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Trotz Captain auf der Bank: HaSpo feiert Auftaktsieg

Die HaSpo Herren 1 haben ihr Auftaktspiel in der Handball Bayernliga gewonnen. Gegen die SG DJK Rimpar II siegten die Bayreuther mit 22:17. Dabei nur auf der Bank: HaSpo-Kapitän Paul Saborowski. Im Video über dem Text stellt der Spielführer sein Team vor.

Die WM als Auslöser

Saborowskis Begeisterung für den Handball begann im Jahr 2007. Zwar hatte der heutige HaSpo-Captain den Sport schon vorher auf dem Radar, allerdings war es der Sieg des Deutschen Teams bei der WM 2007, der ihn und seine Freunde vollends in den Bann des Sports zog.

Das Turnier war mitreißend. Da wollten viele Jungs so sein, wie die deutschen Nationalspieler: so eben auch ich.

(Paul Saborowski über seinen Start im Handball)

Der HaSpo-Kapitän Paul Saborowski. Foto: Frederik Eichstädt.

Da Saborowski in der Nähe der Halle wohnte, war es für ihn kein Problem, fortan Teil der HaSpo-Familie zu werden. Zwölf Jahre später ist Saborowski 22 Jahre alt und Kapitän der ersten Mannschaft. Zum Saisonstart gegen Rimpar II bleibt dem Spielführer aber, aufgrund einer Verletzung, dennoch nur ein Platz auf der Bank.

Saisonstart gegen Rimpar

Dort sieht er einen nervösen Start seines Teams. Nach fünf Minuten steht es bereits 3:0 für die Gäste. Dann kämpft sich HaSpo zurück. Unter den Blicken des verletzten Captains drehen die Bayreuther das Spiel dank einer kämpferisch engagierten Leistung. Nach dem Spiel hebt Saborowski dabei besonders Tom Elschner und Tim Fehring hervor.

Was die Jungs gespielt haben war richtig gut. Besonders Tim hat die beste Leistung gezeigt, die er bis jetzt im HaSpo-Trikot hatte.

(Der Captain über die Leistung seines Teams)

Am Ende hieß es 22:17 für Bayreuth. Für HaSpo sei der Sieg gegen Rimpar, die letzte Saison auf dem vierten Platz landeten, in jedem Fall ein sehr gelungener Saisonauftakt. Am nächsten Spieltag gastieren die Herren am Sonntag, den 22. September, in Fürstenfeldbruck.

HaSpo-Action im Training. Archivfoto: Frederik Eichstädt.

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Eine gute Gemeinschaft

Beim HaSpo stehe der Teamgeist im Vordergrund, wie Saborowski erklärt. Man finde hier als neuer Spieler schnell den Anschluss und könne sehr schnell Freundschaften knüpfen. Nicht nur auf dem Spielfeld verbringen die HaSpo-Herren viel Zeit miteinander.

Die Zeit auf dem Platz schweißt natürlich zusammen. Wir verstehen uns alle super!

(Saborowski über den Zusammenhalt im Team)

Die Herren I von HaSpo-Bayreuth. Foto: Frederik Eichstädt.

Action nonstop

Im Zentrum dabei steht natürlich meistens der Sport: Handball. Dabei schätzt Saborowski besonders die Schnelligkeit des Spiels. Daneben sei für ihn und seine Mannschaftskameraden auch die Körperlichkeit des Sports ein wichtiger Faktor. Es mache eben Spaß, wenn es auf dem Spielfeld richtig zur Sache geht. so der Kapitän.

Man kann da nicht nach jedem Tor ausführlich jubeln. Als Spieler musst du nach dem Treffer direkt zurück in die Abwehr und versuchen, den Ball zurückzuholen. Man ist ständig gefordert. Das ist geil!

(Der HaSpo-Kapitän über die Vorzüge von Handball)