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Wertstoffhof nimmt bald auch Steckdosen an

Ab dem 1. Mai werden beim städtischen Wertstoffhof auch sogenannte „passive“ Endgeräte angenommen. Das sind Elektro- und Elektronikgeräte, die elektrischen Strom lediglich durchleiten. Damit wird die Handhabung hier nun an die vieler anderer EU-Staaten angepasst.

Was konnte man bisher abgeben?

Ein Großteil der Gegenstände, die von der Änderung betroffen sind, wie zum Beispiel konfektionierte Kabel, Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen, wurden bereits in der Vergangenheit als Kabelabfälle am Wertstoffhof angenommen.

Was ist neu?

Neu für die Bayreuther Bürger ist, dass künftig auch Endgeräte aus der Hausinstallation, wie zum Beispiel Lichtschalter und Steckdosen angenommen werden.

Gleichzeitig bedeutet dies, dass diese Geräte ab 1. Mai nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen. Von der neuen Regelung sind allerdings nur Endgeräte, also komplette Geräte, betroffen. Das heißt  Bauteile, wie zum Beispiel Kabel als Meterware, Aderend-Hülsen oder Ringkabelschuhe sind nicht mit eingeschlossen.

„Passive“ Elektrogeräte, die der Wertstoffhof in Bayreuth künftig annimmt:

  • Antennen
  • Adapter
  • konfektionierte Kabel (Audiokabel, Kabeltrommeln, USB-Kabel, Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen etc.)
  • Lichtschalter
  • Not-Aus-Schalter
  • Steckdosen
  • Stromschienen
  • Telefonbuchsen
  • Telefon- und Netzwerkdosen
  • Schmelzsicherungen