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“Gschwerdel und Schelln” – Fotobox andersrum

In der Bayreuther Innenstadt findet zum zweiten Mal das Lese-Fest “Bayreuth blättert” statt. An knapp 20 Plätzen in der Stadt gibt es viele Aktionen zum Mitmachen. Das Motto des Festes: Literatur ist für jeden da und ist viel mehr als nur lesen.


Achtung: Das Bayreuther Tagblatt ist Partner des Festivals Bayreuth blättert. Dabei handelt es sich um eine Lese-Fest in leichter Sprache. Manche Artikel werden vom Bayreuther Tagblatt daher in leichter Sprache geschrieben. Damit jeder sie verstehen kann. So auch dieser hier. Sie erkennen solche Texte an dem pinken Punkt im Bild. 


Am Herkules-Brunnen gab es am Samstag-Nachmittag eine ganz besondere Foto-Box. Der fränkische Mundart-Dichter Heiner Hartmann beschrieb Menschen mit Schimpfwörtern. Und die waren manchmal ganz schön deftig. Eben typisch fränkisch. Am Ende bekamen die Besucher also kein Foto, sondern ein Blatt Papier mit ihren ganz persönlichen Begriffen. Geschrieben wurde das Portrait auf einer alten Schreibmaschine. Neben vielen Passanten haben sich auch Bayreuther Politiker beschimpfen lassen.

Servus ihr Gschwerdel.

(Heiner Hartmann zum Publikum)

Auf einer Schreibmaschine wurde fleißig mitgeschrieben. Foto: Susanne Jagodzik

So wie du do sitzt, wos soll ich’n do groß sogn. Du sitzt do wie das Leiden Christi, bist dodal zerlobert. Aber wennst dich weng ausruhst, dann gehts vielleicht wieder bergauf und dann find a dei Schnurrbart den rechten Weg.

(Heiner Hartmann über Organisator Klaus Wührl-Struller)

Weitere Einblicke von der “Fotobox andersrum” bekommen Sie im folgenden Video:

medi-Fans werden zu Meistersingern

Meistersinger gibt es nicht nur in Nürnberg. Das zeigt das Lese-Fest “Bayreuth blättert”. Zum zweiten Mal findet das Lese-Fest in Bayreuth statt. Die Veranstalter haben sich viele Aktionen für die Besucher überlegt. Alles steht unter einem Motto: Literatur ist mehr als Lesen. Und Literatur ist für jeden da.


Achtung: Das Bayreuther Tagblatt ist Partner des Festivals Bayreuth blättert. Dabei handelt es sich um eine Lese-Fest in leichter Sprache. Manche Artikel werden vom Bayreuther Tagblatt daher in leichter Sprache geschrieben. Damit jeder sie verstehen kann. So auch dieser hier. Sie erkennen solche Texte an dem pinken Punkt im Bild. 


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Eine Mitmach-Aktion fand am Alten Schloss im Ehrenhof statt: Die Meistersinger von Bayreuth. Fans und Vereine wurden aufgefordert ihre Meister-Gesänge zu zeigen. Und das mit Schals und Trikots ihrer Lieblings-Mannschaften.

Ich habe viele Sportmannschaften angefragt. Allerdings sind im August viele Leute im Urlaub. Umso mehr freue ich mich, dass die Bayreuth Bats hier sind.

(Organisator Klaus Wührl-Struller)

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Rund 20 medi-Anhänger waren bei den Meistergesängen dabei. Adèle Kratzer, Mitglied der Bayreuth Bats, hat sogar extra dafür ein Lied geschrieben. Im Video über dem Text sehen Sie Teile des meisterlichen Gesangs.

Neben unseren medi-Schlachtrufen habe ich auch extra einen eigenen Text geschrieben. Die Melodie dazu ist “Wer hat die Kokosnuss geklaut”.

(Adèle Kratzer, Mitglied Bayreuth Bats)

 

Haustiere, Hobbys, Urlaub: Kinder fragen, die Oberbürgermeisterin antwortet

Das Kinderparlament von Mini-Bayreuth hat am Donnerstagnachmittag die Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe getroffen. Die Kinder haben ihr viele Fragen gestellt. Ob sie Haustiere hat? Wo sie gerne Urlaub macht? Und ob sie Oberbürgermeisterin bleiben will?

