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Jugendausschuss

„Besser so, als wenn ständig die Polizei patrouilliert“: Das ändert sich in Bayreuths Jugendarbeit

Am Montag (9.11.2020) hat sich der Bayreuther Jugendausschuss mit dem Angebot der mobilen Jugendarbeit in der Stadt beschäftigt und ist zu dem Schluss gekommen, dass es Nachholbedarf gibt.

Bayreuth muss mehr in Sachen mobiler Jugendarbeit tun. Dieser Meinung ist Stadtrat und Zweiter Bürgermeister Andreas Zippel (SPD). Er möchte eine zusätzliche Vollzeitstelle am Jugendamt installieren. Am Montag (9.11.2020) hat der Jugendausschuss der Stadt seinen Antrag dazu diskutiert. Der Ausschuss hat sich daneben auch mit den fehlenden Krippenplätzen beschäftigt.

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„Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann …“: Mobile Jugendarbeit in der Stadt Bayreuth

Die Jugendarbeit der Stadt Bayreuth ist dezentral aufgestellt. In mehreren Stadtteilen gibt es entsprechende Treffpunkte. Diese Angebote würden aber oft nicht so genutzt werden, wie ursprünglich gedacht. Jugendliche würden fern bleiben und sich anderswo treffen. Zippels Vorschlag setzt genau da an.

Der Plan: Die neue Vollzeitkraft in der „mobilen, aufsuchenden“ Jugendarbeit fährt die beim Jugendamt bekannten Treffpunkte außerhalb der festen Einrichtungen an, redet mit den Jugendlichen, gibt schließlich Hilfe zur Selbsthilfe, wenn es darum geht, dass sie sich selbst organisieren und etwas auf die Beine stellen wollen. Die derzeitige Halbtagsstelle reiche dafür bei Weitem nicht aus und habe ein ganz anderes Aufgabenfeld. Einer dieser Treffpunkte der Jugendlichen ist der Generationen-Spielplatz am Hohenzollernring.

„Besser so, als wenn ständig die Polizei patrouilliert“

Das Gremium war sich am Montag einig und hat dem Antrag von Andreas Zippel zugestimmt und eine entsprechende Empfehlung für den Stadtrat beschlossen, auch bei gestiegenen Personalkosten.

Bayreuther Tagblatt - Raphael Weiß

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Raphael Weiß