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Jura: Uni Bayreuth auf Platz 3

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Bayreuther Jura-Absolventen gehören zu den gesuchtesten in Deutschland. Im Ranking der Wirtschaftswoche kommt die Universität Bayreuth auf den 3. Platz. Ausschlaggebend war dafür die Auskunft von Personalverantwortlichen, welche Absolventen sie am liebsten einstellen.

Hinter München und Heidelberg

Die Ausgabe 19 der Wirtschaftswoche beinhaltet das jährlich erscheinende WiWo-Ranking. Es basiert auf einer Umfrage unter mehr als 650 Personalverantwortlichen in Kanzleien und Unternehmen in Deutschland, welche Hochschulabsolventen von welcher Universität ihre Erwartungen am meisten erfüllen. Hier belegt die Universität Bayreuth im Fachbereich Jura hinter der LMU München und der Universität Heidelberg einen hervorragenden dritten Platz. 

Einzige kleine Uni im Spitzenfeld

Damit erreicht die Universität Bayreuth als einzige kleine deutsche Universität einen Spitzenrang. „Aus der großen Zahl der Absolventen, die jährlich die juristischen Fakultäten verlassen, stechen unsere Absolventen offenbar heraus“, freut sich Jörg Gundel, Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, über die mit dem Ranking bestätigte hohe Einsetzbarkeit seiner Studierenden auf dem Arbeitsmarkt.

Wer nach Bayreuth kommt, bekommt eine Ausbildung auf Spitzenniveau. Und unsere Studierenden schließen ihr Studium zielstrebig ab – das merken offenbar auch die Personalverantwortlichen. Insofern ist das auch ein Lob an unsere Absolventen.

(Jörg Gundel, Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät)

Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist die größte Fakultät der Universität Bayreuth. Sie belegt seit Jahren Spitzenpositionen in nationalen wie internationalen Rankings. Diese bewerten die Qualität von Lehre und Forschung.

Bayreuths Beste: Spaziergang mit Nobelpreisträgern

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Ein Master-Student und ein Doktorand der Uni Bayreuth dürfen sich im Juli mit der Weltelite der Forschung austauschen. Sie gehören zu den Teilnehmern der 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung, die am Bodensee stattfindet.

70 Jahre alte Idee

In diesem Jahr ist die Tagung der Physik gewidmet. Mehr als 40 Nobelpreisträger werden über Kosmologie, Laserphysik, Dunkle Materie und Gravitationswellen sprechen. Die Idee der Tagung ist seit fast 70 Jahren der Gedankenaustausch zwischen preisgekrönten und künftigen Spitzenforschern. Unter anderem gibt es sogenannte “Science Walks”. Je ein Nobelpreisträger und zehn Nachwuchswissenschaftler kommen dabei bei einem Spaziergang persönlich ins Gespräch.

Nur 37 Bayern sind dabei

In diesem Jahr konnte das Physikalische Institut der Universität Bayreuth mit Felix Sommer (22) und Winfried Schmidt (24) zwei Teilnehmer nominieren. Ins Auswahlverfahren kommen nur ausgezeichnete Studenten und Wissenschaftler unter 35 Jahren. Sie müssen ein mehrstufiges internationales Auswahlverfahren absolvieren, an dem rund 140 Wissenschaftsakademien, Universitäten, Stiftungen und forschende Unternehmen beteiligt sind. In Lindau treffen Schmidt und Sommer auf fast 600 Nachwuchswissenschaftler aus 88 Ländern, davon 162 Teilnehmer von deutschen Institutionen, darunter 37 aus Bayern.