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Polizei

Schwerverletzter Autofahrer nach Unfall bei Lichtenfels verschwunden: Suche mit Hubschrauber

Auf der B173 bei Lichtenfels ist ein Mann mit seinem Auto verunglückt. Als die Polizei eintraf, war der Fahrer allerdings verschwunden. Der schwerverletzte Mann war mehrere Kilometer gelaufen.

Am Samstagmorgen (20.01.2021) ist ein 40-jähriger Mann in Lichtenfels mit seinem Auto verunglückt. Nach Angaben der Polizei Lichtenfels war er gegen 02.10 Uhr in Richtung Süden auf der B173 unterwegs, als er nahe der Ausfahrt Lichtenfels-Mitte nach rechts von der Fahrbahn abkam.

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Heftige Unfälle im Kreis Lichtenfels: Transporter kracht in verunfalltes Auto

Der 40-Jähriger fuhr aus unbekannter Ursache gegen die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sein Wagen anschließend in die Fahrbahnmitte geschleudert und kam dort zum Stehen. Der Mann schaffte es noch eigenständig sein Fahrzeug zu verlassen – und entfernte sich zu Fuß von der Unfallstelle. Die Polizei vermutet, dass der Mann höchstwahrscheinlich unter Schock stand.

Kurze Zeit später kollidierte der 60 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporters beinahe mit dem Unfallwagen. Er schaffte es noch rechtzeitig auszuweichen, prallte jedoch gegen die Leitplanke. Ein 68-jähriger Fahrer – ebenfalls in einem Kleintransporter – fuhr hinter ihm und konnte den Aufprall nicht mehr verhinder. Er krachte in den Unfallwagen des 40-Jährigen und wurde dabei verletzt. Der andere Kleintransportfahrer blieb unbeschadet.

Unfall auf B173: Hubschrauber sucht nach Mann

Vom Unfallfahrer fehlte weiter jede Spur. Erst nach einer längeren Suche, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, konnte der Mann mehrere Kilometer entfernt an seiner Arbeitsstelle gefunden werden. Der 40-Jährige stand sichtlich unter Schock und war schwerer verletzt. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Wagen des Mannes sowie am Kleintransporter des 68-Jährigen, der gegen die Leitplanke gestoßen war, entstand ein Totalschaden. Insgesamt wird der Schaden auf 35.000 Euro beziffert. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme für mehrere Stunden in Richtung Süden gesperrt.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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