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Feuer

Brand in Bayreuther Wohnhaus: Mann erleidet schwere Verbrennungen – Bewohner evakuiert

Am Sonntagabend (14.2.2021) wurde ein Mann bei einem Wohnungsbrand in Bayreuth schwer verletzt. Es waren 55 Einsatzkräfte vor Ort.

Sonntagabend (14.2.2021), kurz vor 22 Uhr, wurden die Abteilungen Ständige Wache, Altstadt und Meyernberg zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus in die Sauerbruchstraße im Stadtteil Meyernberg alarmiert.

Update vom 15. Februar 2021 um 13 Uhr: Hausbrand in Bayreuth – Bewohner nicht lebensgefährlich verletzt

Die Polizei Oberfranken berichtet, dass bei dem Brand eines Mehrfamilienhauses in Bayreuth ein 80-jähriger Mann verletzt wurde. Seine Verletzungen sollen dabei mittelschwere Brandverletzungen sein. Laut Aussagen der Polizei seien diese nicht lebensbedrohend. Die anderen im Haus befindlichen Personen seien beim Brand evakuiert worden. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 100.000 Euro.

Meldung vom 15. Februar um 7 Uhr: Wohnungsbrand in Bayreuth – Bewohner erleidet schwere Verbrennungen

Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, loderten bereits Flammen aus dem geborstenen Balkonfenster der Wohnung im ersten Obergeschoss und die komplette Wohnung stand in Vollbrand. Sofort wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Einsatzkräfte begannen mit der Brandbekämpfung von außen über den Balkon.

Weitere angerückte Brandlöscher kontrollierten und durchsuchten, die zuvor von Polizei und Rettungsdienst evakuierten Wohnungen. Über die Rückseite des Gebäudes, durch Haus- und Wohnungstür, wurde ein weiterer Löschangriff aufgebaut, sodass das Feuer nun von zwei Seiten unter Atemschutz bekämpft werden konnte. Außerdem wurde durch ständige Überdruckbelüftung das Treppenhaus nahezu komplett rauchfrei gehalten.

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Feuerwehr bringt Glutnester nach draußen

Da in der Wohnung sehr viel Brandlast vorhanden war und ein zügiges Vorankommen nach Berichten der Feuerwehr nicht möglich war, wurde zusätzlich die Abteilung Innere Stadt zur Einsatzstelle gerufen, um weitere benötigte Atemschutzgeräteträger bereitstellen zu können. Parallel dazu wurde der Löschzug Ost für die Gebietsabsicherung des Stadtgebiets alarmiert.

Gegen 23 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, die Wohnung allerdings noch voller Glutnester. Um diese zu finden, schafften PA-Trupps das Brandgut nach draußen ins Freie und löschten es dort mit einem C-Rohr ab. Um ca. 1:30 Uhr konnte dann „Feuer aus!“ gemeldet werden, man begann mit dem Rückbau und um 2:45 Uhr rückten schließlich alle Kräfte wieder ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Bewohner mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht

Der Bewohner der Brandwohnung wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Die anderen Bewohner des Hauses durften, nach einer Kontrolle, ihre Wohnungen wieder betreten. Nur die direkt über- und unterhalb der Brandwohnungen gelegenen Parteien, sind für mindestens diese Nacht nicht bewohnbar. Deren Besitzer kamen alle anderweitig unter.

Polizei mit sieben Streifenwagen vor Ort – Kripo ermittelt

Insgesamt waren 55 Feuerwehrkräfte angerückt. Die Gebietsabsicherung war mit neun Mann auf Bereitschaft im Gerätehaus Ost, die kurz tätig werden musste, als sie zu einem Wasserrohrbruch nach Geigenreuth alarmiert wurden. Dort wurde die Straße abgesperrt und dann dem angerückten Betreiber übergeben.

Die Polizei war mit sieben Streifenwagen vor Ort, die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Rettungsdienst kam der UG San EL, mehreren Notärzten und Rettungswägen und der SEG und versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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