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Fußball

SpVgg Bayreuth will in die Dritte Liga: Lange auf „großen Schritt für den Verein“ hingearbeitet

Die SpVgg Bayreuth nimmt erstmals in der Vereinsgeschichte am Lizenzierungsverfahren für die 3. Liga teil. Das hat der Verein am Mittwoch (3.3.2021) mitgeteilt.

Die Altstadt will in die Dritte Liga aufsteigen. Ein erster Schritt ist getan: Die erforderlichen Unterlagen wurden fristgerecht eingereicht, der Eingang bereits durch den DFB bestätigt. Die SpVgg Bayreuth feiert im Jahr 2021 Jubiläum. Wegen Corona wird es anders aussehen als geplant.

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SpVgg Bayreuth beantragt Lizenz für die Dritte Liga

Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Professionalisierung: Erstmals hat die SpVgg Bayreuth die Lizenz für die 3. Liga beantragt. Damit steht fest: Sollte der sportliche Aufstieg in dieser ungewöhnlichen Saison gelingen, werden die Verantwortlichen alles dafür tun, um die Rückkehr in den Profifußball tatsächlich zu realisieren.

„Auch wenn der Ball im Moment ruht, waren die vergangenen Wochen für uns sehr arbeitsintensiv“, berichtet der Sportliche und Technische Direktor Marcel Rozgonyi, der gemeinsam mit dem auf Profi-Fußball spezialisierten Berater Clemens Krüger die Unterlagen zusammengestellt hat. „Wir sehen uns sehr gut aufgestellt und dem Lizenzierungsverfahren positiv entgegen.“

Gruber: “Haben lange darauf hingearbeitet“

“Auch wenn die Einreichung der Unterlagen vielleicht nur ein formaler Akt ist, stellt das für uns einen großen Schritt dar, auf den wir lange hingearbeitet haben“, ergänzt Geschäftsführer Wolfgang Gruber, der seit mittlerweile über zwölf Jahren die Geschicke der Altstädter mitverantwortet.

„Wir haben in den vergangenen Monaten und Jahren hart daran gearbeitet, um sowohl in der Mannschaft als auch im Umfeld professionelle Strukturen zu schaffen. Und wir können mit Stolz sagen, dass wir diese Chance wahrnehmen können, sollte sie sich uns bieten.“

(Wolfgang Gruber)

Wohl drei Lizenzanträge aus der Regionalliga Bayern

Welcher Verein die Regionalliga Bayern in der Aufstiegsrelegation gegen ein Team aus der Regionalliga Nord vertreten wird, wird nach Abschluss der regulären Saison über ein noch zu bestimmendes Playoff-Format ermittelt. Für die Playoffs können sich nur solche Teams qualifizieren, die die Saison auf einem der ersten vier Plätze abschließen und den Antrag für die 3. Liga gestellt haben.

Neben der Altstadt sind das nach aktuellem Stand die beiden unterfränkischen Vertreter aus Aschaffenburg und Schweinfurt, der 1. FC Nürnberg hat für seine Zweitvertretung keine Lizenz beantragt.

Gruber hofft auf „spannende Entscheidungsspiele“ vor Zuschauern

Aktuell hat die Mannschaft von Trainer Timo Rost angesichts der zehn Punkte Vorsprung auf Rang 5 sehr gute Chancen auf die Teilnahme an den Playoffs – doch wann die Saison 2019/21 nach der zweiten coronabedingten Pause wieder startet, ist noch unklar. „Ziel ist jetzt natürlich, die Position unter den ersten vier Plätzen zu halten, um dann nach der Saison hoffentlich wieder vor Zuschauern spannende Entscheidungsspiele zu haben“, sagt Gruber.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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