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Regierung von Oberfranken warnt – die Waldbrandgefahr in der Region steigt

Die Regierung von Oberfranken hat von Samstag (8.8.2020) bis Sonntag (9.8.2020) geplante Beobachtungflüge wegen der Waldbrandgefahr angeordnet. 

Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken – Luftbeobachter unterwegs

Aufgrund des anhaltend trockenen Wetters steigt die Waldbrandgefahr immer weiter. Jetzt hat die Regierung von Oberfranken Beobachtungsflüge angeordnet.

Spaziergänger verhindert Waldbrand in Oberfranken – Zigarettenstummel am Brandort gefunden

Am Sonntagmittag (3. Mai 2020) bemerkte ein Spaziergänger am Kleinen Haberstein (Raum Tröstau) Brandgeruch. Er hat damit einen Waldbrand verhindert.

Waldbrand in Oberfranken – Polizei und Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz

Ein Waldstück brennt. Polizisten und Feuerwehr machen sich an die Arbeit, doch die Löscharbeiten sind schwierig.

Wegen hoher Waldbrandgefahr: Luftbeobachter im Hubschrauber unterwegs

Momentan ist das Wetter traumhaft schön. Aber das hat auch seine Nachteile. Denn gerade deswegen ist die Waldbrandgefahr deutlich gestiegen. Deshalb sollen am Wochenende Beobachtungsflüge stattfinden. 

Waldbrand in schwierigem Gelände in Oberfranken: Bayreuther Flughelfergruppe vor Ort

Ein Waldbrand in Oberfranken fordert die Einsatzkräfte, da das Feuer in einem schwierigen Gelände ausgebrochen ist.

Waldbrandgefahr: Regierung schickt Beobachter in die Luft

Am Dienstagabend brannte der Wald bei Altenplos, erst zwei Wochen zuvor stieg bei Cottenbach eine Rauchsäule aus dem Wald. Ebenfalls am Dienstag stand bei Göpfersgrün im Landkreis Wunsiedel ein abgeerntetes Feld in Flammen. Dass sich das Feuer nicht ausbreiten konnte, ist einer Mitteilung der Polizei zufolge dem Landwirt zu verdanken, der um sein Feld sicherheitshalber einen Graben gezogen hatte. Das gehäckselte Stroh geriet vermutlich durch Selbstentzündung in Brand. Jetzt sind in ganz Oberfranken wieder die Luftbeobachter im Einsatz.

Der Tag danach: Spuren des Waldbrands bei Altenplos. Foto: red

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Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth bis zum 26. Juli den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Zuletzt war das im April so.

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Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der eingesetzten Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die Wälder aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Rauchverbot bis Oktober

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.