Polizei

Autofahrer fährt bei Bayreuth Reh tot und hat „richtigen Ärger“ wegen leeren Flaschen im Auto

Am Freitag (17.09.2021) ist ein Autofahrer nach Mitternacht bei Trebgast mit einem Reh kollidiert. Der Grund für den Unfall bereitet ihm nun Ärger.

Am Freitag (17. September) kurz nach Mitternacht ist ein 20-jähriger Autofahrer zwischen Trebgast und Lindau (Kreis Kulmbach) mit einem Reh kollidiert.

Das Tier hat den Zusammenstoß nicht überlebt. Nicht deshalb, sondern wegen einer anderen Sache droht dem jungen Mann nun Ärger.

20-Jähriger fährt bei Bayreuth alkoholisiert Reh über den Haufen

Die Kollision mit einem Reh auf der Kreisstraße 15 zwischen Trebgast und Lindau brachte einem Autofahrer richtigen Ärger ein, wie die Polizei mitteilt. Bei einem Unfall am Vortag sind bei Himmelkron zwei Personen verletzt worden.

Dem 20-jährigen aus dem Landkreis Kulmbach war am Freitag kurz nach Mitternacht ein Reh in seinen Renault gelaufen. Dabei entstand an dem Fahrzeug ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Das Reh wurde dabei getötet.

Was dem jungen Mann jetzt jedoch mehr Kopfzerbrechen bereiten wird, ist die Tatsache, dass die Polizisten bei der Unfallaufnahme deutlichen Alkoholgeruch bei ihm feststellten. Ein gerichtsverwertbarer Test am Alkomaten erbrachte einen Wert von 0,82 Promille.

Wildunfall bei Trebgast: junger Mann mit mehreren leeren Flaschen im Auto

Im Fahrzeug fanden die Beamten mehrere, teilweise bereits geleerte Flaschen mit Alkoholika. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt des Renault-Fahrers und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher.

Den jungen Mann erwartet jetzt ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Die Probezeit für seinen Führerschein war erst im Mai diesen Jahres abgelaufen. Die Stadtsteinacher Polizei wird die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall in Kenntnis setzen. Ein 17-jähriger Motorradfahrer musste nach einem Zusammenprall mit einem Reh ins Krankenhaus gebracht werden.