Beiträge

Tragisches Zugunglück in Oberfranken: Mann will anderem vom Gleis helfen – beide sterben

Am Samstag (24.10.2020) wollte ein Mann an einem Bahnhof in Kronach einem 73-Jährigen, der auf den Gleisen stand, helfen. Dann fuhr jedoch ein Zug ein und hat beide erfasst. 

Mit Waffe, Rauschgift und Diebesgut in Oberfranken unterwegs: Wie die Polizei auf den Mann (22) aufmerksam wurde

Gleich vier Anzeigen hat ein 22-jähriger Mann seit Freitag (2.10.2020) am Hals. Da haben ihn Polizeibeamte in einem Zug in Oberfranken kontrolliert: unglaublich, wie sie auf ihn aufmerksam geworden waren.

Kaum Züge durch Oberfranken: OB Ebersberger schlägt Alarm: “Ergebnis von Einflussnahme hinter den Kulissen”

Oberfränkische Politiker schlagen Alarm: Im Fernverkehr nach Sachsen soll es nur noch eine Spur geben – geplant waren bisher drei Linien.

Schlechtere Zugverbindungen – Bayreuths OB Thomas Ebersberger will sich wehren

Deutschland möchte seinen Bahnfahrplan optimieren. Dieser Prozess soll zur Folge haben, dass die Bahnanbindung zwischen Franken und Sachsen schlechter wird.

Mann würgt Frau im Zug in Oberfranken und tritt ihr gegen den Kopf

In einem Zug in Oberfranken hat ein Mann am Mittwoch (24.6.2020) eine Frau gewürgt und ihr gegen den Kopf getreten. Als der Zug stoppte, ergriff er die Flucht. 

Silke Launert: Elektrifizierung, sonst Wasserstoff!

Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Bayreuth – Schnabelwaid und weiter nach Nürnberg hat die Bayreuther Bundestagsabgeordneten Silke Launert (CSU) in einem Schreiben an den bayerischen Verkehrsminister Hans Reichhart gefordert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion sei es nicht mehr zu vermitteln, dass Oberfranken in Sachen Elektrifizierung weiter außen vor bleibt.

Die Region als Diesel-Insel

Während in Oberbayern fast alle Bahnstrecken längst elektrifiziert seien, gelte der nordostbayerische Raum gemessen an den gefahrenen Kilometern noch immer als die Diesel-Insel Deutschlands, sagt Launert. Deshalb sei jetzt, wo es die Oberfranken-Achse nach dem Bundesverkehrswegeplan nicht in den vordringlichen Bedarf geschafft hat, der Freistaat am Zug, was die Elektrifizierung der Teilstrecke Bayreuth – Schnabelwaid angeht.

Launert kritisiert dabei die strikte Orientierung des Bundesverkehrswegeplans an der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Es könne nicht sein, dass nur dann zukunftsträchtige Bahninvestitionen erfolgen, wenn sie sich aktuell schon aufgrund der Fahrgastzahlen rechnen.

Mit dieser Methode wird immer mehr der Ballungsraum gestärkt und der ländliche Raum unattraktiver gemacht. Mobilität ist heute für die Menschen von besonderer Bedeutung und so ziehen die Menschen dahin, wo gute Verkehrsanbindungen bestehen.

(Silke Launert)

Für alternative Antriebsarten bewerben

Die Abgeordnete fordert den Freistaat außerdem auf, zweigleisig zu planen. So sollte er sich außerdem um Fördergelder in Sachen alternative Antriebsarten bewerben. Es sei wichtig, technologieoffen zu sein, so Launert. So sollte beispielsweise gerade entlang der Oberfranken-Achse das Thema Wasserstoffantrieb auch für den Schienenverkehr weiterverfolgt werden.

An der Weiche: Zug entgleist am Hauptbahnhof

Am Bayreuther Hauptbahnhof ist am Mittwochnachmittag ein Zug des Eisenbahnunternehmens Agilis entgleist. Derzeit kommt es zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr zwischen Bayreuth und Kirchenlamitz.

Wie eine Agilis-Sprecherin auf Anfrage des Bayreuther Tagblatts sagt, sei der Zug beim Überqueren einer Weiche entgleist. Wie das genau passieren konnte, konnte die Sprecherin nicht sagen. Entsprechende Untersuchungen müssten erst noch abgewartet werden.

Der Zug habe keine Personen an Bord gehabt und sei zu einem Abstellgleis unterwegs gewesen. Wahrscheinlich habe auch der Zug keinen Schaden genommen, vermutet die Sprecherin. Ein Kran sei unterwegs, der den Zug wieder auf die Gleise heben solle. Bei dem Vorfall in Bayreuth handle es sich um einen höchst seltenen, so die Sprecherin.

Zwischen Bayreuth und Kirchenlamitz sei mittlerweile ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Pendler, die auf dieser Strecke unterwegs sind, sollten sich darauf einstellen, bis in den Abend auf Busse auszuweichen zu müssen.