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Finanzen

Früh vorsorgen: Wer früher spart, hat später mehr

Einsteiger in den Beruf freuen sich über das erste größere Einkommen in ihrem Leben. Nach einer längeren Ausbildung mit geringer Vergütung haben sie endlich mehr Geld auf dem Konto. Wer nach einem Studium in die Arbeitswelt einsteigt, hat oft eine hohe Last an Studienkrediten zu tragen. Da kommt das Einkommen genau richtig.

An die eigene Altersvorsorge denkt dabei kaum ein Berufseinsteiger. Der Gedanke liegt fern, bereits in jungen Jahren für das hohe Lebensalter zu sparen. Der frühe Start in die Altersvorsorge hat jedoch zahlreiche Vorteile, wie dieser Ratgeber offenbart.

Start in das Arbeitsleben
Mit einer Bestandsaufnahme zu Beginn der beruflichen Karriere schlagen Anfänger den richtigen Weg ein. Auf der einen Seite stehen die vorhandenen Vermögenswerte. Darunter fallen die Ersparnisse auf einem Tagesgeldkonto bei einer Direktbank oder wertvoller Besitz aus einer Schenkung oder Erbschaft. Dem Besitz stehen die Schulden gegenüber. Offene Ausbildungskredite oder Studienkredite sind eines Tages zurückzuzahlen.
Wichtig für die Bestandsaufnahme ist zudem eine Auflistung aller Einnahmen und Ausgaben. Nicht zu vergessen ist bei der Kalkulation ein Taschengeld, das monatlich frei zur Verfügung steht. Nutzbar etwa für Reisen oder für die Freizeitgestaltung in der Region. Am Ende der Rechnung weiß der Berufsanfänger, wie es um seine Finanzen steht und welches Budget für die Altersvorsorge zur Verfügung steht.

Nicht einmal die Hälfte
Neulinge am Arbeitsmarkt haben einen langen Weg vor sich. Bis zu ihrem 67. Lebensjahr müssen sie im Homeoffice arbeiten oder im Büro. Sie zahlen bis dahin zwar monatlich in die gesetzliche Rentenkasse ein. Am Ende der Erwerbstätigkeit steht dennoch nur eine Rente, die vermutlich nicht einmal 40 Prozent des letzten Nettoeinkommens beträgt. Ohne private Vorsorge droht die Altersarmut.
Auch wenn Freunde schon einmal negative Erfahrungen mit Bitcoin Code gemacht haben – Kryptowährungen sind eine moderne Form der Altersvorsorge. Sie verspricht eine hohe Rendite bis zum Renteneintritt. Der frühe Beginn in die Altersvorsorge rentiert auch mit einem geringen Investment zu Beginn. Sparer profitieren vom Zinseszinseffekt, ganz besonders bei der Investition in Bitcoin.

Vorsicht bei den Klassikern
Finanzexperten raten Berufseinsteigern bei der Altersvorsorge auf moderne Anlageformen zu setzen. Dazu zählt neben dem Investment in Bitcoin die Eröffnung eines Depots für den Aktienhandel. Aktienfonds sind aufgrund der breiten Streuung der Anlage weniger risikoreich als eine Direktanlage. Misch- oder Rentenfonds haben ebenfalls ihre Vorteile.
Vorsicht ist hingegen bei klassischen Vorsorgeverträgen geboten. Lebens- und Rentenversicherungen sind zunehmend unattraktiv. Die Rendite sinkt kontinuierlich, die Verträge sind oft unflexibel und mit hohen Kosten verbunden. Private Vorsorgeverträge mit staatlicher Unterstützung haben den Vorteil, von Zuschüssen des Staates zu profitieren. Auch hier ist die Rendite überschaubar und die Anpassung nur schwer zu realisieren.

Förderung durch den Arbeitgeber
Zwei Modelle sind empfehlenswert, bei denen der Arbeitgeber seine Angestellten unterstützt. Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind ein Geschenk des Brötchengebers. Bis zu 40 Euro pro Monat zahlt der Arbeitgeber in die VL ein, der Arbeitnehmer selbst kann einen frei wählbaren Betrag dazugeben. Das angesparte Geld wird kontinuierlich mehr, ohne dass der Berufseinsteiger viel dazu beitragen muss.
Auch die betriebliche Altersvorsorge ist lohnenswert. Der Gesetzgeber begünstigt diese Anlageform. Alle Beiträge in die betriebliche Altersvorsorge senken die Steuerlast, da sie vom Bruttolohn entnommen werden. Das Geld ist bis zum Renteneintritt jedoch unantastbar.