Schule

Markus Söder kritisiert bayerische Schulen: das ist der Grund

Ministerpräsident Markus Söder hat sich am Dienstag (21.09.2021) zum Schulstart in Bayern geäußert. Dabei fand er auch kritische Worte.

Eine Woche nach Wiederbeginn der Schule hat das bayerische Kabinett zum Schulstart in Bayern Bilanz gezogen.

Söder zufolge sei dieser gelungen. Aber er sparte auch nicht mit Kritik.

Markus Söder bilanziert Schulstart in Bayern

Ministerpräsident Markus Söder hat eine positive Bilanz zum bayerischen Schulstart vor einer Woche gezogen. Allen Corona-Hindernissen zum Trotz sei der gut gelungen, sagte er am Dienstag (21. September) in einer Pressekonferenz. Wichtig sei es, den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. Die Freien Wähler forderten Ende August gar eine Garantie für Präsenzunterricht selbst bei „eskalierendem Infektionsgeschehen“.

Über einundeinhalb Millionen Schülern in Bayern würden mehrfach in der Woche auf Corona getestet. Rund 500.000 Schüler an circa 3.000 Schulen nähmen an den neugeschaffenen PCR-Pool-Tests teil.

Allerdings monierte Söder die Anzahl an Luftfiltern in bayerischen Schulen und Kitas. Erst 18 Prozent der verfügbaren Fördergelder des Freistaats seien beansprucht worden. Für Söder schlicht „immer noch zu wenig“.

PCR-Tests in Bayern „für ein Stück mehr Normalität“

Dem gelungenen Schulstart widersprach Kultusminister Michael Piazolo erwartungsgemäß nicht. Die Pool-Tests nannte er einen „großen Aufwand“, der sich allerdings lohne. Das Ergebnis des PCR-Tests des Kindes erhielten dessen Eltern noch am gleichen Tag per Mail. Die Sicherheit in den Schulen würde so erhöht „für ein Stück mehr Normalität“. Auch in bayerischen Kitas muss ungeimpftes Personal ab dieser Woche mehrfach getestet werden. So lief der erste Tag mit Corona-Testpflicht in Bayreuther Kindertagesstätten.