Eisstadion Bayreuth

CSU-Stadträte fordern: Tauben müssen aus Eisstadion Bayreuth vertrieben werden

Die Bayreuther Stadträte Stephanie Anna Kollmer (CSU) und Mirko Matros (CSU) fordern, dass die Tauben aus dem Eisstadion am Roten Main vertrieben werden. Die Gesundheit derer, die das Eisstadion betreten, sei gefährdet.

Das Eisstadion in Bayreuth hat nicht nur mit einer alten Kälteanlage zu kämpfen, sondern auch mit Tauben. Deswegen fordern die Stadträte Mirko Matros (CSU) und Stephanie Anna Kollmer (CSU) in einem Antrag an Oberbürgermeister Thomas Ebersberger: Die Tauben müssen weg.

Eisstadion in Bayreuth hat ein Taubenproblem

Im Bayreuther Eisstadion residieren etwa 30 Tauben das ganze Jahr über. Eine Taube erzeugt pro Jahr rund 12 Kilogramm Nasskot, heißt es in dem Antrag. Die Hinterlassenschaft der Tiere wird im ganzen Stadion verteilt. „Die Tribünenränge und die Eisfläche sind über mehrere Quadratmeter so stark verschmutzt, dass Matten ausgelegt werden müssen, um den Boden zu schützen“, klagen die beiden Stadträte. Der Kot sei dabei nicht nur für die historische Holzkonstruktion des Daches schädlich, sondern auch für die Gesundheit der Nutzer und Besucher. Aber auch die städtischen Mitarbeiter, die das Eisstadion reinigen, seien in Gefahr, da bei der Beseitigung des Kots Mikroorganismen aufgewirbelt werden, die schließlich zu Infektionskrankheiten führen können.

Bayreuther Eisstadion soll Taubensicher werden

Deswegen fordern die die CSU Stadträte Stephanie Anna Kollmer und Mirko Matros, dass sich die Stadtverwaltung mit dem Problem beschäftigen soll. Diese soll Konzepte erarbeiten, wie die Tauben noch vor Beginn der Eislaufsaison 2020/21 vertrieben werden können. Dabei schlagen die Stadträte auch den Einsatz eines Falkners vor. Außerdem soll eine Möglichkeit gefunden werden, das Stadion Taubensicher zu machen und zwar am besten vor der nächsten Brutsaison 2021.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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