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Politik

Markus Söder besucht Bayreuth: Hier war der bayerische Ministerpräsident auf einer Wahlveranstaltung der CSU

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder besuchte Bayreuth für eine Wahlveranstaltung der CSU. Im Hans-Walter-Wild-Stadion gab er eine Rede zum Besten.

Im Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth lud die CSU heute (27.08.2021) zu einer Wahlveranstaltung im Rahmen der „CSU Stadiontour“.

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Mit dabei waren unter anderem Ministerpräsident Markus Söder und CSU-Landesgruppenvorsitzender Alexander Dobrindt, Digitalisierungsministerin Dorothee Bär und Bundestagsvizepräsident Dr. Hans-Peter Friedrich.

Ministerpräsident Söder besucht Bayreuth im Hans-Walter-Wild-Stadion

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder war wohl der Höhepunkt der Veranstaltung mit einer passionierten Rede vor einer ob des Wetters ordentlich besuchten Tribüne im Hans-Walter-Wild-Stadion. Dabei wurde eine Vielzahl an Themen abgedeckt, z.B. auch geplante Corona-Maßnahmen. Gestern kündigte Söder an, die FFP2-Maskenpflicht abschaffen zu wollen.

„Als die Krise los gegangen ist, gab es keine Chance, zu wissen, wie sich das Ganze entwickelt. Das waren ganz schwere Stunden, auch auf persönlicher Ebene“, besinnt sich der Ministerpräsident der schweren Entscheidungen, die in Corona-Zeiten gefällt werden mussten und immer noch müssen.

In Zukunft solle eine Krankenhausampel eingeführt werden, um die Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Der zählende Wert sei dann nicht mehr die Inzidenz, sondern die Patienten, die sich in Krankenhäusern zur Behandlung befinden. Die 3G-Regel gelte dann immer, unabhängig von der Inzidenz. Das sorge für „mehr Normalität, mehr Freiheit und gleichzeitig Sicherheit“, so Söder.

Unmut gegenüber linker Politik

Sowohl Dobrindt, als auch Söder warnten mehrfach vor der Politik, die von den linken Parteien verfolgt werde. Insbesondere Söder machte auf die Doppelmoral der Grünen aufmerksam: „Wo die Grünen regieren, da fällen sie Bäume und bauen Straßen wie alle anderen. Die Grünen haben gute Motive, aber sie fangen an, zu nerven.“

In seiner Rede sprach Söder viele aktuelle Themen der deutschen Politik an: Schulen, die Förderung der Polizei, Klimaschutz und die Notwendigkeit, die Bundeswehr gut auszustatten, insbesondere aufgrund der aktuellen Situation in Afghanistan. Oberbürgermeister Ebersberger äußerte sich kürzlich, ob Bayreuth Flüchtlinge aus Afghanistan aufnehmen solle.

Insgesamt warb er stark dafür, bei der bevorstehenden Bundestagswahl beide Stimmen für die Union einzusetzen und stellte sich voll und ganz hinter Kanzlerkandidaten Armin Laschet: „Beide Stimmen für die CSU ist die beste Garantie, dass man bayerische Politik in Berlin bekommt.“

Söder besucht Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Unmittelbar vor der Wahlveranstaltung im Hans-Walter-Wild-Stadion besuchte Söder das Markgräfliche Opernhaus, in der eine etwa zehnminütige Probe des Bayreuther Baroque Festivals mit dem Stück „Carlo il Calvo“ vorgeführt wurde.

Söder setzte sich in einer anschließenden Rede für die weitere Pflege des Opernhauses und der Kultur in Bayreuth ein: „Ich bin immer schwer beeindruckt, wenn so etwas hochkulturelles in Bayern aus Franken kommt. Das fränkische „basst scho“ ist hierfür zu wenig, das ist wirklich super hier.“

Wahlveranstaltung in Bayreuth begleitet von Protestaktion

Die Veranstaltung wurde ständig von Pfiffen aus den Außenbereichen des Stadions begleitet, bei denen es sich vermutlich um sogenannte „Querdenker“, in jedem Fall aber um Kritiker der CSU handelte. Nach der Veranstaltung wurden die Gäste teilweise als „Arschlöcher“ beschimpft.

Vor dem Stadion versammelte sich noch eine Gegendemonstration gegen diese „Querdenker“-Versammlung. Diese versuchten mit lauter Musik die Rufe und Beleidigungen der „Querdenker“ zu übertönen.

Unter Zurufen wie „Schämt euch“ mussten die Besucher das Stadion verlassen. Die Sicherheitskräfte sorgten dabei für ein sicheres und reibungsloses Ende der Veranstaltung.