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Unterwegs mit dem Bayreuther Winterdienst

Für Marco Kießling ist es der vierte Winter auf Bayreuths Straßen. Seit diesem Jahr sitzt er in einem Großwagen, zehn davon sind derzeit im Stadtgebiet unterwegs. Die Straßen müssen vom Schnee befreit werden. Um 1:50 Uhr klingelt sein Wecker, seine Schicht beginnt um drei Uhr morgens. Dann, wenn die meisten Bayreuther noch tief schlafen und die ein oder andere Nachteule langsam nach Hause wankt, ist für Marco Kießling Showtime auf den Straßen.

Sein Beruf macht ihm Spaß, das Aufstehen fällt ihm nicht schwer. Er mag es, wenn so früh am Tag die Straßen noch leer sind. Bis um 21 Uhr (freitags 20 Uhr) arbeitet der Winterdienst der Stadt Bayreuth am Stück, die Schichten sind vorgeplant, jeder hat seine eigene Route. Wenn es so stark schneit wie diese Woche, dann steht auch für den Bereitschaftsdienst fest: am Wochenende ist Arbeit angesagt.

Dann ist es Zeit für Marco und seine Kollegen, die Straßen sicherer zu machen. Seine Strecken muss man kennen. Man muss wissen, wo die kleinen Gefahren lauern, wie der zugeschneite Gullideckel, der schnell mal den Wagen zum Erliegen bringen kann oder die Schaufel beschädigt.

Abgesehen von den zehn Großwägen, die auf den Autostraßen Salz streuen, sind Kleinfahrzeuge mit Split für die Fuß- und Radwege und Handstreuer zu Fuß unterwegs. Die Handstreuer haben den härtesten Job. Sie müssen den Schnee von den Fahrbahnübergängen entfernen.

Wir haben Marco auf seiner Tour durch das Industriegebiet bis hin zum Flugplatz begleitet.

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