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Zugverkehr nach Nürnberg läuft wieder Neuer Imbiss „Stern“ öffnet am 15. September Berufsschule zum Schulstart doch noch nicht bezugsfertig

Zuletzt aktualisiert am 31. Oktober 2023 | 15:06

Oberfranken

Oberfranken im Herbst entdecken: Tipps für Wanderer und Radfahrer

von bt-Redaktion

Das herbstliche Oberfranken hat für Wanderer und Radfahrer viel zu bieten – im Fichtelgebirge, im Frankenwald und in der Fränkischen Schweiz.

Das Ailsbachtal in der Fränkischen Schweiz im herbstlichen Nebel. Foto: Frank Schneider
Das Ailsbachtal in der Fränkischen Schweiz im herbstlichen Nebel. Foto: Frank Schneider

Herbsterwachen in Oberfranken

Ob mit der Familie oder für sich selbst: Der Herbst ist eine tolle Zeit, um die Landschaften von Oberfranken zu entdecken.

Die Fränkische Schweiz steht für gute Luft, gutes Essen und eine beeindruckende Berg-Landschaft. Die Region im Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth ist bestens geeignet für Kanu-Fahrten, Fahrradfahrten, Wandertouren und Kletter-Abenteuer. Nach der Anstrengung an der frischen Luft gibt es zur Stärkung natürlich herzhafte Schmankerl und gutes Bier.

Die Naturlandschaft der Fränkischen Schweiz

Der Naturpark Fränkische Schweiz beherbergt über 1.000 Höhlen. Einige davon sind reich an Tropfsteinen, andere weisen einen großen Reichtum an fossilen Knochen auf. Romantische Täler mit mittelalterlichen Ruinen und Burgen schlängeln sich durch die Landschaft.

Gelegentlich sind idyllisch gelegene kleine Dörfer mit schmucken Fachwerkhäusern zu entdecken. Die Fränkische Schweiz gilt als Europas größtes Süßkirschen-Anbaugebiet – auch die Obstbäume prägen die Landschaft.

Auf dem Promenadenweg durchs Ailsbachtal

Naturpark Fränkische Schweiz – Länge: 8 km

Die Tour beginnt am Parkplatz Schweinsberg (Stadtallendorf). Von dort führt ein kleiner Pfad (Markierung grünes Blatt) bergab Richtung Burg Rabenstein, die man vom Parkplatz aus sehen kann. Nach kurzer Strecke stößt der Wanderer auf den Promenadenweg (Markierung Schachfigur), dem er geradeaus zur Sophienhöhle folgt.

Im Weiteren geht es immer quer zum Hang bis zum Aussichtspavillon Parasol und dann weiter zur Burg Rabenstein. Nach der Burg schlängelt sich der Promenadenweg durch den Wald, bis er kurz vor dem Parkplatz Rennerfelsen hinab zur Straße führt und diese überquert.

Nach dem Parkplatz geht es wieder über die Straße zu einer kleinen Holzbrücke über den Ailsbach (Markierung blaues Kreuz). Der Weg führt hinauf zur kleinen Durchgangshöhle im Schlupflochfelsen und weiter bis nach Oberailsfeld. Von dort geht es auf der gleichen Strecke entlang der Wacholderheide zurück, bis am Waldrand rechts der Weg „Grünes Kreuz“ abzweigt.

Dieser Weg quert kurz darauf den Ailsbach auf einer Brücke. Unsere Tour führt aber weiter geradeaus am Bachufer entlang zurück zum Schlupflochfelsen. Es geht erneut am Rennerfelsen vorbei, dann jedoch geradeaus (Markierung blaues Kreuz + Schachfigur) hinauf zum Schneiderloch, einem Durchschlupf im Fels.

Von dort immer am Hang entlang, bis der Weg vor der Ludwigshöhle nach links hinunter ins Tal abzweigt. Der mächtige Höhlenraum der Ludwigshöhle ist auf jeden Fall sehenswert.

Danach quert die Wanderung erneut den Ailsbach, verläuft kurz nach links entlang der Landstraße und steigt dann steil den Gegenhang teils über Stufen hinauf. Rechtshaltend geht es über den bekannten ersten Wegabschnitt zurück zum Parkplatz.

Mit dem Rad durch die Fränkische Schweiz

Für Fahrradfahrer empfiehlt sich eine Tour durch den östlichen Steigerwald und die Fränkische Schweiz. Geradelt wird im Maintal und entlang von Rauher Ebrach, Regnitz, Wiesent und Leinleiter.

