Bayreuther Tagblatt
Ein alter Schriftzug vom Bayreuther Tagblatt
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Nachrichten aus Bayreuth
    • Nachrichten aus dem Landkreis Bayreuth
    • Nachrichten aus Kulmbach
    • Überregionale Nachrichten
    • Blaulicht
    • Wirtschaft
    • Politik in Stadt und Landkreis Bayreuth
  • Freizeit
    • Ausflüge
    • Bier
    • Essen & Ausgehen
    • Veranstaltungen
    • Shopping
    • Richard-Wagner-Festspiele
    • Faszination Franken
    • Theater
  • Sport
    • MpK Bayreuth / Basketball
    • Bayreuth Tigers / Eishockey
    • SpVgg Bayreuth / Fußball
    • HaSpo Bayreuth / Handball
    • Bayreuther Sportvereine
  • Ratgeber
    • Bauen und Wohnen
      • Wohnen, Einrichten & Lifestyle
      • Haus & Garten
    • Gesund und Fit
      • Sport
      • Wintersport
    • Serien & Kolumnen
      • bt-Lifestyle-Kolumne
      • bt-Immobilien-Kolumne
      • bt-Kultur-Kolumne
      • Hopfen & Malz – die bt-Bier-Kolumne
      • bt-Swutz-Kolumne
      • bt-Reise-Kolumne
      • bt-Technikexperten-Kolumne
      • bt-Metallexperten-Kolumne
      • bt-Finanz-Kolumne
      • Lost Places – Spuren des Umbruchs
      • Expedition Region
      • Gessn werd dahaam!
      • Bayreuth Historisch
        • Die Stadtteile
        • Die Bürgermeister
        • Historisch Allgemein
    • Arbeit & Ausbildung
      • Arbeit & Beruf
      • Ausbildung
      • Universität
    • Auto & Verkehr
    • Bildung, Wissenschaft & Technik
      • Bildung & Wissenschaft
      • Technik
      • Computer & Elektronik
    • Games & Spiele
  • Jobs
  • Firmenforum
  • Werben
  • bt-GastroGuide
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Lkw kippt bei Trockau in den GrabenA9-Baustelle bei Bayreuth: Neue Verkehrsführung ab FreitagZugverkehr nach Nürnberg läuft bald wieder

Zuletzt aktualisiert am 18. Januar 2024 | 09:08

Bayreuth

Friedrichsforum: Wann ist es endlich fertig? – Neues aus dem Bauausschuss

von bt-Redaktion

Im Bauausschuss des Bayreuther Stadtrats wurde erneut über das Friedrichsforum diskutiert. Es hagelte Kritik.

Das Friedrichsforum wird wohl teurer und dauert länger. Archivfoto: Johannes Pittroff
Das Friedrichsforum wird wohl teurer und dauert länger. Archivfoto: Johannes Pittroff

Das Thema Friedrichsforum wird die Stadt Bayreuth noch länger beschäftigen.

Im Bauausschuss des Stadtrats wurde ein Bericht über das Projekt lange diskutiert.

Keine Veranstaltungen in 2024

Anfang Dezember berichtete das bt, dass das Friedrichsforum nicht wie ursprünglich geplant 2024 eröffnet werden kann. Als Grund wurden unvorhergesehene Probleme beim Bau genannt, die auch in der heutigen Sitzung des Bauausschusses am Dienstag, dem 16. Januar 2024, diskutiert wurden.

Ingenieur Frank Pickel vom verantwortlichen Projektsteuerungsbüro Drees + Sommer aus Nürnberg legte den Stadträten seinen Bericht über das letzte Quartal vor und stellte sich den Fragen der Anwesenden – diese hielten mit Kritik oft nicht zurück.

Es entstand eine längere Diskussion darüber, ob die Verantwortlichen die Probleme hätten vorhersehen können oder sogar müssen – und wer letztlich für Schäden, die durch die Bauverzögerung entstanden sind und noch entstehen werden, aufkommen muss. Lesen Sie auch: Der Kulmbacher Kult-Klub „Schlössla“ muss schließen – es ist kein freiwilliges Ende.

Verzögerungen bei den Arbeiten

Zunächst stellte Pickel den aktuellen Stand des Projekts vor. Allgemein gehe es gut voran, aktuell werden die letzten Ausschreibungen an Unternehmen vergeben, sodass schon bald vorläufige Gesamtkosten feststehen. Noch immer sind die bewilligten 98,5 Millionen Euro aus 2021 die Prognose.

