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Volleyball: BSV will Gäste punktlos nach Hause schicken

Es war vom Resultat her ein deutlicher Sieg, von der Art her aber keiner, der die Bayreuther Volleyballer für das Rückspiel in Sicherheit wiegt. Und so gehen die im November in Mömlingen noch mit 3:1 erfolgreichen Spieler des BSV 98 gewarnt in die Partie gegen den Vorletzten der Regionalliga-Tabelle. Am Samstag (ab 19.30 Uhr) gastieren die Unterfranken in der Turnhalle am Roten Main.

Deutliches Ergebnis, enges Spiel

22:25, 25:16, 26:24, 26:24 – so stand es in Mömlingen am Ende für die Gäste aus Bayreuth. „Das Ergebnis war deutlicher als das tatsächliche Spiel“, erinnert sich BSV-Spielertrainer Milan Dörnhöfer. Und auch beim Gegner trauert man einer vergebenen Chance auf einen, zwei oder gar drei Punkte nach. Es sei „noch eine Rechnung offen, da die Sätze zugunsten der Bayreuther denkbar knapp ausgegangen sind“, schreibt der TVM auf seinem Facebook-Account angesichts der anstehenden Partie.

Durch Himmel und Hölle

Die Mannschaft aus dem Landkreis Miltenberg ist gerade quasi durch Himmel und Hölle gegangen. Vor zwei Wochen spielte der Tabellenzweite TSV Zirndorf in Mömlingen (bei Aschaffenburg) und unterlag – nur eine Woche nach seinem starken Auftritt in Bayreuth (3:0) – völlig überraschend mit 0:3. Der TV freilich, eine sehr junge Mannschaft, konnte den Schwung aus diesem Coup nicht nach Memmelsdorf mitnehmen und unterlag beim Abstiegsrivalen seinerseits mit 0:3. Nun ist er mit 10 Punkten hinter Memmelsdorf (11) wieder Neunter, was den direkten Abstieg des Aufsteigers bedeuten würde. Der Achte muss am Saisonende in die Relegation, der Siebte (derzeit SC Freising mit 15 Punkten) sichert sich ein weiteres Jahr in dieser 4. Liga.

Frei von Abstiegssorgen

Sechster sind die Bayreuther und mit 22 Zählern prinzipiell frei von allen Abstiegssorgen. Da sie daheim noch gegen Mömlingen, Memmelsdorf und den ASV Dachau (Letzter/5 Punkte) antreten (zudem ein Auswärtsspiel bei Titelanwärter Mühldorf), agieren sie im Kampf des Schlusstrios als Zünglein an der Waage. Dass diese sich am Samstag auf die Seite des BSV neigt, davon geht Milan Dörnhöfer aus: „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem kompletten Kader und wenn wir eine konzentrierte Leistung zeigen, Mömlingen ohne Punkte nach Hause schicken können.“ Das war auch 2017 der Fall, als die Wagnerstädte ihr Heimspiel im RWG gegen den TV mit 3:0 gewannen und sich Bayernliga-Meisterschaft sowie Aufstieg sicherten.

Die zuletzt beim 1:3 in Schwaig fehlenden Bayreuther Fabian Buck, Jörg Fredersdorf und Chris Dinkel werden wohl dabei sein. „Ein Fragezeichen steht nur hinter Lukas Neidl wegen dessen Wadenblessur“, berichtet Dörnhöfer. Sein Team will die derzeit fast völlig ausgeglichene Bilanz (7:7 Siege, 26:26 Sätze, 1173:1169 Ballpunkte) wieder deutlicher ins Positive verschieben.