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Heute Neueröffnung in Bayreuth: Dieses Kultgeschäft öffnet in der Innenstadt nach Facelift seine Türen

Die Vinothek „Süße Quelle“ in Bayreuth ist seit Januar geschlossen. Heute, am 04. Dezember 2021, öffnet das Geschäft im neuen Format wieder. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat dort jetzt seine eigene Vinothek.

Über Jahrzehnte war die „Süße Quelle“ in der Fußgängerzone das Weingeschäft in Bayreuth, das man kennen musste. Im Januar musste die Filiale schließen.

Stefan Vogel, ehemaliger Mitarbeiter in der Süßen Quelle, eröffnet in dem Laden am Sternplatz nun seine eigene Vinothek. Am 04. Dezember 2021 um 10 Uhr geht es los.

Neuer Weinladen in Bayreuth – das ist geboten

Vogel erklärt im Gespräch mit dem bt die Pläne für seinen eigenen Laden. Über 30 Jahre war er in der Süßen Quelle angestellt, auch nachdem das Geschäft 2006 bzw. 2018 von den Confiserie-Ketten Hussel und Arko übernommen worden war. Im Januar war bekannt geworden, dass jene Unternehmen Insolvenz angemeldet hatten.

„Paradies Vogel“ heißt die neue Vinothek, mit verschiedenen Spirituosen und Wein im Angebot – auch alkoholfreier Wein soll in den Regalen stehen. Neben dem Verkauf werde es laut Vogel allerdings auch die Möglichkeit geben, sich an den Tisch zu setzen und ein Glas oder, zumindest gelegentlich, kleine Speisen zu genießen.

„Freue mich richtig darauf“

Auf die Frage nach dem Eröffnungstermin konnte Vogel noch keine eindeutige Antwort geben. „Es wäre schön, wenn wir etwas vom Weihnachtsgeschäft mitnehmen könnten, aber das hängt einfach davon ab, wann die Umbauten fertig sind.“ Mit der Wiedereröffnung heute ist ihm das also gelungen.

Vogel brennt sichtlich für sein neues Geschäft: „Nach über 30 Jahren als Angestellter in der Süßen Quelle stand die Frage, ob man sich wieder eine Arbeit sucht, oder etwas Eigenes macht. Ich habe mich für etwas Eigenes entschieden und ich muss sagen, ich freue mich richtig darauf.“

Süße Quelle „unternehmensbedingt“ geschlossen

Bereits am 26. Januar 2021 musste die Süße Quelle, eigentlich eine Hussel-Confiserie, geschlossen werden. Dies hatte, wie Vogel dem bt mitteilt, unternehmensbedingte Gründe und hing mit dem Insolvenzverfahren der Firma Arko, dem Mutterkonzern von Hussel, zusammen.

Man hätte sich in der Folge von weniger essentiellen Filialen getrennt und so kam es, dass der Standort in der Maximilianstraße in Bayreuth geschlossen wurde.