Achtung: Das Bayreuther Tagblatt ist Partner des Festivals Bayreuth blättert. Dabei handelt es sich um eine Lese-Fest in leichter Sprache. Manche Artikel werden vom Bayreuther Tagblatt daher in leichter Sprache geschrieben. Damit jeder sie verstehen kann. So auch dieser hier. Sie erkennen solche Texte an dem pinken Punkt im Bild. 

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Die Kinder durften in den großen Sitzungssaal im Rathaus schauen. Sie haben auch das Büro der Bürgermeisterin besucht und die goldene Amtskette bestaunt. Die ist fast 200 Jahre alt und wird von Oberbürgermeister zu Oberbürgermeister weitergegeben. Auch in Mini-Bayreuth haben die Kinder eine Kinder-Bürgermeisterin gewählt. Die heißt Auriel Funsch und trägt in dieser Woche auch eine schillernde Amtskette.

Bei Obst und Getränken haben die Kinder dann ihre Fragen an Brigitte Merk-Erbe gestellt.

Wie lange sind Sie schon in Bayreuth? 

Brigitte Merk-Erbe: Ich bin 1956 in Bayreuth geboren und lebe seitdem hier. Nur während meines Studiums habe ich von 1975 bis 1980 in Würzburg gewohnt. 

Haben Sie Haustiere?

Merk-Erbe: Als Kind hatte ich einmal zwei Goldfische. 

Symbolfoto: Pixabay

Haben Sie Hobbys?

Merk-Erbe: Ich habe im Moment leider wenig freie Zeit. Aber ich fahre gerne mit dem Fahrrad ins Rathaus oder ich besuche am Wochenende das Fichtelgebirge oder die Fränkische Schweiz. Ansonsten gehe ich gerne Schwimmen oder ins Fitnessstudio.

Was essen Sie gerne?

Merk-Erbe: Ich mag fränkische Küche, zum Beispiel Schäufele. 

Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie einen Wunsch frei hätten?

Merk-Erbe: Wenn ich politisch einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mir wünschen, dass alle Parteien an einem Strang ziehen und respektvoll miteinander umgehen. Privat wünsche ich mir, dass meine Familie, meine Freunde und ich lange gesund bleiben. 

Wo machen Sie gerne Urlaub?

Merk-Erbe: Ich war einmal auf den Galapagos-Inseln. Dort gibt es riesige Schildkröten. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte aus der Nähe beobachten, wie Tiere aus einem Wasserloch getrunken haben. Das hat mich sehr beeindruckt. 

Riesenschildkröte

Symbolfoto: Pixabay

Was gefällt Ihnen an Mini-Bayreuth?

Merk-Erbe: Ich finde es toll, dass es dort so viele verschiedene Sachen gibt und dass man viele Kinder kennenlernen kann. Die Atmosphäre ist sehr fröhlich. Einmal habe ich eine Wette verloren und habe dann dort im Schminkzelt geholfen. Das hat großen Spaß gemacht. 

Kupferwerkstatt bei Mini-Bayreuth. Foto: Carolin Richter

Welchen Beruf hatten Sie, bevor Sie Oberbürgermeisterin waren?

Merk-Erbe: Davor war ich über 30 Jahre lang Lehrerin an der Dr.-Kurt-Blaser-Schule.

Warum wollten Sie Oberbürgermeisterin werden?

Merk-Erbe: Ich wollte, dass Bayreuth kinderfreundlicher wird, dass die Stadthalle – also das Friedrichsforum – saniert wird und dass die Schulden der Stadt weniger werden. Wir müssen noch weitermachen, sind aber auf einem guten Weg.

Die Bayreuther Stadthalle im Umbau. Archivfoto: Redaktion

Wie sind Sie Oberbürgermeisterin geworden?

Merk-Erbe: Die Bayreuther Gemeinschaft hat mich für die Wahl nominiert. Dann wurde ich von den Bürgern mit den meisten Stimmen gewählt. 

Wie lange sind Sie schon Oberbürgermeisterin?

Merk-Erbe: Ich bin schon seit Mai 2012 im Amt. 

Möchten Sie weitermachen?

