Bayreuth Tigers

Tigers reisen „zum Endspiel“ nach Crimmitschau

Ab 17 Uhr spielen die Bayreuth Tigers am Sonntag im Sahnpark gegen Crimmitschau. Die Eispiraten sind zusammen mit Heilbronn die größten Konkurrenten der Tigers um den wichtigen zehnten Platz. Die Partie am Abend ist für beide Mannschaften also von höchster Relevanz.

Die Ausgangssituation

In der Tabelle trennen die Tigers und die Eispiraten nur zwei Punkte. Mit einem Sieg könnten die elftplatzierten Bayreuther zwei Spieltage vor Schluss am „Lokalrivalen“ vorbeiziehen und auf Platz zehn vorstoßen. Darum werden beide Mannschaften alles für den Erfolg geben, denn während das Team auf Platz elf den bitteren Gang in die Playdowns gehen muss, hat der Zehnte den Klassenerhalt sicher. Zudem erhält man auf Rang zehn in den Pre-Playoffs die Chance doch noch ins Rennen um die Meisterschaft eingreifen zu können.

Die Eispiraten Crimmitschau

Nach wie vor etwas schwankend sind die Vorstellungen des ETC, der sich  in Heimspielen zuletzt stabilisiert hat. Die letzten fünf Partien wurden allesamt nach der regulären Spielzeit gewonnen. Neutrainer Daniel Naud hat mit dem erfahrenen, langjährigen DEL-Stürmer Grygiel, dem kanadischen Torwart Ryan Nie und dem finnischen Verteidiger Ville Saukkokurz vor Transferschluss noch weitere Topspieler dazu bekommen und hat bei einigen Positionen nun die Qual der Wahl.

In der Abwehr ragen der angeschlagene Offensivverteidiger Hudson und MacNally heraus. Im Angriff fehlt zwar der absolute Topscorer aber mit Flick, Pohl oder demwieder erstarkten Talbot und einigen weiteren Akteure gibt es auch dort sehr gefährliche Akteure. In der Defensive sieht das etwas anders aus. Nur Deggendorf hat noch mehr Gegentore als die Eispiraten. Diese Schwachstelle konnten auch die Tigers bei ihren beiden letzten Siegen 6:1 und 5:2 für sich nutzen. Das erste Duell der Saison gewannen die Crimmitschauer mit 5:0 in Bayreuth.

Das sagt Petri Kujala

Vom Titel „Endspiel in Crimmitschau“ hält Tigerscoach Kujala allerdings nicht so viel. „Am Ende vielleicht entscheidende Zähler gibt es in allen Partien zu vergeben. Wichtig wird in allen verbleibenden Spielen sein, dass wir in allen Phasen möglichst durchgehend unsere Nerven behalten undunser Spiel spielen“, bestätigte er indirekt Probleme in genau diesem Bereich zuletzt.

„Stellenweise haben wir da unseren Kopf verloren und wirkten deswegen müde, aber das liegt mehr an mentalen Dingen. Wir trainieren genauso weiter wie immer und fokussieren uns von Spiel zu Spiel“. Unterstützung hat er dabei schon länger wieder und nun auch bis Saisonende von Mikko Rämö, der für Kujala weit mehr als nur ein Torwartrainer ist. In dieser Konstellation werden die Tigers in jedem Fall alles für den Sieg geben, denn während bei einem Sieg der Klassenerhalt winkt, drohen bei einer Niederlage nervenaufreibende Playdowns-Spiele wie gegen den Angstgegner aus Deggendorf.