Bei den fehlenden Ausschreibungen ist man optimistisch, dass man wirtschaftliche Angebote bekommt und diese auch festmachen kann, nur bei den Geländern müsse man aktuell Einsparmaßnahmen kalkulieren, da diese sich als deutlich kostenintensiver als gedacht herausstellten.

Dennoch gibt es den großen Wermutstropfen: der geplante Übergabetermin für den Großen Saal am 19. April 2024 kann keinesfalls eingehalten werden. Zwei parallel geplante Arbeiten von unterschiedlichen Firmen können nicht gleichzeitig stattfinden – laut Pickel wurden die Verantwortlichen erst kurzfristig damit konfrontiert.

Ärger mit zwei Baufirmen

Der Diplomingenieur erklärte, dass die Ausschreibungen an die betroffenen Firmen bereits seit mehreren Jahren vergeben worden waren. Alle Firmen, die an der Großbaustelle beteiligt sind, würden außerdem regelmäßig über den Ablauf- und Zeitplan des Projekts sowie eventuelle Änderungen, informiert werden.

Bis vor einigen Wochen sei zu keinem Zeitpunkt kommuniziert worden, dass die Firmen nicht parallel im Großen Saal ihre Arbeiten durchführen könnten. Die neu entstandenen Probleme werfen den Zeitplan des Projekts um mehrere Wochen zurück. Auch Mehrkosten würden dadurch entstehen.

Nachdem die Firmen die Verantwortlichen mit den Neuigkeiten konfrontiert hatten, haben diese die Kommunikationsstruktur für das Projekt angepasst. Laut Pickel fänden nun wöchentliche Treffen von allen Beteiligten statt, sodass auch auf kleinste Änderungen reagiert werden könne.

Stadträte „ratlos“ und „enttäuscht“

Unter den Stadtratsmitgliedern sorgten Pickels Ausführungen für viel Unverständnis. Immer wieder wurde die Frage gestellt, ob die Verantwortlichen sehen hätten müssen, dass die Arbeiten nicht parallel stattfinden könnten. Thomas Bauske (SPD) erklärte, er sei „ein bisschen enttäuscht“ von den Verantwortlichen, denen die Stadt schließlich Geld bezahle.

Auch Sabine Steininger (Grüne) stimmte mit in die Kritik ein. Die vorhergehenden Berichte Pickels hätten über gute Kommunikation berichtet und dass „alles immer mehr ineinandergreift“. Sie sei „ein Stück weit ratlos“ – auch wegen eines anderen Problems: Noch immer ungeklärt ist die Abgrenzung zum Geißmarkt, wo man seit Beginn der Arbeiten in Diskussionen mit den Stadtwerken stecke.

Frank Pickel betonte, dass es nicht an der Projektsteuerung läge, dass das Problem unerkannt blieb. Man renne seit Wochen den Planern hinterher, berufe immer mehr Meetings ein. Für ihn sei der Schlag genauso schwer wie für die Stadt, dass das Projekt sich noch länger hinzieht. „Ich wollte eigentlich insgesamt nur zweimal hier berichten“, so der Ingenieur ernüchtert.

„Schaut sich das keiner an?“

Auch Stadtrat Dr. Stefan Specht (CSU) übte Kritik. Er sprach von einem „Bauchladen an Problemen“ in Verbindung mit dem Friedrichsforum. „Schaut sich das keiner an?“, fragte er Pickel direkt. Die Verantwortung für das Projekt habe laut diesem der Architekt, ein möglicher Grund für das Übersehen des Problems sei das Fehlen eines 3D-Bauplans.

Für Georg Kämpf (BG) stellte sich vor allem die Frage dessen, wer für die entstandenen Kosten aufkommt – die Stadt solle es jedenfalls nicht sein. Auch Helmut Parzen (CSU) machte klar: „Da muss jemand verantwortlich sein“. Derjenige solle auch für die Mehrkosten aufkommen.

OB Thomas Ebersberger versicherte, dass man sich damit beschäftigen werde, die die Verantwortlichkeiten zu klären. Dabei wäre aber auch die Frage, wie genau man entfallene Veranstaltungen als finanziellen Schaden geltend macht – das sei am Ende auch eine rechtliche Frage.

„Projekt wurde unterschätzt“

Karsten Schieseck (BG) suchte die Verantwortlichkeit für den entstandenen Ärger auch ein wenig in den eigenen Reihen. Man sei teils „naiv“ an die Sache herangegangen und dachte, das Millionenprojekt würde schneller fertig werden. Auch dass die Kommunikation bei einer solchen Großbaustelle ein Problem werden würde, sei von vornherein klar gewesen.

