Mehr Sport

Volleyball: BSV festigt Platz 4

Nach schwacher Vorstellung gegen Marktredwitz jetzt ein Sieg gegen Freising. Die Volleyball des BSV festigen Platz 4 in der Regionalliga.

Der Gegner war nicht so stark, wie nach seinen letzten Auftritten zu erwarten war; die eigene Leistung indes passte nach der schwächeren Vorstellung in Marktredwitz wieder. So kamen die Volleyballer des BSV 98 Bayreuth in der Regionalliga Süd-Ost im elften Spiel zum siebten Sieg und festigten dank des 3:1 (25:22, 25:15, 19:25, 25:21) gegen den SC Freising (Rang sieben) ihren vierten Tabellenplatz.

Letztes Heimspiel für Wißling

Im letzten Heimspiel mit Jan Wißling (geht, wie gemeldet, beruflich nach Luxemburg) konnten die Bayreuther auf starke Aufschläge von Spielertrainer Milan Dörnhöfer, eine gute Annahme beim gegnerischen Service sowie Kampfkraft und Abgeklärtheit – mit Ausnahme von Phasen im dritten Satz – bauen. Manuel Wolz rechtfertigte zudem, dass er anstelle von Jörg Fredersdorf in der Startformation stand, und Tim Gamisch (19) machte in seiner kurzen Einsatzzeit als Zuspieler Dörnhöfer für den Angriff frei, was dieser zu einigen weiteren gelungenen Aktionen nutzte.

Und dann gab es ja auch noch Lukas Neidl

Auf der Diagonalposition war der 26-Jährige für die entscheidenden Punkte im vierten Abschnitt zuständig. Erst blockte er perfekt einen Freisinger Angriff, so dass es statt 22:21 dann doch 23:20 hieß. Dann verwandelte Bayreuths Nummer 12 gleich den ersten Matchball.

Der BSV hatte nach dem 3:0 im Hinspiel dem Vorjahresdritten erneut alle drei Zähler abgenommen, liegt damit 14 vor der Abstiegszone und darf mit nun 22 Punkten darauf hoffen, um Platz drei mitzuspielen. Dazu sollte am 3. Februar um 15 Uhr auch das nächste Heimspiel gegen den VC DJK München-Ost-Herrsching II (ebenfalls 22) gewonnen werden. Zuvor geht es für den BSV in knapp einer Woche aber erst zum TSV Zirndorf (26), dem Tabellenzweiten.

Top-Angreifer muss passen

Dann hofft man darauf, dass Kapitän Fabian Buck (Rückenprobleme) wiederhergestellt ist. Gegen die Freisinger hatte der Bayreuther Top-Angreifer im dritten Satz beim Stand von 7:10 passen müssen. Nach einer konzentrierten und weitgehend fehlerlosen Leistung bis dahin war der BSV (ohne die erkrankten Franz Damaschke und Volker Nissels) kurzfristig vom Wege abgekommen.  Die Variante mit Gamisch im Zuspiel und Dörnhöfer sowie Fredersdorf auf außen ließ beim Stand von 18:21 noch einmal Hoffnung auf einen Drei-Satz-Erfolg aufkeimen, doch der SC erzwang den vierten Satz.

„Freising hatte im zweiten Satz recht bald die Reservisten eingewechselt und ihn quasi hergeschenkt“, sagte Wißling. „Es war klar, dass die danach noch einmal alles versuchen würden.“ Die Oberbayern gestalteten die Partie nach ihrem Satzgewinn ausgeglichen (9:9, 13:13), gerieten aber entscheidend ins Hintertreffen, als Gamisch und Dörnhöfer wieder zusammen auf der Platte standen. „Tim kommt rein und findet sich sofort zurecht“, lobte Wißling den Youngster. Anerkennung für einen Kollegen gab es auch von Manuel Wolz: „Wenn unsere Abwehr den Ball vernünftig zu Milan bringt, kommen von dem immer tolle Pässe, mit denen ein Angreifer dann optimale Möglichkeiten hat.“