Gesundheit

Keine Chance den Viren – fünf Tipps für Eltern: So kommt die Familie besser durch die Infektsaison

(djd). Bei Erkältungssymptomen schwingt bei jedem Hüsteln das mulmige Gefühl mit, dass der Nachwuchs sich vielleicht mit dem Corona-Virus infiziert haben könnte. Dennoch sollten Eltern sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ein starkes Immunsystem und Hygienemaßnahmen schützen.

(djd). Zum Jahresbeginn nimmt erfahrungsgemäß die Erkältungssaison richtig Fahrt auf. Vor allem Familien kann damit eine anstrengende Zeit bevorstehen. So schwingt aktuell auch die Sorge mit, Kinder könnten sich mit dem weiterhin grassierenden Coronavirus anstecken. Die folgenden Tipps helfen, den Nachwuchs bestmöglich zu schützen und kleine Patienten optimal zu betreuen.

1. AHA+L-Regel erklären und vorleben

Abstand halten, Hygienemaßnahmen beachten, Alltagsmaske tragen und regelmäßig lüften: Die während der Corona-Pandemie ausgerufenen Regeln können vor Infektionen mit Krankheitserregern schützen. Besonders wichtig ist häufiges gründliches Händewaschen. Mithilfe eines Stempels kann man schon kleine Kinder dazu animieren, ganz einfach diese Regel zu befolgen: Das Motiv wird morgens auf die Hand gedrückt und sollte abends durchs gründliche Waschen verschwunden sein.

2. Warm anziehen und Abwehrkräfte stärken

Das Umweltbundesamt empfiehlt, Klassenzimmer alle 20 Minuten zu lüften, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Um einer Erkältung vorzubeugen, sollten Kinder und Jugendliche im Zwiebelprinzip gekleidet sein. Auch tragen eine ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft dazu bei, dass das Immunsystem sein Bestes geben kann.

3. „Corona“ oder nicht?

Es muss nicht automatisch Covid-19 sein: Leiden Kinder unter Husten, Schnupfen und leichtem Fieber, liegt wahrscheinlich eine gewöhnliche Erkältung vor. Telefonisch an den Haus- oder Kinderarzt wenden sollten sich Eltern dann, wenn der kleine Patient über trockenen Reizhusten, Atemnot, plötzlich hohes Fieber oder einen gestörten Geruchs- und Geschmackssinn klagt – vor allem, wenn er Kontakt zu Infizierten hatte.

4. Erkältungssymptome bekämpfen

Bei einem grippalen Infekt können frei verkäufliche kindgerechte Erkältungsmedikamente zum Einsatz kommen. Ursächlich bekämpfen lassen sich Atemwegsinfekte mit Esberitox aus der Apotheke. Studien zufolge wirkt die Kombination der drei Heilpflanzen Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut direkt antiviral. Sie können die Abwehrkräfte stimulieren, den Verlauf von Erkältungen deutlich verbessern und die Dauer verkürzen. Am besten wird das Präparat sofort bei den ersten Anzeichen eines Infektes eingesetzt. Dann lässt sich die Erkältung rasch eindämmen. Zusätzlich können Hustensaft sowie abschwellende oder befeuchtende Nasensprays verwendet werden.

5. Hausapotheke ausstatten

Vorbeugen ist immer besser, als im Notfall keine Arzneimittel im Haus zu haben. Wenn Eltern die Hausapotheke „Viren-fit“ machen, müssen sie nicht erst in die Apotheke, wenn beim Kind zum Beispiel das erste Kratzen im Hals auftritt, sondern können gleich gegensteuern.