Beiträge

Berühmte Schwäne in Oberfranken bekommen Nachwuchs

Aktualisiert am

Vor zwei Jahren suchte die Bayerische Schlösserverwaltung für einen einsamen Schwan im Park Rosenau in Rödental einen Partner. Nun gibt es ein weiteres Happy End – die beiden Trauerschwäne haben Nachwuchs.

Jugendfußball: Bayreuth bleibt Leistungszentrum

Aktualisiert am

Die SpVgg Bayreuth beherbergt auch in der nächsten Saison eines von 18 Nachwuchsleistungszentren des Bayerischen Fußball-Verbands. Das ergab die jährliche Leistungsüberprüfung.

Der Erhalt des Status zeigt, dass wir im Verein einen guten Job machen, und unterstreicht, welchen Aufwand und welche Mühe bei uns in die Nachwuchsarbeit gesteckt wird.

(Marc Reinhardt, Leiter des Nachwuchszentrums)

“Mich freut besonders, dass es in der kommenden Saison kaum Veränderungen im Trainerteam geben wird”, so der A-Lizenz-Inhaber, der mit den gezeigten sportlichen Leistungen “im Großen und Ganzen zufrieden” ist. “Im Saisonendspurt liegt jetzt vor allem der Fokus auf dem Klassenerhalt der U17.” Der Standort Bayreuth hat den NLZ-Status seit 2011 inne.

Wir sind mit der Arbeit unserer Partnervereine sehr zufrieden. Unsere Talente werden an allen Standorten professionell gefördert und bestmöglich auf eine mögliche Karriere im Profifußball vorbereitet. Deshalb haben wir auch einstimmig beschlossen, die bestehenden Partnerschaften um ein weiteres Jahr zu verlängern.

(Florian Weißmann, Verbands-Jugendleiter)

Die aktuell 18 Nachwuchsleistungszentren bilden eine Schnittstelle zwischen den bayernweit 64 DFB-Stützpunkten und den Nachwuchsleistungszentren der Profivereine. Ziel ist eine flächendeckende, hochqualifizierte Eliteförderung von jungen Fußballtalenten in ganz Bayern, ohne dass die Jugendlichen ihr soziales Umfeld verlassen und lange Fahrtstrecken auf sich nehmen müssen. Darüber hinaus bieten die Nachwuchsleistungszentren auch Talenten, die den letzten Schritt in den Profifußball nicht geschafft haben, eine attraktive sportliche Perspektive im bayerischen Amateur-Spitzenfußball.

Sechs Prozent werden Profi

Das Internationale Fußball-Institut in Ismaning hat 2017 gemeinsam mit dem BFV den “bayerischen Weg” der besonderen Nachwuchsförderung im Freistaat untersucht. Ergebnis der Studie: Wer eines der Nachwuchsleistungszentren besucht, hat nachweislich deutlich größere Chancen, später einmal den Sprung in ein Bundesliga-Leistungszentrum zu schaffen und auch im Profifußball Tritt zu fassen. Sechs Prozent der Spieler (untersucht wurden über 6000 Profile) schafften den Sprung in einen Verein der ersten bis vierten Liga, wo hingegen die Quote bei den reinen DFB-Stützpunkt-Absolventen bei 2,5 Prozent liegt.