Schulen

Diese Partei will Präsenzunterricht an Schulen auch bei „eskalierendem Infektionsgeschehen“

Die Freien Wähler (FW) fordern eine Garantie für Präsenzunterricht an Schulen nach den Sommerferien – unabhängig vom Infektionsgeschehen.

Die Freien Wähler (FW) fordern eine Garantie für Präsenzunterricht an Schulen nach den Ferien in Deutschland.

Der Schulbetrieb müsse aufrecht erhalten werden. Bei steigenden Infektionszahlen müssten andere Maßnahmen getroffen werden als die Schüler eins Homeschooling zu schicken.

Auch bei hohen Infektionszahlen: Freie Wähler fordern Garantie für Präsenzunterricht

Die Freien Wähler möchten eine Garantie dafür, dass der Unterricht nach den Sommerferien in den Schulen stattfinden kann. Präsenzunterricht solle auch bei hohen Corona-Zahlen stattfinden. Ein erneutes Homeschooling lehnen die Freien Wähler ab. „Wir müssen den Präsenzunterricht aufrechterhalten, egal wie die Inzidenz sich entwickelt“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FW-Fraktion im bayerischen Landtag, Fabian Mehring, der Augsburger Allgemeinen. In Bayreuth hat das Rathaus auf einem Antrag einer Ratsfraktion zum Thema Luftreiniger in Schulen reagiert.

Sollten die Inzidenzen steigen, müssten bestehende Maßnahmen angepasst werden, so Mehring. Das gelte nach seinen Worten auch bei einem „eskalierenden Infektionsgeschehen“. Mehring geht auch auf die konkreten Anpassungen der Maßnahmen ein: „Man kann vorübergehend noch häufiger testen, man kann schlimmstenfalls wieder über eine befristete Maskenpflicht im Klassenzimmer nachdenken.“

Söder: „kein Homeschooling mehr“

Zuvor hatte bereits Markus Söder erklärt, Schulschließungen vermeiden zu wollen. Auch bei steigenden Infektionszahlen formulierte der Bayerische Ministerpräsident das Ziel: „kein Homeschooling mehr, kein Distanzunterricht mehr.“ Am Donnerstag kündigte Söder neue Corona-Regeln für Bayern an. Die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken solle dann wegfallen.