Eishockey

Bekommt Bayreuth eine zweite Eishalle? Erste Planungen vorgelegt

Der EHC Bayreuth plant eine zweite Eishalle, in der bis zu 1.000 Zuschauer Platz haben sollen. Auf der Mitgliederversammlung wurde ein erster Plan vorgestellt.

Der EHC Bayreuth hat auf seiner Mitgliederversammlung erneut über eine zweite Eishalle diskutiert. Das Bauvorhaben wird nun immer präziser.

In einer Animation wurde sogar schon ein erster Plan gezeigt: mit Eishalle, Fitnessraum und Platz für 1.000 Zuschauer.

Neue Eishalle in Bayreuth?

Die beiden alten und neuen Vorstände sind seit mehreren Wochen mit dem Thema unterwegs. Sie präsentierten vorab eine Animation, wie diese aussehen könnte „Wir planen eine Traglufthalle mit Fitness- und Athletikraum, Bistro, Umkleidekabinen und Platz für circa 1.000 Zuschauer“, so der EHC-Vorsitzende Michael Schwellengreber.

Der Platz steht noch nicht fest, soll aber auf jeden Fall in der Stadt bleiben, teilt der EHC Bayreuth mit. Auch für die Re-Finanzierung haben sich die Verantwortlichen bereits intensive Gedanken gemacht, heißt es in einer Mitteilung des EHC.

Vorstände beim EHC Bayreuth

Auch die nun folgenden Neuwahlen waren schnell und unbürokratisch erledigt. Die drei Vorsitzenden Michael Schwellengreber, Christian Geißler und Melanie Allersdorfer wurden ebenso wie Jamie Gray als Schriftführerin sowie die Beisitzer Thomas Hahn, Tobias Weiß und Marco Zimmer einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Das teilt der EHC Bayreuth mit.

Neu kamen Florian Kostanzer als Kassier und Armin Helldörfer als Beisitzer dazu. Steffi Okelmann beendete zwar ihre Beisitzertätigkeit, steht aber weiterhin als für alle technischen Bereiche zur Verfügung. Der EHC möchte sich etwas breiter aufstellen, deshalb soll in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Athletikabteilung entstehen, die auch den Fitnesszustand der Spieler positiv beeinflussen wird.

So war das vergangene Jahr beim EHC

Der Vorsitzende Michael Schwellengreber gab einen Rückblick auf die beiden letzten Spielzeiten ab – 2020 fiel die Mitgliederversammlung der Pandemie zum Opfer. Diese bestimmte auch weitgehend das Geschehen rund um die Eisfläche. Finanziell ist man zwar nicht auf Rosen gebettet, aber durch eine umsichtige Finanzplanung hat man sich nach den schwierigen Vorjahren konsolidiert, die Altlasten weitgehend beglichen und ein sehr ordentliches Ergebnis erzielt, obwohl einige Gelder wie z. B. die Vergütung aus dem 5-Sterne-Programm erst nächste Woche erwartet werden. Gleichzeitig erläuterte der Vorsitzende die Planung für die neue Saison.

Danach berichtete Nachwuchstrainer Sebastian Mayer über die Situation im Nachwuchs. Sportlich ist man auf einem sehr guten Weg. Trotz der nicht optimalen Voraussetzungen spielen alle Teams in der höchsten Liga Bayerns. Ziel ist es, sich in den nächsten Jahren mit der U17 und der U20 in der DNL zu etablieren. Es gibt neue Kooperationen mit Schulen, die ebenfalls auf lange Sicht weiterhelfen.

Marco Zimmer, sportlicher Leiter der Senioren, resümierte die Situation der Senioren, die als Aufsteiger den Klassenerhalt in der Landesliga souverän und frühzeitig geschafft haben. Ziel ist es hier, möglichst viele junge Spieler aus der U20 einzubauen.

Nachdem auch die Kassenprüfer eine einwandfreie Finanzführung bestätigten, stand einer Entlastung nichts mehr im Wege, die auch einstimmig erfolgte, heißt es in der Mitteilung des EHC Bayreuth.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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