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Kuriose Idee Ausgangssperre zu umgehen: Frau nimmt Mann an die Leine und geht Gassi

Eine Frau wollte unbedingt nach Beginn der Ausgangssperre in Quebec (Kanada) noch spazieren gehen. Deswegen nahm sie ihren Partner an die Leine.

Die Polizei stoppte im kanadischen Sherbrooke am Samstagabend (9.1.2021) eine Frau bei einem besonders kreativen Versuch, die Ausgangssperre zu umgehen. In Oberfranken hat ebenfalls vor Kurzem ein Mann gegen die Ausgangssperre verstoßen. Er konnte kaum noch sprechen.

Kanada: Pärchen mit kurioser Idee gegen Ausgangssperre

Gegen 21 Uhr führte die Frau in Kanada ihren Lebensgefährten an einer Leine aus, wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten. Die Frau erzählte den Beamten, sie gehe lediglich mit ihrem Haustier Gassi. Die Ausgangssperre in der kanadischen Provinz Quebec, in der auch der Ort Sherbrooke liegt, gilt von 20 Uhr bis 5 Uhr morgens.

Hohe Geldstrafe in Kanada

Die Polizisten klärten das Pärchen darüber auf, dass jeder von ihnen eine Strafe von bis zu 1.500 kanadische Dollar riskiere. Trotzdem sahen die beiden ihren Fehler nicht ein. In Quebec gibt es für Hundebesitzer eine Ausnahme der Ausgangssperre. Das Tier darf ausgeführt werden, insofern man sich nicht weiter als einen Kilometer von seinem Zuhause entfernt.

Überraschende Reaktion des Paares

Laut einer kanadischen Polizeisprecherin hätten die 24-jährige Frau und ihr 40 Jahre alter Partner verkündet, dass es ihnen eine „Freude“ sei, eine Geldstrafe zu erhalten. Diese würde das Pärchen nicht davon abhalten, auch in Zukunft gegen die Regelung zu verstoßen, berichtet die Süddeutsche diesen Vorfall in Kanada.

Im Gegenteil: Beide hätte gesagt, sie wollen nun sehen, wie viele Bußgeldbescheide sie sammeln können. Wie nordbayern.de berichtet, müssen die Frau und ihr Partner nun ein Bußgeld in Höhe von 1.500 kanadischen Dollar zahlen – umgerechnet also knapp 970 Euro.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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