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Unfall

Wohnmobil in Oberfranken aus Sicherung gerissen – Komplizierte Bergung: Autobahn immer wieder voll gesperrt

Bei einem Unfall am Dienstag (26.1.2021) auf der A72 bei Köditz (Landkreis Hof) ist ein Wohnmobil von einem Anhänger geflogen und in die Leitplanke gekracht. Die Autobahn musste immer wieder gesperrt werden. 

Hohen Eigenschaden und eine aufwändige Bergungsaktion verursachte am Dienstag (26.1.2021) um 13:50 Uhr, ein Lkw-Gespann auf der A72 bei Köditz. Der Lastwagen hatte zwei Wohnmobile geladen. In Oberfranken hat ein Lastwagen kürzlich eine ganze Straße demoliert. Das Navi hatte den Trucker vorher in eine Zwickmühle gelotst.

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Kreis Hof: Lastwagen rutscht in Leitplanke – Wohnmobil kracht auf Leitplanke

Der 37-jährige Fahrer war mit der wertvollen Fracht im Ortsbereich von Köditz (Landkreis Hof) in westlicher Richtung unterwegs gewesen. Dann geriet er auf der winterlichen Fahrbahn ins Schlingern, berichtet die Polizei. Die Rutschpartie endete in den Leitplanken, wobei der Anhänger abgerissen wurde. Lastwagen und Anhänger standen dann quer zur Fahrtrichtung und blockierten die gesamte Fahrbahn. Ein aufgeladenes Wohnmobil wurde aus der Transportsicherung gerissen und landete auf der Leitplanke, bei dem zweiten Wohnmobil kam es zu Beschädigungen am Aufbau.

Von der Einsatzzentrale wurden mehrere Polizeifahrzeuge, das THW aus Hof mit 14 Helfern und drei Fahrzeugen sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei aus Rehau zur Einsatzstelle beordert. Die Bergungsmaßnahmen gestalteten sich schwierig, berichtet die Polizei.

A72: Autobahn immer wieder gesperrt – mehrere hunderttausend Euro Schaden

Nachdem es dem THW gelungen war, einen Fahrstreifen für den Verkehr frei zu machen, rückte ein Abschleppdienst mit schwerem Gerät an. Trotzdem musste die Fahrbahn immer wieder kurzzeitig komplett gesperrt werden, was zu Stauungen führte. Außerdem musste ausgelaufenes Öl, das sich über die gesamte Fahrbahn verteilt hatte, von einer Spezialfirma gebunden werden.

Um 19:20 Uhr konnten die Beamten der Hofer Autobahnpolizei wieder „Freie Fahrt“ melden und beziffern den Sachschaden in einer ersten Schätzung auf über hunderttausend Euro. Gegen den unverletzten 37-jährigen Unglücksfahrer leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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