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„Ein unbeschreibliches Gefühl“: Bayreuther Cheerleaderin über die Stimmung in der Oberfrankenhalle

In der Oberfrankenhalle bei den Spielen von medi bayreuth zu tanzen gibt Zoe Löbl von den Cheerdancers Diamonds ein unbeschreibliches Gefühl. Das bt hat mit ihr gesprochen.

Zoe Löbl ist neu bei den Cheerdancers Diamonds. Für gewöhnlich stehen die Tänzerinnen bei den Spielen von medi bayreuth in der Oberfrankenhalle auf dem Parkett. Wegen Corona ist das aktuell nicht möglich. Alles zu den Spielen von medi bayreuth gibt es hier. 

Zoe Löbl von den Cheerdancers Diamonds: Online-Training nicht dasselbe

Am Samstagabend (3.4.2021) spielt medi bayreuth in der easyCredit BBL gegen RASTA Vechta. „Da ist ein Sieg drin“, sagt Zoe Löbl. Die 14-Jährige ist Tänzerin bei den Cheerdancers Diamonds. Wegen der Pandemie sind in der BBL Show-Acts verboten. „Es ist sehr schade, dass wir beim Osterspiel unsere Heroes nicht in der Halle anfeuern können.“

Die Einschränkungen sind noch größer. Wegen des Lockdowns dürfen die Tänzerinnen seit Monaten nicht wie gewohnt miteinander trainieren. Zwar gebe es Online-Training, doch das sei nicht dasselbe. Die Treffen mit den Diamonds fehlen der Schülerin.

Seit der dritten Klasse Cheerleaderin: „Man ist einfach nur stolz“

Seit Jahren ist das Cheerdancing ein fester Teil ihres Lebens. Bereits in der dritten Klasse startete Löbl bei den Angels, dem Nachwuchs-Team der Diamonds. Inzwischen kann sie vom Tanzen nicht genug bekommen, obwohl das Cheerleading mit Anstrengung verbunden ist.

„Unser Showprogramm ist sehr abwechslungsreich. Es gibt dabei sowohl einfachere Tänze als auch komplizierte Schrittfolgen mit akrobatischen Abschnitten. Das ist aufregend, kann aber auch sehr herausfordernd sein. Wenn am Ende alles so klappt, wie man es geübt hat, ist man dann aber einfach nur noch stolz.“

(Zoe Löbl, Cheerdancers Diamonds)

Wenn es beim Training dann doch mal haken sollte, dann müsse man eben zu Hause weiter üben, bis man die Tänze „wie im Schlaf“ beherrscht. „Ohne Üben geht es bei der Vielzahl der Tänze nicht“, sagt Löbl.

„Ich vermisse die volle Oberfrankenhalle sehr“

Dass die Diamonds aktuell nicht in der Oberfrankenhalle bei den Spielen von medi bayreuth sein können, findet die Tänzerin schade. „Ich vermisse die volle Oberfrankenhalle sehr!“ Am Anfang sei sie noch schüchtern gewesen, aber nach einer Weile gewöhne man sich an die erwartungsvollen Gesichter und die Atmosphäre. Die Auftritte bei den medi-Spielen würden jedes Mal für ein unbeschreibliches Gefühl in ihr sorgen.

Trotz der Einschränkungen geht es Löbl in der Pandemie gut. Sie sei froh, dass ihre Familie und sie gesund sind. Auch Ostern verbringt sie mit dem engsten Familienkreis, mehr sei aktuell leider nicht erlaubt. „Wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagt die 14-Jährige.

„Wieder mehr Leben in der Innenstadt“

Dennoch freut sich Löbl bereits auf das Leben nach der Pandemie. „Es wäre sehr schön, wenn dann wieder mehr Leben in die Innenstadt kommen würde.“ Neben der großen Auswahl an Sport- und Freizeitangeboten mag die Tänzerin auch die Bayreuther Feste, wie das Bürgerfest, das Afrika Karibik Festival oder das Sommernachtsfest. „Solche Feste könnte man von mir aus gerne öfters machen!“

Die Cheerdancers Diamonds beim Kinderfest 2019 in Bayreuth auf der Bühne

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Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt