ihre Ziele:

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Uns geht es vor allem darum, in angemessener Weise zu handeln. Wir sind nicht grundsätzlich gegen ein Neubaugebiet, allerdings sollte es sich in einem verträglichen Maß abspielen. 100 Wohneinheiten sind eindeutig zu viel.

(Peter Haselier, Sprecher der Bürgerinitiative Eichelberg)

Leitmotive der Bürgerinitiative:

  • beherrschbarer Verkehr für Anwohner und potentielle Neubürger
  • umsichtige Flächenversiegelung
  • Erhaltung und Schutz des Mikroklimas, insbesondere der Luftaustausch
  • transparente Aufklärung der potentiellen Neubürger zu Lärmemission und Feinstaub
  • besonnener Umgang mit Naherholung, Ökologie und Lebensqualität
  • Begrenzung der Wohneinheiten auf ein vertragliches Maß

Foto: Susanne Jagodzik

Der Eichelberg sei ein tolles landschaftliches Gebiet, im Bezug auf den Lärm gehöre es allerdings zu einem der schlechtesten Gebiete Bayreuths, so die Bürgerinitiative.

Die Stadt spricht von einer Nachverdichtung und lobt sich selbst, dass man doch Grünflächen für die Naherholung einbaut. Dabei ist das ganze Gebiet, wie es jetzt ist, bereits ein Naherholungsgebiet.

(Peter Haselier)

Im Rahmen der Infoveranstaltung wurde vor allem über die Gutachten der Stadt diskutiert. Laut Aussage der Stadt seien alle Gutachten bereits eingeholt. Für die Bürgerinitiative fraglich. „Wie kann ein Landschaftsplaner eine fundierte Aussage über das Klima treffen? Das sind für uns keine brauchbaren Gutachten“, so die Mitglieder der Bürgerinitiative. Als Stadt müsse man sich die Frage stellen, wen man zufriedenstellen möchte, den Investor oder die Bürger.

Foto: Susanne Jagodzik

Neben verschiedenen Schreiben an die Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, habe die Bürgerinitiative auch bereits ein persönliches Gespräch im Rathaus gehabt. Dieses verlief nach Aussagen der Bürgerinitiative aber sehr kurz und wenig zufriedenstellend.

Großes Ziel sei es nun, der Stadt klar zu machen, fair mit den potentiellen Neubürgern umzugehen. Beispielsweise würde sich der Wert des Lärmpegels um ein achtfaches erhöhen. Dies solle den Neubürgern deutlich gemacht werden.

Das wünscht sich die Bürgerinitiative:

  • Begrenzung der Grundstücke auf ein ansprechendes Maß
  • erst die Gutachten und die ausführliche Umweltprüfung…
  • …dann die Entscheidung über einen Bebauungsplan
  • gegebenenfalls eine Anhörung

Zusätzlich ruft die Bürgerinitiative Eichelberg dazu auf bei der morgigen Begehung des Bauausschusses zahlreich zu erscheinen um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Raoul-Korner

Rührender Brief: Lieber Raoul, bitte bleib

Wir bitten dich, nicht zu gehen, weil wir dich so mögen.

(Auszug aus dem Brief der 5. Klasse am medi Head Coach Raoul Korner)

Ein rührender Brief einer 5. Klasse hat Raoul Korner diese Tage bei Instagram erreicht. Die Kinder wollen, dass Korner bei medi bayreuth bleibt.

Seit Korners Aussage „Nach der Saison brauche ich ein Jahr Pause, also ich brauche ein Jahr Erholung von so einer Einstellung. Es ist unfassbar“ während der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen s.Oliver Würzburg wurde viel spekuliert, ob der medi-Coach Bayreuth verlässt.

Noch ist nichts entschieden, am Mittwoch findet eine Pressekonferenz statt, die Klarheit schaffen soll. Doch schon heute ist sicher, dass die Fans Korner vermissen werden:

Foto: Instagram/Raoul Korner

AfD-Flyer landen im Brunnen

Gerade als Mitglieder der AfD ihren Wahlstand in der Maximilianstraße in der Stadt abbauen wollen, kommt eine Gruppe von zehn bis 15 Mann auf sie zu, schnappt sich die Kisten mit Flyern und Plakaten und wirft sie in den Brunnen.

Sylvia Limmer, EU-Kandidatin der AfD, bestätigt den Vorfall vom Samstag. Sie selbst sei nicht dabei gewesen, habe aber von ihren Kollegen gehört, dass die Gruppe schon am Vormittag auffällig wurde. Gegen 16.30 Uhr dann, als die AfD ihren Stand bereits abgebaut und zusammengepackt hatte, schlugen die Täter zu.

Sie haben Parolen gerufen wie ‚Nazis raus‘, sich die Kiste geschnappt und sie in den Brunnen geworfen.

(Sylvia Limmer, AfD)

Das habe nichts mit Demokratie und freier Meinungsäußerung zu tun, sagt Limmer. „Man kann anderer Meinung sein, aber es muss sachlich bleiben. So etwas ist unmöglich. Passanten hätten den Parteimitgliedern geholfen und ebenfalls entsetzt reagiert.

Wie die Polizei dem Bayreuther Tagblatt auf Nachfrage mitteilte, handelte es sich bei der Gruppe um 15 bis 20 Fußballfans. Sie beleidigten die AfD-Mitglieder und warfen die Plakate in den Brunnen. Einige der Randalierer, Fans eines Hamburger Vereins, konnten bereits ausfindig gemacht werden. Die Kripo ermittle nun.

Laut Posts und Kommentaren von Facebook-Nutzern sei am Abend dann der Brunnen ausgelaufen und beschädigt gewesen. Die Polizei konnte dies nicht bestätigen und keinen Zusammenhang zu dem Vorfall mit den Plakaten und Flyern im Brunnen herstellen.

Bayreuther-Tagblatt-Bauwagen

Nach Brand im Jugendtreff: bt-Leser spendet Bauwagen

Vor eineinhalb Wochen ist es auf einem Gartengelände nahe der Therme Obernsees zu einem Brand gekommen. Dabei wurden zwei Bauwägen, die von den Obernseeser Jugendlichen als Treff genutzt wurden, komplett beschädigt. Jetzt naht durch einen bt-Leser Hilfe.

Der Spendenaufruf

Aufgeben kam für die Jungs von Anfang an nicht in Frage. Schon kurz nach dem Brand starteten die Jugendlichen einen Aufruf und richteten ein Spendenkonto ein. Nur wenig später sammelten sie so bereits 2.800 Euro. Doch damit nicht genug.

Neuer Bauwagen ist gefunden

Durch den bt-Artikel über den Brand wurde Christopher Wendel auf die Jungs aufmerksam. Wendel schrieb dann die bt-Redaktion mit der Nachricht an, dass auf seinem Firmengelände ein Bauwagen stehen würde, den er den Jungs gerne schenken möchte.

Und siehe da: Bereits am kommenden Mittwoch soll der Bauwagen seinen Besitzer wechseln.

Der Bauwagen war bei meiner Firma irgendwann übrig. Wenn ich nicht den Aufruf gesehen hätte, hätte ich ihn verkauft. Unternehmen kaufen heutzutage allerdings nur noch neue Bauwägen oder mieten diese. Bei den Jungs in Obernsees erfüllt er aber wenigstens noch einen guten Zweck.

(Christopher Wendel aus Bayreuth)

 

Umstrittene Muttertags-Werbung: Die Konsequenzen für Edeka

Die einen lachen, die anderen sind entsetzt. Mütter fühlen sich geschmeichelt, Väter diskriminiert. Manche nehmen es locker, andere wollen Edeka wegen des Werbe-Spots zum Muttertag boykottieren oder reichen sogar Beschwerde beim Deutschen Werberat ein. In den Bayreuther Edeka-Märkte hingegen heißt es, dass man von dem Ärger um den neuen Werbe-Spot noch gar nicht mitbekommen habe.

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Wir sind ein kleiner Laden, haben viele Stammkunden und von dem Ärger noch nichts mitbekommen.

(Monika Tröger, Marktleiterin Edeka-Tröger am Eichendorffring)

Lesen Sie auch:

Die Pressestelle des Deutschen Werberats hingegen bestätigt auf Nachfrage des Bayreuther Tagblatts: „Es sind tatsächlich einige Beschwerden bei uns eingegangen.“

Was bedeutet das für den Lebensmittelriesen?

Edeka hat nun die Möglichkeit, Stellung zu den Beschwerden zu nehmen.

(Pressestelle Deutscher Werberat)

Der Deutsche Werberat, ein Gremium aus 15 Experten aus der Werbewirtschaft, entscheidet dann über das weitere Vorgehen. Er kann das Unternehmen auffordern, die Werbung zurückzuziehen oder zu ändern. In der Regel tun die Unternehmen dies auch.

Würde Edeka jedoch nicht entsprechend reagieren, kann der Werberat das Unternehmen öffentlich rügen, teilt der Rat weiter mit.

Die Medien werden über die Rüge benachrichtigt, mit der Aufforderung den Werbe-Spot nicht mehr auszustrahlen.

(Pressestelle Deutscher Werberat)

Die Pressemitteilung zur Rüge werde außerdem auf der Internetseite des Werberats veröffentlicht. Dies kommt – wie es auf der Homepage des Rates heißt – nur selten vor.

Unabhängig von der Prüfung des Werbe-Spots durch den Deutschen Werberat, haben viele verärgerte Kunden bereits geäußert, den Lebensmittelmarkt in Zukunft zu boykottieren.

Stimmen aus dem Internet:

Ich überlege sogar, Strafantrag zu stellen.

Mich sieht Edeka nicht mehr.

Ich werde dort mein sauber verdientes Geld nicht mehr ausgeben.

Ich weiß, wo ich mein Geld nicht mehr lasse.

Maisel’s Fun Run: Tipps von Anne Haug

Der Fun Run von Maisel’s Weißbierfest wächst von Jahr zu Jahr. 4000 Läufer werden beim 17. Lauf in diesem Jahr dabei sein. Die Startplätze sind ausverkauft. Und das „so schnell wie nie“, sagt Hannes Leuthold von der Brauerei, der den Lauf mit Manuel Kraus organisiert. „Wir wurden regelrecht überrannt.“

Mitte November wurde die Anmeldung freigeschaltet, im Dezember waren die Startplätze für den Zehn-Kilometer-Lauf bereits vergeben. Anfang Januar war dann auch der Halbmarathon voll. Lediglich für die fünf Kilometer gibt es noch einige wenige freie Plätze, sagt Leuthold.

Wieder mit am Start ist auch Anne Haug. Die Triathletin war verletzt, kann beim Halbmarathon aber wieder mitlaufen. Im Video über dem Text gibt sie allen Läufern ein paar Tipps zur Vorbereitung.

Das ist mir sehr wichtig. Beim Fun Run hat alles angefangen. Er war 2001 der erste Wettkampf, den ich gewonnen habe. Danach habe ich meine Profi-Karriere gestartet.

(Anne Haug, Triathletin)

Anne Haug fühlt sich mit ihrer Heimat noch immer eng verbunden. Obwohl ihr Trainingsstützpunkt in Saarbrücken ist, hat sie seit diesem Jahr wieder einen Wohnsitz in Bayreuth. „Ich habe mir wieder eine kleine Wohnung eingerichtet“, erzählt die Sportlerin.

Noch immer sucht die Brauerei freiwillige Helfer – als Streckenposten, an den Versorgungsständen, oder im Zielbereich zum Beispiel. Etwa 400 sind bereits zusammen gekommen. Darunter rund 150 Einsatzkräfte des THW, BRK und der Feuerwehr.

Und auch Zuschauer sind zum Anfeuern der Läufer an der Strecke natürlich wieder erwünscht und gern gesehen.

Nach dem Lauf warten selbstverständlich ein alkoholfreies Weißbier und eine große Party auf alle Sportler und Besucher des Festes. Am Donnerstag beginnen bereits die Aufbauarbeiten, sodass es am 26. Mai pünktlich um 9.15 Uhr heißen kann: „Auf die Plätze, fertig, los!“

Game-of-Thrones-Star stiehlt Maisel’s-Schild

Maisie Williams, bekannt durch ihre Rolle als Arya Stark in der Serie „Game of Thrones“, hat ein ungewöhnliches Andenken zu Hause: ein Schild der Brauerei Maisel’s Weisse. Wie der Star dazu kam, erzählt sie Nick Grimshaw in der „Heart Rate Monitor Challenge“ des Senders BBC Radio 1 vergangenes Jahr.

Als ein Freund in einer kleinen Videobotschaft das Schild zeigt, schnellt Maisie Williams Puls nach oben. Der Monitor zeichnet einen Wert von 135 Herzschlägen in der Minute auf. Da muss der Schauspielerin aber etwas ziemlich peinlich sein.

Dem Moderator erzählt sie die ganze Geschichte. Sie sei nachts betrunken an einem Pub vorbeigegangen und habe das Schild gesehen. Williams dachte, es stünde ihr Name auf Maisel’s-Weisse-Schild und wollte es unbedingt haben. Zugegeben: Maisie könnte man betrunken vielleicht noch mit Maisel’s verwechseln. Aber Williams und Weisse passt nun wirklich nicht zusammen. Wie dem auch sei. Der Star stieg auf einen Tisch und wollte das Schild gerade stehlen, als ein Mitarbeiter des Pubs sie ansprach und fragte, ob er ihr helfen könne. Maisie Williams erzählte ihm, dass sie das Schild unbedingt haben wolle. Und siehe da, der nette Barkeeper  erlaubte ihr, es mitzunehmen. Und so hängt das Bayreuther Bild-Schild bei einem echten Star zu Hause.

Die ganze Geschichte gibt es hier

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