Beiträge

Selbsthilfegruppen: Ab ins Klassenzimmer

Aktualisiert am

Selbsthilfegruppen leisten wertvolle Hilfen bei der Bewältigung von persönlich schwierigen Situationen wie Krankheit oder Not. Mit ihrer Arbeit tragen sie auch zu einem funktionierenden Gemeinwesen bei, sind zumeist ehrenamtlich organisiert und kosten nur wenig Geld. Was sie jedoch brauchen, sind Räume, in denen sie sich treffen – und genau hieran besteht offenbar derzeit Mangel.

Schul-Räume am Abend nutzen

Dem will Stadtrat Klaus Wührl-Struller (Grüne) jetzt entgegenwirken. In einem Antrag fordert er die Stadtverwaltung auf, eine Liste mit Räumen erstellen, die von Selbsthilfegruppen genutzt werden können. Neben naheliegenden Möglichkeiten wie dem RW21 oder der Bürgerbegegnungsstätte sollen auch Räume in Schulen, die Abends genutzt werden könnten, berücksichtigt werden. Die Raumvergabe soll sich, so Wührl-Struller, am Vorbild der Sportstättenvergabe orientieren.

Eine solche Liste müsste rasch und unkompliziert möglich sein, glaubt Wührl-Struller, „zumal ja bei diesen Gruppen die Gefahr der Beschädigung von Räumen und Einrichtungsgegenständen gleich Null ist.“