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Bayreuth hilft in Haiti

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316.000 Menschen sind tot, 310.000 verletzt und 1,85 Millionen obdachlos: Das Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 hatte schwerwiegende Folgen, die bis heute andauern. Bereits kurz nach der Naturkatastrophe kam Hilfe aus der ganzen Welt – und auch aus Bayreuth.

Der zerstörte Präsidentenpalast in Haiti / Foto: Von Logan Abassi / UNDP Global – United Nations Development Programme

Bereits seit 2010 engagiert sich medi in den vom Erdbeben schwer gebeutelten Regionen. Unter dem Namen “medi for help” unterstützte das Unternehmen bereits 6.250 Haitianer. Zum Beispiel durch Kompressionsversorgung, oder die Behandlung von chronischen Wunden. Ein als “mobile Klinik” ausgerüsteter Geländewagen sorgt dabei für schnelle und ortsungebunde Hilfe.

Ein weiteres großes Problem das durch Bayreuther Unterstützung angegangen wird, ist die lymphatische Filarose – eine Volkskrankheit in Haiti. Stechmücken übertragen dabei einen parasitären Fadenwurm, der sich in die Lymphgefäße des Betroffenen einnistet. Eine verbesserte Wundhygiene ist Grundvoraussetzung für Heilung und in dem Krisengebiet nicht immer möglich.

Foto: medi for help

Foto: medi for help

Neben der aktiven medizinischen Hilfe, will “medi for help” auch für Möglichkeiten der Selbsthilfe sorgen: so unterstützt das Projekt die Ausbildung von Krankenschwestern und Orthopädietechnikern – aus dem ersten  Kurs gingen bereits zwölf Absolventinnen hervor. Und sogar die Spitze des Hilfsprojekts ist inzwischen in einheimischer Hand: Die Leitung der medi for help Werkstatt wurde der Haitianerin Fabiola Jean Pierre übergeben. Auch in Zukunft will sich medi weiterhin in der Region engangieren und noch mehr Hilfspersonal ausbilden.

Foto: medi for help

Sie möchten mehr über das Projekt “medi for help” erfahren, oder selbst unterstützen? Alle Informationen finden Sie auf www.medi-for-help.com