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Handball

HaSpo Bayreuth: Damen starten mit Neuzugängen in Saisonvorbereitung – neuer Modus in der Bayernliga

Die HaSpo-Damen sind in die Saisonvorbereitung zur neuen Spielzeit gestartet. Mit an Bord waren einige Neuzugänge. Zudem wird die Saison in der Handball-Bayernliga anders aussehen als zuletzt. 

Die Bayernliga-Damen von Trainer Udo Prediger sind im Freien in die Vorbereitung für die neue Saison gestartet. Wie auch bei den Männern, hat bei den Damen auch zunächst der athletische Teil des Trainings den Vorrang.

Trainingsauftakt bei den Bayernliga-Damen von HaSpo Bayreuth

Nachdem die bisherige Athletiktrainerin, Theresa Stöcker, nicht mehr zur Verfügung steht, hat Laura Brahm ihre Position übernommen. Aufgrund eines Kreuzbandrisses wird Brahm in der kommenden Saison nicht für HaSpo auf dem Feld stehen. 

Das Team verlassen haben neben Spielmacherin Elena Kerling, die mit 100 Toren nach Kapitänin Kim Koppold zweitbeste Torschützin des Teams war, Julia Dörfler (Karriereende), Anneke Siebert (berufsbedingt) und Lara Lenhardt (privat).

Die Neuzugänge bei den HaSpo-Damen

Auf der anderen Seite tummelten sich auch ein paar neue Gesichter beim Vorbereitungsauftakt. Ruth Wolf kommt vom Bayernligaaufsteiger SV München Laim für die Position Rückraum Mitte. Sowohl im linken Rückraum als auch auf Rückraum Mitte ist Marie Bastian einsetzbar. Sie kommt vom Landesligisten HC Forchheim und sammelte zuvor Erfahrungen in der Jugend des Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach. Mit Linkshänderin Farina Fricke kommt eine alte Bekannte nach Bayreuth, denn sie war zu Drittligazeiten schon einmal im HaSpo-Trikot unterwegs.

Eine weitere Rückkehrerin, aber auf eine andere Art, ist Rechtsaußen Katharina Schubert, die nach einem Kreuzbandriss wieder einsatzfähig ist. Des Weiteren sollen mit Felicitas Janusch, die bereits vergangene Saison zu zwei Einsätzen kam, sowie Lou Heinrich und Torhüterin Alina Vizethum drei Spielerinnen aus der eigenen Jugend gezielt ans Damenteam herangeführt werden.

Saisonziel im neuen Modus: unklar

Angesichts des durchaus großen Umbruchs tut sich Trainer Prediger schwer, eine Prognose abzugeben: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht möglich eine ernsthafte Aussage zu treffen. Zunächst einmal müssen jetzt die Grundlagen gelegt werden und ab Juli oder August wird man ungefähr sehen, wie die Mannschaft zusammenfindet.“ 

Eine Besonderheit hält die kommende Saison für die HaSpo-Damen auf jeden Fall bereit. Es wird nämlich keine eingleisige Bayernliga geben, sondern in zwei Staffeln gespielt werden. Dies machte die ausgesetzte Abstiegsregel und die daraus resultierende größere Mannschaftszahl notwendig. Dabei gehört HaSpo der acht Mannschaften umfassenden Nordstaffel an, in der sich unter anderem auch „die Nachbarinnen“ von der HSG Fichtelgebirge sowie Vizemeister HC Erlangen befinden.

Nach den 14 Spielen, spielen die vier vordersten Teams mit den vier besten Teams der Südstaffel den Aufstieg aus, während alle anderen Teams die Absteiger bestimmen. „Es ist ein spannender Modus. Ob er für uns ein Vor- oder Nachteil ist, lässt sich aktuell nicht bewerten.“, so Prediger.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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