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Bauausschuss: Stilles Örtchen dreht Extra-Runde

Nicht einig sind sich die Mitglieder des Bauausschusses am Dienstag über den Standort einer neuen öffentlichen Toilettenanlage in der Stadt geworden. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, das Häuschen an der Ecke Wahnfriedstraße/Lisztstraße zu bauen. Die zentrale Lage, die Nähe zum Hofgarten, zum Franz-Liszt-Museum und die gute Erreichbarkeit für Bus- und Stadtführungsgruppen sind laut Stadtbaureferentin Urte Kelm Vorteile, die für den Standort sprechen.

HausWahnfried

Foto: red

Harald Rehm, CSU-Stadtratsmitglied, ist mit der Lage nicht zufrieden. Er beantragte die Prüfung eines weiteren Standorts, bevor sich der Bauausschuss entscheidet – und zwar an der Richard-Wagner-Straße 47, wo auch die Busse halten. Dem schloss sich auch SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Bauske er. Er plädierte zudem für Container-Toiletten, ähnlich denen im Winterdorf, statt einer fest gebauten Anlage.

Rehms Antrag stimmten die meisten Mitglieder zu. Bis die Toilette kommt kann es also noch etwas dauern. Die Planung muss warten.