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Cheerdancers Diamonds

Cheerdancers Diamonds: Auch in der Corona-Krise an der Seite von medi bayreuth

Für gewöhnlich stehen die Cheerdancers Diamonds bei den Spielen von medi bayreuth in der Oberfrankenhalle zur Unterstützung des Teams auf dem Parkett. Wegen Corona ist das aktuell anders.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Auftritte von Showacts bei Spielen der easyCredit Basketball Bundesliga verboten. Im Lockdown ist sogar das Training untersagt. Die Cheerdancers Diamonds stehen dennoch weiterhin hinter der Mannschaft von medi bayreuth.

Cheerdancers Diamonds: Bayreuther Cheerleader in der Corona-Pandemie

„Die Diamonds sind wie eine kleine Familie, bei der jeder für den anderen da ist. Wir können uns immer aufeinander verlassen“, sagt Elisa Soutter von den Cheerdancers im Gespräch mit dem Bayreuther Tagblatt. In der USA gehöre das Cheerleading seit Dekaden zum Sport dazu, mittlerweile etabliere sich das Tanzen auch in Deutschland immer weiter. Das sei gut.

Wegen Corona fehlen sowohl die Diamonds als auch die Zuschauer aktuell bei den Spielen der Basketballer von medi bayreuth. Wegen des Lockdowns ist sogar das Training verboten. Das macht sich bei den Tänzerinnen durchaus bemerkbar. „Ich vermisse alles daran. Einfach das Auspowern, die Musik, die Auftritte, das Lernen von neuen Tänzen, aber vor allem die Mädels und unseren Coach Sandi“, sagt Paula Herbach. Für einen guten Zweck hat sich die Tänzerin im Februar 2020 den Kopf kahl rasiert.

Cheerdancers Diamonds: „Es ist nicht leicht reinzukommen“

Obwohl die Corona-Krise für viele Menschen schwer ist, müsse man versuchen, immer nach vorne zu blicken. „Ich freue mich drauf, wieder bei medi-Spielen in der Oberfrankenhalle zu tanzen und werde die Momente ganz anders wertschätzen als vorher“, sagt Jasmin Barth von den Diamonds im Gespräch mit dem bt.

Wer denkt, dass das Training bei den Diamonds leicht ist, der irrt. Der Sport erfordert Anstrengung. Man merke dabei jedes Mal sehr, dass man etwas gemacht habe, erklärt Kristina Rybalko. Auch das Merken der Tanzschritte sei eine Herausforderung. „Zu Beginn ist es auf jeden Fall nicht leicht reinzukommen, aber wenn man die Schritte auch zu Hause durchgeht, ist es definitiv zu schaffen.“

„Unser Showprogramm ist sehr abwechslungsreich. Es gibt dabei sowohl einfachere Tänze als auch komplizierte Schrittfolgen mit akrobatischen Abschnitten. Das ist aufregend, kann aber auch sehr herausfordernd sein. Wenn am Ende alles so klappt, wie man es geübt hat, ist man dann aber einfach nur noch stolz.“

(Zoe Löbl, Cheerdancers Diamonds)

Das sind die Cheerdancers Diamonds: Bildergalerie zum Durchklicken

  • Eileen Stockinger

    Eileen Stockinger tanzt für die Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünwald
  • Kristina Rybalko

    Das ist Kristina Rybalko, die Neue bei den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünwald
  • Sandra Kolb

    Sandra Kolb tanzt bei den Diamonds. Foto: Günter Grünwald
  • Chiara Rätzer

    Chiara Rätzer ist Cheerdancer bei den Diamonds in Bayreuth. Foto: Günter Grünbauer
  • Alisa Wald

    Alisa Wald von den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer
  • Julia Berg

    Julia Berg von den Cheerdancers Diamonds. Foto: Jasmin Barth tanzt seit der Grundschule bei den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer
  • Jasmin Barth

    Jasmin Barth tanzt seit der Grundschule bei den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer.
  • Paula Herbach

    Paula Herbach tanzt seit zwei Jahren bei den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer
  • Chiara Zimmermann

    Chiara Zimmermann tanzt bei den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer
  • Zoe Löbl

    Zoe Löbl tanzt bei den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer
  • Elisa Soutter

    Elisa Soutter tanzt bei den Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer
  • Maja Hübner

  • Coach Sandra Stockinger

    Sandra Stockinger ist Trainerin der Cheerdancers Diamonds. Foto: Günter Grünbauer

Fotos: Günter Grünbauer

Wegen Corona ist alles anders: Die Cheerdancers Diamonds in der Pandemie

Wegen der Kontaktbeschränkungen können die Diamonds aktuell nicht wie gewöhnlich trainieren. Das Training fehlt den Tänzerinnen natürlich. „Als Ausgleich mache ich immer wieder mal ein paar Workouts für zu Hause, tanze alte Tänze nach oder gehe auch sehr gerne mal spazieren oder joggen“, sagt Tänzerin Alisa Wald.

Doch der körperliche Aspekt ist nicht alles. „Wir unterstützen uns gegenseitig und können uns immer aufeinander verlassen“, erklärt Chiara Rätzer. Gerade diese Eigenschaften machen die Diamonds für sie zu einem wundervollen, harmonischen Team. Wegen der Kontaktbeschränkungen fallen die großen Treffen in der Gruppe aktuell aus. Dafür halten die Diamonds den Kontakt per Smartphone und Videocalls.

Oberfrankenhölle in Bayreuth: Die „geilste Stimmung der Liga“

Dasselbe sei das natürlich dennoch nicht. Auch andere Dinge fehlen aktuell in der Pandemie: unter anderem die Stimmung in der Oberfrankenhalle bei den Spielen von medi bayreuth.

„Es heißt ja nicht umsonst „Oberfrankenhölle“! Wir haben einfach die geilste Stimmung in der Liga.“

(Sandra Kolb, Cheerdancers Diamonds)

Die Cheerdancers Diamonds beim Bayreuther Kinderfest 2019 auf der Bühne

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Diamonds-Coach: „Für andere ist die Situation weit schlimmer“

Vor dem letzten Lockdown mussten die Diamonds komplett mit Maske trainieren, erinnert sich Eileen Stockinger. Dies sei nicht wirklich praktisch gewesen. Dennoch war es toll, dass sich die Mädels wieder sehen durften. Zudem sei das Training immer eine gute Abwechslung zum Alltag gewesen, erklärt die Tänzerin.

Trainerin Sandra Stockinger möchte die Probleme der Tänzerinnen durch Corona allerdings nicht überbewerten. Für andere sei die momentane Situation weit schlimmer. Da gebe es so viele Einzelschicksale wie Restaurants oder Gastronomen. „Ich muss eigentlich nur eine Maske tragen und Abstand halten. Das ist alles. Das bekomme ich hin“, sagte der Diamonds-Coach im Gespräch mit dem bt.

„Wenn ich mit dem „Zuhause bleiben“ etwas dazu beitragen kann, dass alles bald wieder nach geregelten Bahnen verläuft, dann tue ich das sehr gerne.“

(Julia Berg, Cheerdancers Diamonds)

Der Zusammenhalt bei den Tänzerinnen ist groß. Chiara Zimmermann sieht in den Diamonds eine zweite Familie. Schon als kleines Kind hatte sie das Ziel, Teil der Cheerleader zu werden. „Ich konnte es nicht erwarten, endlich alt genug zu sein, um bei den Diamonds zu tanzen“, erinnert sich die Bayreutherin.

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt