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Schüler raufen bei Corona-Party in Oberfranken

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Am Freitagabend (29.5.2020) haben mehrere Jugendliche eine Party in Hof gefeiert. Diese mündete schließlich in Schlägen. Die Polizei stellte Alkoholwerte bis zu 2 Promille fest.

Corona-Party mit Drogen in Oberfranken

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Anwohner haben die Polizei am Karfreitag informiert, dass in der Nacht zuvor eine Party in einer Mietwohnung im Haus stattgefunden haben soll.

Beats statt Bürgerdienst: Das Rathaus wird zum Club

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Ein roter Teppich führt ins Rathaus. Türsteher machen artig Platz, wenn wer kommt. Und immerhin 200 Gäste kommen – zum 1. Bayreuther Rathaus-Clubbing.

Stefan Greißinger, der Geschäftsführer des Stadtjugendrings Bayreuth, ist erleichtert. Er hat das 1. Bayreuther Rathaus-Clubbing organisiert und sich freilich immer wieder gedacht: Hoffentlich geht das nicht in die Hose. Hoffentlich kommen nicht nur 20 Leute. Ging nicht in die Hose! Was in München und Nürnberg schon geklappt hat, funktioniert auch in Bayreuth.

Foto: Thorsten Gütling

Freilich, Platz für 600 wäre gewesen. Damit ja nichts schief geht hat die Stadt – immerhin Mitveranstalter – penibel auf die Einhaltung der Auflagen beharrt. Und so stehen vor dem Rathaus 13 Dixi-Klos von denen am Ende des Abends die Hälfte wohl kein einziges Mal benutzt worden ist. Und mehr Security, Sanitäter und Feuerwehr hat eine Party dieser Größe wohl auch nie gesehen. Sicher ist sicher. Wenn gerade im Rathaus was passiert…Gott bewahre!

Foto: Thorsten Gütling

Die Party ist komplett kostenlos. Der Eintritt ist frei, vorausgesetzt man hat von der Stadt eine Einladung erhalten. Das hat jeder Bayreuther, der in den vergangenen zwölf Monaten 18 Jahre alt geworden ist. Und weil sich alleine schlecht Party machen lässt, darf ein Jeder in Begleitung kommen. Nicht einmal für die Garderobe muss man Geld zahlen.

Foto: Thorsten Gütling

Immerhin 10.000 Euro hat der Stadtjugendring – und damit die Stadt – sich das 1. Bayreuther Rathaus-Clubbing kosten lassen. Sinn der Übung: 1. Den jungen Bayreuthern etwas bieten. 2. Mit ihnen ins Gespräch kommen. Vertreter aller Stadtratsfraktionen sind gekommen. Zur jeder vollen Stunde wird durch den Sitzungssaal geführt. Die jungen Erwachsenen nehmen dabei auf den Plätzen der Oberbürgermeisterin und der Referenten Platz, knipsen das Mikro ein und aus, stellen den Stadträten schlaue Fragen. Warum es kein Jugendparlament mehr gibt. Was die Räte studiert haben. Und wie die Großen zur Fridays for Future-Demo stehen.

Foto: Thorsten Gütling

Unten wird derweil weiter getanzt. Bis 2 Uhr morgens geht das so. Getrunken wird freilich nicht nur Wasser, dafür sorgen die Barkeeper der Fabrik.

Foto: Thorsten Gütling

Stefan Greißinger plant beim Heimgehen schon die nächste Auflage. Wenn sich erst rumspricht, dass das Rathaus tatsächlich an einem Tag im Jahr täuschend echt einer Disko gleicht, dann kommen bestimmt doppelt so viele Gäste. Mindestens.

Fabrik-Partynacht

3500 Besucher bei der Partynacht

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Fast 3500 Besucher haben Informationen des Veranstalters zufolge am Ostersonntag ausgelassen, aber friedlich bei der Bayreuther Partynacht gefeiert. Es war die zehnte Auflage der Reihe und 13 Locations hatten sich diesmal beteiligt. Wegen des großen Andrangs sein in einigen Kneipen sicherheitshalber ein Einlassstopp verhängt worden.

Von „B“ wie Bottles bis „W“ wie Wohnzimmerbar reichte die Liste der teilnehmenden Kneipen, die außerdem das Enchilada, die Fabrik, das Café Florian, Kilian’s Irish Pub, das Koco, die Lamperie, das Lamperium, das Roemers XV, das Rosa Rosa, die Suite und die Waikiki-Bar umfasste. Die meisten Einlass-Bändchen wurden übrigens im Café Florian ausgegeben, gefolgt von der Fabrik und Kilians Irish Pub.

Ü-16-Party: Micaela Schäfer ruft das Jugendamt auf den Plan

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Die Party kann steigen. Erotik-Model und Dschungelcamp-Teilnehmerin Micaela Schäfer darf in Regensburg auftreten. Eine Selbstverständlichkeit ist das keineswegs. Eltern hatten das zuvor zu verhindern versucht.

Denn Schäfer wird auf der sogenannten Schools Out-Party 2.0 auftreten, einer Party also für Jugendliche. Erst will sie Platten auflegen, dann Autogramme schreiben. Und Schäfer, eigenen Angaben zufolge Deutschlands bekanntester Nackt-Promi, hat bereits im Vorfeld in einem Video angekündigt, womit noch zu rechnen ist: dass sie die Hüllen fallen lässt.

Die Ankündigung rief einige Eltern auf den Plan. Das Regensburger Amt für Jugendschutz wurde eingeschaltet. Tagelang wurde überlegt, wie mit den Beschwerden umzugehen sei. Ob gar die Altersbeschränkung für die Party auf 18 Jahre angehoben werden müsste.

Das Jugendamt hat heute sein Go gegeben.

(Pierre van Hooven, Radiomoderator und Partyveranstalter)

Heute dann die Entscheidung. “Das Jugendamt hat heute sein Go gegeben”, sagt Pierre van Hooven. Er ist Radiomoderator und Party-Veranstalter in Regensburg. Auf Nachfrage des bt sagt er: Voraussetzung für die  Genehmigung des Jugendamts ist aber: van Hooven musste schriftlich versichern, dass sich Micaela Schäfer bei der Veranstaltung nicht komplett nackig macht. Volker Sgolik, der Leiter des Regensburger Jugendamts, bestätigt das.

Micaela ist ziemlich unberechenbar. Solange sie den String anlässt, sind die Voraussetzungen aber erfüllt.

(Pierre van Hooven, Veranstalter)

Gar nicht so einfach, das völlige Blankziehen Schäfers zu verhindern, weiß van Hooven, der den Nackt-Promi schon von einigen anderen Veranstaltungen zu kennen angibt. “Micaela ist ziemlich unberechenbar. Solange sie den String anlässt, sind die Voraussetzungen aber erfüllt.”

Erinnerungsfoto aus alten Tagen: Pierre van Hooven und Micaela Schäfer.Foto: red

Van Hooven sagt, dass er seit 2013 Partys in Regensburg veranstalte und, dass er einen solchen Bohei noch nie erlebt habe. Als bekämen 16-Jährige heutzutage auf ihren Handys nicht längst viel mehr als nur nackte Brüste zu sehen, sagt der Veranstalter. Allerdings: Der Club in dem Schäfer die Hüllen fallen zu lassen angekündigt hat, ist direkt gegenüber des Regensburger Doms. Vielleicht stehe die Party im streng katholischen Regensburg auch deshalb unter besonderer Beobachtung, sagt van Hooven.

Immerhin: Der Streit zwischen Veranstalter, Eltern und dem Jugendamt entpuppt sich als ideale Werbung für die Veranstaltung. Mittlerweile sei der Fernsehsender RTL auf die Party aufmerksam geworden und wolle ein Kamera-Team schicken, sagt van Hooven. Auch mit einem ordentlichen Ansturm an der Tür rechnet der Veranstalter.

Die meist besuchte 16+ Party der Stadt war von uns!

(Pierre van Hooven auf Facebook)

600 Gäste passen in den Club Helga, in dem Micaela Schäfer am 22. März auftreten wird. Über 1.000 sollen schon einmal zu einer Veranstaltung van Hoovens gekommen sein, der damit wirbt, die größte Ü-16-Party veranstaltet zu haben, die Regensburg je gesehen hat.