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Garten

Extreme Wetterlagen stressen Pflanzen – So kommen Bäume und Büsche gut durch den Sommer

Wie schon in den Vorjahren fiel das erste Halbjahr 2020 nach Meinung von Wetterexperten viel zu trocken aus. Doch nicht nur Trockenheit, auch Extremwetterlagen mit Starkregen und Wind können den Pflanzen im Garten zusetzen.

(djd). Das erste Halbjahr 2020 war nach Meinung vieler Wetterexperten wieder viel zu trocken. Doch nicht nur ausbleibender Regen bedeutet Stress für Pflanzen, auch Starkregen und Starkwind können sie belasten. Extreme Wetterlagen führen zu einer starken Beanspruchung von Wurzeln und Pflanzenfasern, Sturm und Starkregen können Blattverluste verursachen. Die Witterung lässt sich nicht unmittelbar beeinflussen, die Resistenz der Pflanzen gegen Wetterstress aber schon.

Kräftige Pflanzen können Wetterschäden kompensieren

Generell sind gesunde, kräftige Pflanzen besser dafür gerüstet, Stress zu verkraften, als schwache. So fällt es ihnen beispielsweise leichter, mit verstärktem Blattaustrieb und Feinwurzelwachstum Schäden zu kompensieren und Extremwetterlagen zu überstehen. Dass der Boden ausreichend gewässert wird, um keine Trockenschäden zu riskieren, sollte selbstverständlich sein. Ökologisch sinnvoll und gesund für die Pflanzen ist es, dafür Regenwasser zu sammeln. Unkompliziert ist an den meisten Häusern die Aufstellung eines oberirdischen Regenwasserbehälters, der an die Dachrinne angeschlossen wird. Für größere Gartenanlagen kann sich auch der unterirdische Einbau einer Regenwasserzisterne mit höherer Kapazität lohnen. Zusätzlich bewährt sich der Einsatz eines Stärkungsmittels wie Waldleben. In dem Flüssigpräparat enthaltene Aminosäuren, Proteine und Proteide führen zu einer Erneuerung der Pflanze von Grund auf. So kann sie neue Kraft zum Wachsen, Gedeihen und Blühen sammeln und wird auch resistenter gegen Schwächefolger wie Schadinsekten und Pilze. Eine Anwendung ist sowohl vorbeugend als auch bei bereits aufgetretenen Schäden sinnvoll. Mehr Infos und praktische Anwendungstipps gibt es unter www.waldleben.eu.

Stärkungsmittel für Pflanzen und Bodenleben

Die Aufnahme erfolgt nicht nur über die Wurzeln, sondern auch über Rinde und Blätter. Zusätzlich verbessern sich das mikrobielle Bodenleben und die Bildung der Mykorrhiza. Diese sind symbiotisch mit den Pflanzenwurzeln lebende Pilze, die eine wichtige Rolle in der Nährstoffversorgung spielen. Bei großen Bäumen besprüht man den Stamm unverdünnt. Sträucher, Stauden, kleine Bäume oder Rosen lassen sich komplett mit einer Verdünnung einsprühen. Zur Bodenverbesserung oder bei Ein- und Umpflanzungen genügt die Zugabe ins Gießwasser. Weil Starkregenereignisse den Boden stärker als gewöhnlich auswaschen, lohnt es sich, zusätzlich Kompost oder organische, langsam abbaubare Dünger zusammen mit einem Stärkungsmittel in die Erde einzuarbeiten.

Quelle: Waldleben