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Bayreuther Hallenbad nach Monaten kurz vor Wiedereröffnung

Das SVB Bad in Bayreuth wird bald wieder eröffnen. So sieht es aktuell nach der Sanierung in dem Schwimmbad aus.

Wasserpreise in Bayreuth steigen an

Der jährliche Grundpreis für Trinkwasser in Bayreuth steigt an. Das sind die Gründe für die Erhöhung. 

Leere Becken, Kurzarbeit und Baustellenlärm im SVB-Bad Bayreuth

Wie alle anderen Bäder in Bayreuth hat auch das SVB Hallenbad seit dem 16. März 2020 wegen der Corona-Krise geschlossen. Das Bad nutzt die Zeit, um den Umkleidebereich auf Vordermann zu bringen. 

Leere Becken im Stadtbad Bayreuth: “Wir wissen nicht, wann wir wieder öffnen dürfen”

Das Stadtbad in Bayreuth hat seit März aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Obwohl nach und nach Lockerungen bekannt gegeben werden, müssen Hallenbäder in Bayern immer noch geschlossen bleiben. 

“Waschmittel im Bach?” Warum treibt Schaum auf der Warmen Steinach bei Bayreuth?

Ab und an treibt eine kleine Schaumkrone auf der Steinach entlang. An anderer Stelle im Bach, hängt sogar ein großer Schaumberg. Ist das ein Fall von Umweltverschmutzung? Das bt hat bei der Stadt Bayreuth nachgefragt.

5 Millionen Kubikmeter: Wo das Trinkwasser für Bayreuth herkommt

Zwischen 5 und 5,5 Millionen Kubikmeter Wasser verbrauchen die Bürger der Stadt Bayreuth je nach Wetter in einem Jahr. Das Wasser liefern die Stadtwerke Bayreuth. Neben der Stromproduktion ist das die Sparte des Unternehmens, das die durch Busverkehr, Parkhäuser und Bäder verursachten Defizite ausgleichen soll. Nur wo kommt das ganze Wasser her?

Karte: Stadtwerke Bayreuth.

Aus dem Fichtelgebirge

Die Stadt Bayreuth bezieht einen Teil ihres Trinkwassers aus dem Fichtelgebirge. Insgesamt 88 Quellen gibt es dafür am und um den Ochsenkopf herum. Im sogenannten Löchleinstal, einige Kilometer nördlich von Warmensteinach, werden jährlich etwa eine Million Kubikmeter Wasser gesammelt, gereinigt und entkalkt. Dann fließt das Wasser rund 30 Kilometer weit in Rohren gen Bayreuth und wird in einem von zwei Hochbehältern an der Hohen Warte gesammelt.

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Aus Lehen und Seybothenreuth

Weiteres Trinkwasser kommt aus insgesamt sieben Brunnen bei Seybothenreuth und Lehen. Im Grunde ist es Regenwasser, das auf seinem Weg zum Grundwasser durch den Boden gefiltert und an den Brunnen wieder hochgepumpt wird. Das Wasser von dort im Hochbehälter am Eichelberg gesammelt. Am 12. September geht dort eine Aufbereitungsanlage in Betrieb, die sich die Stadtwerke rund 4,5 Millionen Euro haben kosten lassen. Rund eine Million Kubikmeter Wasser lassen sich dadurch aufbereiten, sagt Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer.

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Von der Fernwasserversorgung

Durch die Investition sollen andere Ausgaben sinken. Die nämlich für Wasser, das die Stadtwerke über die Fernwasserversorgung Oberfranken aus dem Norden beziehen. Etwa die Hälfte des Bayreuther Wassers stammt von dort, genauer: von einer Trinkwassertalsperre, der Mauthaustalsperre bei Nordhalben an der Grenze zu Thüringen. Es handelt sich also um Oberflächenwasser und wird im zweiten Hochbehälter an der Hohen Warte gesammelt. Die Fernwasserversorgung Oberfranken liefert etwa 20 Prozent des gesamten oberfränkischen Trinkwassers. Neben Bayreuth beziehen auch die Städte Kulmbach, Bamberg, Coburg und Hof ihr Wasser von dort.

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Aufkleber, wie dieser am “Lemon tree”-Laden in der Sophienstraße, machen Passanten darauf aufmerksam, dass man sich hier seine Wasserflasche kostenlos auffüllen kann. Foto: Susanne Jagodzik

Vom Eichelacker

Bleiben noch fünf Brunnen im Westen der Stadt, das sogenannte Brunnenfeld Eichelacker, das Wasser an das gleichnamige Pumpwerk in der Altstadt liefert. Insgesamt fördern die Stadtwerke also mit zwölf Brunnen  Grundwasser ans Tageslicht.

Weil die Stadtwerke mittlerweile auch überregional Trinkwasser verkaufen, ist der Verbrauch im vergangenen Jahr um fast fünf Prozent gestiegen. Neben der Stadt Bayreuth versorgen die Stadtwerke übrigens auch Gesees, Obern- und Unternschreez, sowie Teile von Heinersreuth und Warmensteinach mit Trinkwasser.

Umfrage: Bayreuther über kostenloses Wasser in Gaststätten

In der sogenannten Trinkwasser-Richtlinie fordert die EU-Kommission unter anderem, dass alle Restaurants ihren Gästen kostenlos Leitungswasser anbieten müssen.

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Wir waren auf Stimmenfang in der Innenstadt und wollten wissen, wie die Bayreuther Bürger und Gastronomen zu diesem Thema stehen:


Florian Schuart und Ann-Kathrin Burger; Foto: red/sj

In mehreren europäischen Ländern ist das schon Standard. Deutschland sollte da nachziehen. Leitungswasser hat in Deutschland sogar teilweise eine bessere Qualität als Flaschenwasser, welches nur Tafelwasser ist und mit Mineralien künstlich zugesetzt wird.

(Florian Schuart)

Ich finde es nicht richtig, dass ein Mineralwasser genauso teuer ist wie eine Cola. Ich bin definitiv dafür, dass Leitungwasser in Gaststätten kostenlos angeboten werden sollte.

(Ann-Kathrin Burger)


Jessica Lämmel; Foto: red/sj

Meiner Meinung nach wäre es eine gute Sache. Ich würde es auch gut finden, wenn es für Menschen, die auf der Straße leben, eine Anlaufstelle geben würde und nicht nur für Restaurantgäste.

(Jessica Lämmel)


Udo Wallenburger; Foto: red/sj

Ich finde das spitze! Es gibt immer mehr Leute, die stilles Mineralwasser trinken. Wer weiß, ob da nicht vielleicht schon stattdessen Leitungswasser ausgeschenkt wurde.

(Udo Wallenburger)


 

Gaststätten: Kostenloses Leitungswasser soll Gesetz werden