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5 Millionen Kubikmeter: Wo das Trinkwasser für Bayreuth herkommt

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Zwischen 5 und 5,5 Millionen Kubikmeter Wasser verbrauchen die Bürger der Stadt Bayreuth je nach Wetter in einem Jahr. Das Wasser liefern die Stadtwerke Bayreuth. Neben der Stromproduktion ist das die Sparte des Unternehmens, das die durch Busverkehr, Parkhäuser und Bäder verursachten Defizite ausgleichen soll. Nur wo kommt das ganze Wasser her?

Karte: Stadtwerke Bayreuth.

Aus dem Fichtelgebirge

Die Stadt Bayreuth bezieht einen Teil ihres Trinkwassers aus dem Fichtelgebirge. Insgesamt 88 Quellen gibt es dafür am und um den Ochsenkopf herum. Im sogenannten Löchleinstal, einige Kilometer nördlich von Warmensteinach, werden jährlich etwa eine Million Kubikmeter Wasser gesammelt, gereinigt und entkalkt. Dann fließt das Wasser rund 30 Kilometer weit in Rohren gen Bayreuth und wird in einem von zwei Hochbehältern an der Hohen Warte gesammelt.

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Aus Lehen und Seybothenreuth

Weiteres Trinkwasser kommt aus insgesamt sieben Brunnen bei Seybothenreuth und Lehen. Im Grunde ist es Regenwasser, das auf seinem Weg zum Grundwasser durch den Boden gefiltert und an den Brunnen wieder hochgepumpt wird. Das Wasser von dort im Hochbehälter am Eichelberg gesammelt. Am 12. September geht dort eine Aufbereitungsanlage in Betrieb, die sich die Stadtwerke rund 4,5 Millionen Euro haben kosten lassen. Rund eine Million Kubikmeter Wasser lassen sich dadurch aufbereiten, sagt Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer.

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Von der Fernwasserversorgung

Durch die Investition sollen andere Ausgaben sinken. Die nämlich für Wasser, das die Stadtwerke über die Fernwasserversorgung Oberfranken aus dem Norden beziehen. Etwa die Hälfte des Bayreuther Wassers stammt von dort, genauer: von einer Trinkwassertalsperre, der Mauthaustalsperre bei Nordhalben an der Grenze zu Thüringen. Es handelt sich also um Oberflächenwasser und wird im zweiten Hochbehälter an der Hohen Warte gesammelt. Die Fernwasserversorgung Oberfranken liefert etwa 20 Prozent des gesamten oberfränkischen Trinkwassers. Neben Bayreuth beziehen auch die Städte Kulmbach, Bamberg, Coburg und Hof ihr Wasser von dort.

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Aufkleber, wie dieser am “Lemon tree”-Laden in der Sophienstraße, machen Passanten darauf aufmerksam, dass man sich hier seine Wasserflasche kostenlos auffüllen kann. Foto: Susanne Jagodzik

Vom Eichelacker

Bleiben noch fünf Brunnen im Westen der Stadt, das sogenannte Brunnenfeld Eichelacker, das Wasser an das gleichnamige Pumpwerk in der Altstadt liefert. Insgesamt fördern die Stadtwerke also mit zwölf Brunnen  Grundwasser ans Tageslicht.

Weil die Stadtwerke mittlerweile auch überregional Trinkwasser verkaufen, ist der Verbrauch im vergangenen Jahr um fast fünf Prozent gestiegen. Neben der Stadt Bayreuth versorgen die Stadtwerke übrigens auch Gesees, Obern- und Unternschreez, sowie Teile von Heinersreuth und Warmensteinach mit Trinkwasser.

Stadtwerke: E-Bikes ja, E-Scooter nein

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Geht es nach Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer, werden in Bayreuth bald mehrere Ladestationen für E-Bikes aufgestellt. Der Plan sei, derartige Stationen dort anzubieten, wo die Radler sowieso kurz Pause machten – im Sommer beispielsweise in der Nähe von Eisdielen in der Innenstadt.

Keine Überlegungen gibt es derzeit hingegen bezüglich solcher Ladestellen für Elektro-Tretroller, den sogenannten E-Scootern. Den Rollern, die in Städten wie Bamberg bereits vielfach genutzt werden, traut Bayer in Bayreuth den Durchbruch noch nicht zu. Für die kleinen Reifen der Roller seien die Straßenbeläge in Bayreuth vielerorts nicht geeignet, sagt der Stadtwerke-Chef. Zudem sei die Bevölkerung, mit Ausnahme der Studenten, eine eher ältere. Bayer sagt: “Wir sehen in den E-Rollern derzeit kein großes Potenzial und daher auch kein Geschäftsfeld.”