Auf dem Weg liegt nicht nur eine wohl weltweit einmalige Fülle kleiner Brauereien mit zahlreichen Biersorten, die in schattigen Bierkellern ausgeschenkt werden, sondern auch das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg mit seinem Dom und die Kaiserpfalz in Forchheim.

Radstrecke

  • große und kleine Variante möglich
  • durchgängig beschildert
  • in beiden Richtungen befahrbar
  • überwiegend asphaltiert
  • Streckenlänge: 202 km / 61 km
  • Höhenmeter: ca. 2100 m / ca. 400 m
  • Die Route ist mehrfach an das Bahnnetz angebunden

Das Fichtelgebirge

Auf bis zu 1.000 Metern erhebt sich das Fichtelgebirge. Sowohl für den Sommer- als auch für den Winterurlaub bietet diese vielfältige Landschaft eine immense Fülle an Aktivitäten und Touren.

Zu den Highlights der Region zählen der Ochsenkopf und der Schneeberg, die sich zu Fuß erwandern lassen oder auch im Winter mit Schneeschuhen. Auch sind viele Burgen und Schlösser in dieser Region zu besichtigen.

Das Fichtelgebirge ruft. © Frank Schneider
Das Fichtelgebirge ruft. © Frank Schneider

Wandertour über die europäische Wasserscheide am Ochsenkopf

Naturpark Fichtelgebirge – Länge: 11 km

Die Tour startet am Fuß des Ochsenkopfes bei Neubau. Vom Meilerparkplatz geht es Richtung Norden. Der Weg kreuzt erst eine Skipiste und dann die Terrasse der Wirtschaft „Bleaml Alm“, bevor er direkt in den Wald führt. Im ersten Streckenabschnitt folgt er der Markierung 2 bzw. dem Steinweg, der an verschiedenen Stationen die Gesteinsarten des Fichtelgebirges vorstellt.

An einer T-Kreuzung wechselt die Tour auf die Markierung Q, die links abzweigt und auf einem breiten Forstweg Richtung Naabquelle führt. Mit dem Aussichtspunkt „Weißmain­felsen“ erreicht der Weg sein erstes Highlight, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Markierungen M und Q führen überwiegend auf schönen Waldpfaden zum Gipfel des Ochsenkopfes mit verschiedenen Aussichtspunkten und dem Gipfel-Restaurant.

Danach geht es über die Markierung „weiß-blau“ erst auf einem breiten Schotterweg bergab, bevor die Tour rechts in den Fürstenbrunnensteig abzweigt. Für dieses steile, felsige Teilstück ist gutes Schuhwerk wichtig. Im unteren Bereich kreuzt der Weg den Mountainbikepark und biegt dann, kurz vor dem Erreichen der ersten Häuser, in den „Bergwerksweg“ ein.

Dieser führt durch den idyllischen Bocksgraben und kreuzt schließlich die Landstraße Fleckl – Neubau. Kurz nach dem Überqueren der Straße sieht man links vom Weg die Gebäude des Bergwerks Gleißinger Fels, zu dem der Weg hinaufführt. Achtung! Dieser Abzweig ist nicht markiert. Wer ihn übersieht landet in Fichtelberg. Die Strecke kreuzt nochmal die Landstraße und führt etwas bergauf zurück zum Startpunkt.

Eine Radtour quer durch Oberfranken

Mit dieser Empfehlung können Sie ganz Oberfranken erradeln! Abfahrt ist in Bamberg, durch das Coburger Land über Seßlach und Tambach nach Coburg, zum Kurort Bad Rodach und über den Naturpark Frankenwald nach Bad Steben, von dort nach Hof, Wunsiedel und ins Fichtelgebirge, schließlich von Bayreuth in die Fränkische Schweiz bis nach Forchheim und zurück in das schöne Bamberg.

Die 552 km lange Radrunde durch Oberfranken wurde gemeinsam von Oberfranken Offensiv zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Landesverband Bayern konzipiert.

Es ist ein Bikeline-Radführer aus dem Esterbauer-Verlag erhältlich, der eine detaillierte Routenbeschreibung, Karten, sowie zahlreiche Stadt- und Ortspläne, Hinweise auf das kulturelle und touristische Angebot der Region und ein umfangreiches Übernachtungsverzeichnis enthält.

Der Frankenwald

Große Teile des Frankenwaldes sind schätzenswertes Naturparkgebiet, sie liegen im Landkreis Kronach und weiten Teilen der Landkreise Hof und Kulmbach. Beim Wandern, Radfahren, Trailrunning oder Trekking kann man hier aktiv durchstarten – oder es sich in den zahlreichen Wirtshäusern gut gehen lassen.

Den Ausblick ins Tal genießen am Döbraberg. Foto: Frank Schneider
Den Ausblick ins Tal genießen am Döbraberg. Foto: Frank Schneider

Durch ruhige Täler hinauf zum höchsten Berg des Frankenwaldes

Naturpark Frankenwald – Länge: 9,5 km

Vom Parkplatz aus startet die Tour auf dem Frankenweg an einer Schutzhütte vorbei in den Wald hinein. Dieser Markierung folgt der Weg am Weiler Hohenzorn vorbei bis zum Burgstall Radeck. Dort geht es über eine steile Treppe hinunter ins Tal. Unten wechselt der Weg auf die Markierung 4 und biegt rechts zum Floßteich ab. Nach dem Überqueren der Staumauer geht es rechts auf einem breiten Forstweg weiter – immer an der Wilden Rodach entlang. Schließlich zweigt rechts das Eisenbachtal ab.

Ab hier geht es wieder bergauf, der Markierung DÖ21 „Türkengrund-Weg“ folgend, bis zum Wasserhaus – einem Wasserwerk der Stadt Schwarzenbach. Dort biegt die Markierung rechts in den Türkengrund ab. Schon weit oben am Döbraberg verlässt die Tour den Türkengrund-Weg und zweigt links ab (Markierung Frankenwald-Steigla „Schwarzen­bacher Weitblicke“). Kurz darauf erreicht dieser fast ebene Wegabschnitt die Bergwachthütte mit schönem Ausblick ins Tal.

An der Hütte vorbei geht es geradewegs den Berg hinauf (Markierung 4) bis zum Prinz-Luitpold-Turm – einem Aussichtsturm des Frankenwaldvereins. Danach führen rechts wieder die bekannten Markierungen DÖ21 und Frankenweg  bergab und zurück zum Parkplatz.

Mit dem Rad den Frankenwald erkunden

Wir radeln über die welligen Höhen des Frankenwaldes und an den Ursprüngen des Mains entlang. Dabei säumen die Festspielstadt Bayreuth, die Lucas-Cranach-Stadt Kronach und die Bierstadt Kulmbach unseren Weg.

Radstrecke

  • gestartet kann von Bayreuth aus und es geht im Kreis wieder bis nach Bayreuth zurück und ist durchgängig beschildert
  • in beiden Richtungen befahrbar
  • überwiegend asphaltiert
  • Streckenlänge: 233 km
  • Höhenmeter: ca. 1.400 m
  • Die Route ist mehrfach an das Bahnnetz angebunden

Drei Regionen: Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge und der Frankenwald

Diese drei Regionen haben eine Menge Freizeitpotential und lohnen sich erwandert zu werden. Beste Auskünfte dazu bieten die Tourismus-Regionen über die Tourismusverbände Fränkische Schweiz, Frankenwald, Fichtelgebirge und Oberfranken.

Die Radtour-Empfehlungen sind von Oberfranken Offensiv zur Verfügung gestellt worden und können auf der Website von diesem Tourismusverband nachverfolgt bzw. intensiviert werden. Die Radtouren sind gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club Landesverband Bayern e.V. und Oberfranken Offensiv e.V. konzipiert worden. Ein Bikeline-Radführer ist aus dem Esserbauer-Verlag erhältlich und enthält detaillierte Routen-Beschreibungen, Karten, sowie zahlreiche Stadt- und Ortspläne. Die drei genannten Regionen sind mit den empfohlenen Wandertouren vom Autor des Buches „Abenteuertouren durch Oberfranken“ Frank Schneider zur Verfügung gestellt worden.

Abenteuertouren durch Oberfranken – Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Frankenwald

Format: ca. 24 x 28 cm, Hardcover /Seitenzahl: 168

ISBN-Nr. 978-3-9823245-7-9 /Preis: 39,95 €

Bildband oder Wanderführer? Beides! Der Landschaftsfotograf Frank Schneider nimmt Sie mit zu den schönsten Ecken Oberfrankens. Dabei liegt der Fokus auf den Naturlandschaften der drei Naturparks Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge und Frankenwald.

Dieses Buch enthält 23 liebevoll ausgearbeitete Wanderungen, garniert mit vielen hochwertigen Landschaftsfotografien und Informationen zur Region. Für unterwegs gibt es alle Wanderungen als Online-Karte für das Smartphone.

Erhältlich im Buchhandel oder unter www.frankenfreund.de

Der Buchtitel "Abenteuertouren durch Oberfranken" von Frank Schneider zeigt schönste Touren durch Oberfranken. Copyright: Frank Schneider
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