Bayreuth Historisch: Ein Blick in die Vergangenheit mit Stephan Müller

Tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte Bayreuths mit unserer Rubrik „Bayreuth Historisch“. Stadtrat, Hobbyhistoriker und Autor Stephan Müller öffnet exklusiv für das Bayreuther Tagblatt sein Archiv und präsentiert die besten Anekdoten aus vergangenen Zeiten. Hier finden Sie nicht nur lokale Geschichten aus Bayreuth, sondern auch allgemeine Beiträge, die die Historie unserer Stadt zum Leben erwecken.

Ein Bayreuther in der A-Nationalmannschaft

Wenn Deutschland heute in Luxemburg spielt, denken wir an den einzigen Einsatz eines Bayreuthers in der A-Nationalmannschaft zurück. Hans „Jumbo“ Zeitler erzielte beim 3:0 in Luxemburg am 20. April 1952 auch gleich ein Tor und wurde von Sepp Herberger in das Olympiateam 1952 (Juli 1952) berufen.

„Kelle, Keller, Kanapee“ – Neues Buch über das Bayreuther Nachtleben

Bayreuths Nächte hatten schon immer ihre ganz eigenen Geschichten – von Wirten mit Charakter bis zu legendären Wirtshäusern, die längst verschwunden sind. Stephan Müllers neues Buch „Kelle, Keller, Kanapee“ erzählt von unvergesslichen Orten, wilden Anekdoten und Persönlichkeiten, die das Nachtleben der Stadt geprägt haben. Ein Stück Bayreuther Kulturgeschichte zum Schmunzeln, Erinnern und Staunen.

Die Geschichte von Benny’s Dschäblin’s

Benny’s Dschäblin’s war lange Zeit eine feste Instanz in der Bayreuther Party-Szene. Der ehemalige Besitzer Benny (Bernhard) Frühwirth blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück

„Du Saujud!“ – über einen kleinen Mann, der ein großer Bayreuther war

Karl Würzburger erlebte in Bayreuth die brutale Ausgrenzung als Jude, floh vor den Nazis und kehrte doch zurück, um maßgeblich den Wiederaufbau der Festspiele zu gestalten. Nun veröffentlicht seine Biografie erschütternde Einblicke in ein bewegtes Leben zwischen Verfolgung und kultureller Pionierarbeit.

Casanova und seine Bayreuther Tochter

Giacomo Girolamo Casanova, geboren am 2. April 1725, ist bis heute ein Synonym für Abenteuer, Verführung und literarisches Talent. Anlässlich seines 300. Geburtstags rückt eine weniger bekannte Facette seines Lebens in den Fokus: seine nachweisliche Vaterschaft einer Tochter in Bayreuth. Diese überraschende Enthüllung, festgehalten in seinen Memoiren, wirft ein neues Licht auf den berüchtigten Herzensbrecher.

Gigi Hofer und das Kanapee – Erinnerungen von Stephan Müller

Ein letzter „Totengräber“ für Gigi: Das Bayreuther „Kanapee“ trauert um seine legendäre Wirtin. Nach Jahrzehnten voller unvergesslicher Nächte, skurriler Dekorationen und nie enden wollender Geburtstagsfeiern ist Gigi Hofer von uns gegangen. Eine Hommage an eine Frau, die eine ganze Generation geprägt hat und deren Kultkneipe für immer ein Stück Bayreuther Geschichte bleiben wird.