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Stadtwerke: Warum in Bayreuth die Rohre brechen

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Immer wieder brechen in Bayreuth im Sommer die Wasserrohre. Zuletzt war das in der Justus-Liebig-Straße so. Wegen der Reparaturarbeiten bleibt sie noch bis Ende nächster Woche für den Verkehr komplett gesperrt. Die Justus-Liebig-Straße könnte in ein paar Wochen gleich nochmal gesperrt werden. Das liegt daran, dass die Stadtwerke Bayreuth erkannt haben, weswegen die Rohre brechen und jetzt dagegen vorgehen.

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Spröde und überlastet

Denn das Rohr unter der Justus-Liebig-Straße bestehe aus einer Asbest-Zement-Mischung. Von der Sorte seien unter den Straßen Bayreuths noch etwa zwölf Kilometer verbaut. Anders als der Name vermuten ließe, sei das Rohrmaterial aus Asbest und Zement für die Trinkwasserversorgung völlig ungefährlich, sagt Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer. Die in den 60er Jahren verlegten Rohre neigten aber dazu, spröde zu werden. Noch dazu, wenn immer mehr Autos die Straße und damit die Rohre belasteten. Diese Rohre würden jetzt Stück für Stück ausgetauscht. Man habe schließlich herausgefunden, dass es sich bei fast allen Rohrbrüchen der vergangenen Jahre um Rohre dieses Materials gehandelt habe, sagt Stadtwerke-Sprecher Jan Koch.

Eine Baustelle um den Schaden vorzubeugen

Die derzeit vollgesperrte Justus-Liebig-Straße müsse also um weitere 100 Meter aufgerissen werden – bis zur Otto-Hahn-Straße. Wann das genau passiert, stehe noch nicht fest, so Stadtwerke-Sprecher Jan Koch. Vermutlich werde die Straße zuvor aber ersteinmal wieder für den Verkehr freigegeben.

Kreuzer, Stadtbad, Therme: Ein Bad bereitet den Stadtwerken Sorgen

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Dass Bäder Verlustbringer sind, ist landauf, landab bekannt. Die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Stadtwerke Bayreuth haben jetzt offengelegt, welches Defizit ihnen ihre Bäder im vergangenen Jahr beschert haben. Kurzum: Für die Bäder war 2018 ein gutes Jahr. Aber eines bereitet Sorgen.

Mit 435.000 Badegästen insgesamt, besuchten im vergangenen Jahr gut 40.000 Menschen mehr Stadtbad, Kreuzsteinbad, Lohengrin-Therme und das Freiluftbad an der Bürgerreuth, als ein Jahr zuvor. Im Schnitt war damit jeder Bayreuther mindestens fünfmal in einem dieser Bäder.

Uwe Kasel, Bademeister im Kreuzsteinbad. Archivfoto: Stadtwerke Bayreuth

Ein gutes Jahr für das Kreuzsteinbad

Dem heißen Sommer sei dank, legte 2018 vor allem das Kreuzsteinbad mächtig zu. An guten Tagen, sagt Stadtwerke-Sprecher Jan Koch, kommen bis zu 6.000 Besucher ins “Kreuzer”. Und weil es von solchen Tagen einige gab, besuchten 167.000 Gäste das Freibad. Zum Vergleich: Im durchwachsenen 2017 waren es nicht einmal 130.000.

Allerdings: Selbst solche Besucherzahlen machen aus dem Kreuzsteinbad noch keinen Gewinnbringer. Immerhin gab es Zeiten, da strömten in einer Bade-Saison 320.000 Besucher ins “Kreuzer”. 1971 war das und soviele waren es seitdem nie mehr.

Stadtwerke-Mitarbeiter Michael Hampel bringt dem fünfjährigen Corvin im Stadtbad das Schwimmen bei. Archivfoto: Jan Koch

Stadtbad im Aufschwung

Das Defizit, das das Freibad im vergangenen Jahr erzeugt hat, beläuft sich daher auf gut eine Million Euro. Genauso hoch fällt das Defizit im Stadtbad aus. Dorthin kamen rund 100.000 Besucher und damit etwa 5.000 mehr als im Vorjahr. Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer spricht von einem Aufschwung für das Stadtbad, seit sich dort ein Fitnessstudio angesiedelt habe.

Sorgenkind Therme

Sorgenkind ist und bleibt damit die Lohengrin-Therme. Zwar wurde die von rund 190.000 Menschen besucht und damit von so vielen wie im Jahr zuvor. Allerdings sorgte das in beiden Jahren für ein Defizit von fast drei Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Therme Obernsees erwirtschaftete in den vergangenen Jahren ein Defizit von rund 600.000 Euro, zählte aber auch rund 80.000 Besucher mehr.

Für das Bad werde daher ein Alleinstellungsmerkmal gesucht, sagt Bayer. Man setzte auf den Bau der neuen Klinik der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und darauf, dass man im Zuge dessen vielleicht auch einen Investor für den Bau eines Hotels an der Therme finde, sagt Bayer.

Harald Schmidt (links), Bäderleiter bei den Stadtwerken Bayreuth, und Mario Schmitt, stellvertretender Leiter der Lohengrin Therme. Archivfoto: Jan Koch

Verkaufspläne nehmen wieder Fahrt auf

Gleichzeitig gehen die Pläne, die Lohengrin-Therme zu verkaufen, in eine neue Runde. Schon vor vielen Monaten wurde der Versuch gestartet, den Verlustbringer zu veräußern. Schon damals erteilte der Stadtrat seine Einverständnis, nur der Bundesfinanzhof wollte nicht mitspielen. Der erklärte, dass die Stadt nicht mehr steuerlich begünstigt würde, wenn sie einem potentiellen Käufer mit Gewinnen aus dem Strom- und Gas-Geschäft unter die Arme greifen wollte. Ein neuer Plan, den die Stadtwerke dem Stadtrat nun vorlegen, sieht vor, dass nur ein Teil der Therme an einen Investor verkauft wird. Der andere Teil kommt in die Hände der Stadtwerke. Dorthin muss er deshalb erst einmal gelangen, weil das Bad zunächst aus der Bayreuther Thermalbad GmbH gelöst werden müsste.

Entscheidung noch in diesem Jahr

Mit einer Entscheidung darüber, wie es mit der Lohengrin-Therme weitergeht, rechnet Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer noch in diesem Jahr.

Parken in Bayreuth: Schotter soll weichen, Parkdeck wieder öffnen

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Wenn es regnet wird der Parkplatz Am Sendelbach zu einer einzigen großen Pfütze. Seit vier Jahren soll er daher saniert werden, soll der Schotter weichen und durch Pflastersteine ersetzt werden. Nach Jahren des Vertröstens spricht Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Bayer jetzt von einem Baubeginn im Frühjahr 2020.

Bauantrag liegt vor

Als Grund für die Verzögerung nennt er Unklarheiten bei der künftigen Verkehrsführung. Neben dem Parkplatz soll demnach ein kleiner Kreisel für den Lieferverkehr an das Rotmain-Center gebaut werden. Auch, dass vom Wittelsbacherring in die Straße Am Sendelbach erst testweise nicht mehr abgebogen werden durfte und jetzt dauerhaft nicht mehr darf, habe die Planungen verzögert. Jetzt liege der Stadt ein entsprechender Bauantrag der Stadtwerke vor, sagt Bayer. Werde der noch in diesem Jahr genehmigt, könnten die Bauarbeiten im nächsten Frühjahr starten.

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Schranke statt Ticket-Automat

Geplant ist dann, den Teil für Dauerparker noch deutlicher vom Teil für Kurzzeitparker zu trennen. Ein- und ausfahren sollen Parker künftig über eine Schranke. Außerdem könnten weitere Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufgestellt werden, sagt Bayer.

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Spielplatz muss wandern

Und noch eine Neuerung: Der Spielplatz direkt neben dem Parkplatz soll umziehen. Er soll ein wenig kleiner werden und näher an die Kulmbacher Straße rücken.

Streitfall Tiefgarage

Und wenige Meter weiter tut sich in Sachen Parkplätze dagegen nichts. Seit nunmehr eineinhalb Jahren ist in der Tiefgarage Unteres Tor das zweite Untergeschoss gesperrt. Über 100 Parkplätze, allen voran für Dauerparker, fehlen damit. Der Grund laut Stadtwerke-Chef Bayer: Eine Fachfirma habe bei der Sanierung der Tiefgarage einen sogenannten “kathodischen Korrosionsschutz” einbauen sollen. Dabei handelt es sich um ein System, das die Bauteile vor Rost schützt indem es sie leicht unter Strom setzt. Nur funktioniere dieses System nicht.Der Versuch, die Firma außergerichtlich zum Nachbessern zu bewegen, sei bislang aber ohne Erfolg geblieben, so Bayer.

Dabei wird das Parkdeck dringend benötigt. Die Wartezeit für einen Dauerparkplatz am Sendelbach liege derzeit bei rund zwei Jahren. Immerhin: Mit rund 330.000 Parkern verzeichneten die Stadtwerke im vergangenen Jahr nur 10.000 weniger als im Vorjahr. Obwohl der Parkplatz an der Stadthalle sanierungsbedingt fehlt.

Wieder Rohrbruch: Justus-Liebig-Straße tagelang gesperrt

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Gegen 12:30 Uhr ist am Dienstag in der Justus-Liebig-Straße wieder eine Wasserleitung gebrochen. Die Straße auf Höhe des Autohauses Herrnleben sei aufgrund des austretenden Wassers so stark unterspült, dass die Justus-Liebig-Straße für den Verkehr komplett gesperrt werden muss. Eine Umleitung sei eingerichtet, melden die Stadtwerke Bayreuth.

Wir gehen davon aus, dass die Justus-Liebig-Straße bis voraussichtlich Ende nächster Woche gesperrt bleiben muss.

(Jan Koch, Sprecher der Stadtwerke Bayreuth)

Dass die Wasserleitung in der Justus-Liebig-Straße dieses Jahr nicht zum ersten Mal Probleme bereitet, ist den Stadtwerken laut Koch klar: „In weiten Teilen haben wir uns schon um die Justus-Liebig-Straße gekümmert: Vom Freiheitsplatz bis zur Spitzwegstraße haben wir unsere Leitung schon erneuert. Ebenso einen Teil der Spitzwegstraße.“

Problemkind Justus-Liebig-Straße

Das Teilstück zwischen Spitzwegstraße und Otto-Hahn-Straße sei bislang unauffällig gewesen, sagt Koch, werde nun aber sofort angegangen. „Wir werden sofort 30 Meter Rohrleitung austauschen, die restlichen 100 Meter bis zur Otto-Hahn-Straße kommen dann im nächsten Jahr dran.“

Wie es mit dem Teil der Justus-Liebig-Straße ab der Einmündung Otto-Hahn-Straße in Richtung Ludwig-Thoma-Straße weitergeht, sei noch nicht klar.

Das hängt ganz davon ab, wie es mit dem ehemaligen Burkhardt-Gelände weitergeht. Wir wollen schließlich nicht erneuern, um dann im schlimmsten Fall die brandneue Leitung wieder herausreißen zu müssen.

(Jan Koch)

Von der Wasserversorgung sei derzeit kein Haus abgeschnitten.

Rohrbruch: Seniorenheim ohne Wasser

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Wasser Rohrbruch im Stadtteil Kreuzstein. Wie Stadtwerke-Sprecher Jan Koch bestätigt ist am Nachmittag ein Rohr an der Ecke Prieserstraße/Hans-Sachs-Straße gebrochen.

Wir wissen seit 16:40 Uhr davon.

(Jan Koch, Sprecher der Stadtwerke Bayreuth)

Betroffen und somit voraussichtlich den kompletten Sonntagabend ohne Leitungswasser sind demzufolge zwar nur drei Hausanschlüsse. Aber: Eine der Adressen ist der “Seniorenstift am Glasenweiher”.

Stadtwerke-Sprecher Koch vermutet, dass das Wasser dort noch in der Nacht wieder fließen wird.

Wir haben über Hydranten eine Notversorgung eingerichtet. Ich glaube, dass wir bis etwa 1 Uhr durch sind.

(Jan Koch, Sprecher der Stadtwerke Bayreuth)

Wie auf Nachfrage aus dem Seniorenstift zu erfahren ist, halten sich die Folgen den Rohrbruchs dort noch in Grenzen. Bevor Mitarbeiter der Stadtwerke den Hauptstrang abgedreht haben, sollen sie die Bediensteten des Heims aufgefordert haben, Badewannen und Gefäße mit dem Rest-Wasser der Leitungen zu füllen.

Wieder ein Rohrbruch: Drei Hochhäuser ohne Wasser

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist in der Neckarstraße ein Wasserrohr gebrochen. Derzeit sind das Y-Haus und zwei weitere Hochhäuser von der Wasserversorgung getrennt. Voraussichtlich gegen 16 Uhr werden alle Betroffenen wieder Wasser haben.