Merk-Erbe: Das weiß ich noch nicht. Ich werde im Herbst die Entscheidung treffen. 

Neues Rathaus

Bayreuther Rathaus. Archivfoto: Redaktion


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Nach dem Besuch bei der Oberbürgermeisterin, sind die Kinder noch auf die Rathaus-Terrasse gegangen. Die zwölf Stockwerke gingen einige sogar zu Fuß nach oben.

Das Kinderparlament von Mini Bayreuth gemeinsam mit den Organisatoren Stefanie Ogurok (hinten 2.v.r.) und Stefan Greißinger vom Stadtjugendring auf der Dachterrasse des Rathauses (hinten 1.v.r.).

Das Kinderparlament von Mini-Bayreuth gemeinsam mit den Organisatoren Stefanie Ogurok (hinten 2. von rechts) und Stefan Greißinger (hinten 1. von rechts) vom Stadtjugendring auf der Dachterrasse des Rathauses. Foto: Carolin Richter

“Helden der Heimat”: Jetzt für soziale Projekte abstimmen

Der Wettbewerb “Helden der Heimat” unterstützt soziale Projekte in ganz Oberfranken. Unter anderem gibt es einen Publikums-Preis. Die Abstimmung dafür läuft ab sofort. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt 8.000 Euro.


Achtung: Das Bayreuther Tagblatt ist Partner des Festivals Bayreuth blättert. Dabei handelt es sich um ein Lese-Fest in leichter Sprache. Manche Artikel werden vom Bayreuther Tagblatt daher in leichter Sprache geschrieben. Damit jeder sie verstehen kann. So auch dieser hier. Sie erkennen solche Texte an dem pinken Punkt im Bild über dem Text. 

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Es gibt drei unterschiedliche Kategorien. Man kann aber nur für ein Projekt der drei Gruppen abstimmen. Insgesamt gibt es 86 Teilnehmer. Mit dabei sind auch viele Projekte aus Bayreuth.

Durch den Wettbewerb sollen Menschen, die sich für andere einsetzen, gewürdigt werden. Meistens arbeiten diese Menschen unerkannt und im Hintergrund.

Mobilitäts-Helden

Mit der Beschilderung kann man die Richtung angeben, in die man fahren möchte. Foto: Susanne Jagodzik

Bei den Mobilitäts-Helden sind zum Beispiel die Mitfahr-Bänke für Oberfranken zu finden. Die Bänke ergänzen das Bus- und Bahn-Angebot. Auto-Fahrer können an den Orten mit den bunten Bänken halten und Menschen mitnehmen.

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Außerdem möchte der Verein “wundersam anders” in Bayreuth Menschen unterstützen, die sich kein Auto leisten können. Das passiert durch das Projekt “Klimaradl für Oberfranken”. Wer etwas Schweres zu tragen hat, kann ein Lasten-Rad ausleihen. Das Auto wird somit überflüssig.

Zukunfts-Helden

Auch in der Gruppe Zukunfts-Helden sind viele Bayreuther Projekte dabei. Das “TransitionHaus” setzt sich zum Beispiel für verschiedene Umweltprojekte ein.

Die Vereine Treff e.V., der Kinderschutzbund Bayreuth und die Bayreuther Sportkegler helfen Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien. So werden zum Beispiel Ausflüge angeboten. Aber auch bei Problemen in der Schule wird geholfen. Die Zukunft der Kinder steht hier im Mittelpunkt.

Begegnungs-Helden

Bei den Begegnungs-Helden steht das Miteinander an erster Stelle. Es gibt viele Projekte, die sich an Senioren richten. Die älteren Menschen sollen aus ihrer Einsamkeit befreit werden. Dafür setzt sich unter anderem das Kintopp in Hollfeld ein.

Außerdem gibt es mehrere Sportprojekte, die Kinder aus allen Ländern zusammenbringen sollen. Dazu gibt es zum Beispiel ein Projekt des Fußballvereins Spielvereinigung Bayreuth. Egal woher man kommt, hier wird gemeinsam Fußball gespielt.

Mit dabei ist auch das Theaterfestival “Zamm!”. Es verbindet Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen und Fähigkeiten.

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Die Abstimmung läuft bis zum 10. Oktober. Alle Projekte von “Helden der Heimat” gibt es hier.