Nachrichten

Gütesiegel: Universität Bayreuth ausgezeichnet

Zum Jahresende kann die Universität Bayreuth sich über den Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbands (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen freuen. Nur drei Universitäten in Bayern wurden bislang damit ausgezeichnet.

„Das DHV-Gütesiegel dient Universitäten als kritischer Begleiter. Es legt Stärken und Schwächen offen und gibt darüber hinaus wichtige Anstöße für die Fortentwicklung des Berufungsmanagements“, äußert sich der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen.

„Dieses Gütesiegel des Hochschulverbands freut uns und ist Ansporn zugleich; denn es ist auch eine Selbstverpflichtung, weiterhin diese hohen Standards einzuhalten und möglichst noch auszubauen (Uni-Präsident Leible).“

Die Begründung für die Entscheidung der Jury

Die Berufungsverfahren an der Universität „zeichnen sich durch kurze Wege und deutlich zum Ausdruck kommende Wertschätzung aus. Verhandlungen mit dem Rufinhaberinnen und -inhabern verlaufen zügig und werden vom Kanzler und Präsidenten unabhängig von der Besoldungsgruppe als Chefsache behandelt.“ Außerdem sind „die Bayreuther Berufungsangebote zudem in der Regel sowohl in der Ausstattung als auch in der Besoldung gut bis sehr gut. Für Neuberufene existieren vielfältige Unterstützungsangebote. Hierzu gehören neben Workshops und Willkommensveranstaltungen auch gute Fortbildungsmöglichkeiten. Um die Vereinbarkeit von wissenschaftlichem Beruf und Familie zu erleichtern, gibt es an der Universität Bayreuth individuelle Unterstützungsangebote.“

Ein paar kleine Anregungen zur weiteren Optimierung gibt es, so schlägt die DHV die Etablierung eines elektronischen Portals vor, in dem sich Bewerberinnen und Bewerber über das Verfahren informieren können. Auch im Bereich Dual Career, Familie und Kinder ist punktuell noch Raum zur Verbesserung

Ähnliche Artikel

Close