Die Schlussworte für die gut eine Stunde andauernde Diskussion fand Urte Kelm. Der Architekt habe das Projekt von Anfang an in seiner Komplexität und mit den diversen Arbeitsschritten unterschätzt. Jetzt gelte es aber auf den letzten Metern noch die Motivation hochzuhalten.

Als Nächstes müsse man die neu entstandenen Auswirkungen versuchen, einzuschätzen und damit weitermachen. Und für das nächste große Projekt gilt es dann, aus den gemachten Fehlern zu lernen.

  • Teilen auf WhatsApp
  • Facebook Facebook Teilen auf Facebook
  • X-twitter X-twitter Teilen auf X
  • Whatsapp Whatsapp Teilen auf WhatsApp
  • Linkedin Linkedin Teilen auf LinkedIn
  • Mail Mail Per E-Mail teilen


Direkter Kontakt:

Bayreuther Tagblatt
Tunnelstraße 15
95448 Bayreuth

Die Redaktion
Telefon: +49 921 / 99 00 99 45
E-Mail: redaktion@bayreuther-tagblatt.de

Das Kunden- & Verkaufsmanagement
Telefon: +49 921 / 99 00 99 47
E-Mail:verkauf@bayreuther-tagblatt.de

Die Magazinredaktion
Telefon: +49 921 / 99 00 99 48
E-Mail: magazin@bayreuther-tagblatt.de

Die Webseite des Bayreuther Tagblatt Schreiben Sie ein Email an das Bayreuther Tagblatt Hier finden Sie das Bayreuther Tagblatt bei LinkedIn

Der Facebook-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der Instagram-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der Tiktok-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der X-Kanal des Bayreuther Tagblatt

Der Whatsapp-Kanal des Bayreuther Tagblatt Abonnieren Sie den Newsletter des Bayreuther Tagblatt Abonnieren Sie den RSS-Feed des Bayreuther Tagblatt

Unser bt-Newsletter

bt-Newsletter bestellen

bt-Newsletter abbestellen

Über uns:
  • Entstehung des bt
  • Das bt-Team
  • Das inhaltliche bt-Konzept
  • Das Bayreuther Tagblatt ist „Unternehmen der Zukunft“
  • Hohe Auszeichnung für das bt: „Arbeitgeber der Zukunft“
  • Bayreuther Tagblatt gewinnt renommierten Service-Preis
10 Gründe, warum Werbung beim bt Print und Radio schlägt:
bt Logo vor Zeitung und Radio ©erstellt mit KI
So viel Reichweite hat das bt:Das sind unsere bt-Kanäle ©bt
So macht das bt Sie sichtbar:
Leuchtturm-Marketing mit dem bt:
Leuchtturm-Marketing in Bayreuth mit dem Bayreuther Tagblatt
Unsere Partner:
Hier geht es zu Oberfranken Offensiv e.V.Hier geht es zu www.electricpulse.dewagnermuseum.debayerische-medienakademien.de
© Copyright - 2020 Bayreuther Tagblatt
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu X
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Wir über uns
Link to: Eisenstange durchschlägt Windschutzscheibe – Horror-Unfall auf Autobahn in Oberfranken Link to: Eisenstange durchschlägt Windschutzscheibe – Horror-Unfall auf Autobahn in Oberfranken Eisenstange durchschlägt Windschutzscheibe – Horror-Unfall auf Autobahn...Eine Eisenstange durchschlug die Windschutzscheibe eines Audis auf der A93 in Oberfranken. Foto: Verkehrspolizeiinspektion HofEine Eisenstange durchschlug die Windschutzscheibe eines Audis auf der A93 in Oberfranken. Foto: Verkehrspolizeiinspektion Hof Link to: Im Landkreis: Unbekannte brechen in Gaststätte ein Link to: Im Landkreis: Unbekannte brechen in Gaststätte ein Symbolbild: PexelsSymbolbild: PexelsIm Landkreis: Unbekannte brechen in Gaststätte ein
Nach oben scrollen
Barrierefreiheits-Anpassungen
Wie lange möchten Sie die Barrierefreiheits-Symbolleiste ausblenden?
Symbolleiste-Ausblenddauer
Wählen Sie Ihr Barrierefreiheitsprofil
Sehbehinderten-Modus
Verbessert die visuellen Elemente der Website
Anfallssicheres Profil
Entfernt Blitze und reduziert Farben
ADHD-freundlicher Modus
Fokussiertes Browsing, ablenkungsfrei
Blinden-Modus
Reduziert Ablenkungen, verbessert den Fokus
Epilepsie-sicherer Modus
Dämpft Farben und stoppt Blinken
Inhaltsmodule
Schriftgröße

Standard

Zeilenhöhe

Standard

Farbmodule
Orientierungsmodule