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Transitionhaus: Neues Leben für das „Brooklyn“

Im Januar hat das „Brooklyn“, Bayreuths erster Jeans- und Army-Shop, nach 27 Jahren in der Schulstraße seine Türen geschlossen. Jetzt, knapp sieben Monate später, soll der Verein Transitionhaus Bayreuth Interesse an den Räumen haben. Eine Entscheidung soll im September fallen.

Diverse Verhandlungen laufen

Ehemaliger Brooklyn Shop in der Bayreuther Schulstraße
Foto: Carolin Richter

Der Verein ist auf der Suche nach einer festen Bleibe. „Im Moment befinden wir uns in Verhandlungen mit den Eigentümern von verschiedenen Objekten“, teilt der Verein auf Anfrage des Bayreuther Tagblatts mit. Die Eigentümerin der Ladenfläche in der Schulstraße 7 bestätigt, mit dem Verein in Kontakt zu stehen, entschieden sei aber noch nichts. Etwa 120 Quadratmeter stünden dem Verein dort zur Verfügung.

 

Übergangsweise im Mama Mia

Seit Juli 2018 ist ein Teil des Vereins übergangsweise im Kinder- und Elternzentrum Mama Mia in Moritzhöfen untergekommen, da der Vertrag für die Räume in der Ludwigstraße 24 zeitlich begrenzt und daher ausgelaufen war.

„Der Vertrag wurde damals zu unseren Gunsten mehrfach verlängert“, erklärt David Kienle, aus dem Orgakreis des Vereins. Seit dem Auszug des Transitionhaus werde das Gebäude umfassend saniert.

Angebote des Vereins derzeit nur eingeschränkt möglich

Im Mama Mia finde seither ein gemeinsamer, aber dennoch eingeschränkter Cafébetrieb sowie Angebote von Reparaturcafé und „Volxküche“ statt. Das Nähcafé des Vereins, die Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt „FlickWerk“ sowie ein weiterer Foodsharing-Fairteiler und der Umsonst-Flohmarkt, seien im Mama Mia nicht möglich, wie David Kienle erklärt.

Um wieder alle Angebote umfassend anbieten zu können, braucht der Verein neue Räume. Eine konkrete Entscheidung soll es voraussichtlich Anfang September geben, so Kienle.