Rohrbruch mitten in der Nacht

Gegen 2:45 Uhr ist am Sonntag in der Bayreuther Neckarstraße vor dem Haus mit der Nummer 5 eine Hauptwasserleitung gebrochen. Die Experten der Stadtwerke Bayreuth waren daraufhin schnell vor Ort und lokalisierten die Schadensstelle genau. Um die Wasserleitung reparieren zu können, mussten sie den betroffenen Teil vom Netz trennen. Aus diesem Grund sind seitdem das Y-Haus und zwei weitere Hochhäuser ohne Wasser.

Notversorgung

Die Stadtwerke Bayreuth haben für die Bewohner eine Notversorgung über einen Hydranten an der Ecke Neckarstraße/Finkenweg eingerichtet. „Wir gehen davon aus, dass voraussichtlich gegen 16 Uhr der Schaden repariert sein wird und wieder alle mit Wasser versorgt sein werden“, sagt Jan Koch, Sprecher der Stadtwerke Bayreuth.

Aufgrund der Bauarbeiten ist die Neckarstraße auf Höhe der Schadensstelle nun stadtauswärts halbseitig gesperrt. Bereits gestern hatte es im Nordwesten Bayreuths einen massiven Rohrbruch gegeben.

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USB im Kreuzsteinbad: Eine Idee von Schülern wird Realität

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WLAN gibt es im Kreuzsteinbad schon. Und ab der kommenden Freibadsaison ist es kein Problem mehr, wenn beim Surfen der Handy-Akku schlapp macht. Denn die Stadtwerke Bayreuth statten insgesamt 28 Schließfächer mit USB-Anschlüssen und acht davon zusätzlich mit 230-Volt-Steckdosen aus. Daran können Badegäste ihre Handys und E-Bikes laden. Die Idee stammt von Schülern des WWG, die an einem Planspiel des Stadtjugendrings Bayreuth teilgenommen haben.

Im bt-Interview schildern Stefan Greißinger, der Geschäftsführer des Stadtjugendrings, WWG-Schüler Lukas Nemetz und Stadtwerke-Bäderleiter Harald Schmidt, den Weg von der Idee, bis zur Umsetzung.

Allerdings: Bei den 1.000 Euro, die das Projekt laut den Planspielvorgaben kosten sollte, wird es nicht ganz bleiben. „Es ist doch etwas mehr, als nur ein paar USB-Steckdosen samt Netzteil zu kaufen“, erklärt Harald Schmidt. „Immerhin müssen wir auch die Leitungen im Kreuzer verändern. Wir gehen aber davon aus, dass wir mit 2.000 Euro hinkommen sollten.“

 

 

E-Autos im Bayreuther Stadtgebiet.

Es werde Elektro! Sieben neue E-Zapfsäulen für Bayreuth

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Bayreuth macht ernst: In Kürze gibt es sieben neue elektrische Zapfsäulen. Vier davon sind bereits jetzt verfügbar. Damit schreiten die Stadtwerke Bayreuth in Sachen Elektromobilität voran.

„Lange Zeit waren E-Autos auf unseren Straßen Exoten, weswegen die Ladesäulen oft verwaist waren – doch das ändert sich aktuell“, so Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth. „Wir hoffen, dass unser Engagement die Elektromobilität in unserer Region voranbringt. In Bezug auf die Verkehrswende wäre das ein wichtiger Schritt – vor allem, weil man an unseren Ladesäulen umweltfreundlichen Ökostrom tankt.“

Die Standorte der Zapfsäulen

Die vier bereits verfügbaren Ladestationen sind in der Opernstraße, der Jahnstraße, der Bürgerreuther Straße und der Friedrich-Puchta-Straße zu finden. Zwei weitere werden in Kürze installiert: Am Sportpark und am Luitpoldplatz. Darüber hinaus wird Anfang des neuen Jahres eine weitere E-Ladesäule neben dem Parkplatz Am Sendelbach angebracht.

Insgesamt gibt es bislang 17 Ladestationen in Bayreuth. Mit den neuen Zapfsäulen, betreiben die Stadtwerke fast die Hälfte davon.

“Damit ist Bayreuth, auch im Vergleich mit anderen größeren Städten, gut aufgestellt.” (Jürgen Bayer, Stadtwerke Bayreuth)

Oberbürgermeisterin Merk-Erbe sieht der E-Mobilität ebenso positiv entgegen. „Auch wenn im Moment Autos mit Verbrennungsmotor deutlich überwiegen, bin ich sicher, dass der Anteil der E-Autos mittelfristig deutlich zunehmen wird“, äußerte sie sich diesbezüglich.