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Rückruf

Rückruf von FFP2-Masken wegen erhöhten Infektionsrisikos: Um diese Masken handelt es sich

Eine Palette von FFP2-Masken eines chinesischen Herstellers werden aktuell zurückgerufen. Grund ist die mangelhafte Schutzwirkung der Masken.

Bereits am 26. November 2021 meldete der Dienstleister „produktwarnung.eu“ den Rückruf von FFP2-Masken eines chinesischen Herstellers mit einer bestimmten Kennzeichnung.

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Die betroffenen Masken genügen nicht den europäischen Maßstäben zur ausreichenden Verringerung des Infektionsrisikos.

Rückruf von FFP2-Masken

Bei den Masken handelt es sich um schwarze FFP2-Masken des chinesischen Herstellers „Shenzhen Silicon Zero Technology Co., Ltd.“ Die betroffenen Masken tragen laut „produktwarnung.eu“ keine Hersteller- oder Markenangaben und werden in Fünferpacks in einer Folienverpackung ohne Etikett verkauft.

Außerdem tragen sie die CE-Kennzeichnung 0598. Das Produktionsdatum ist der 25. Februar 2021.

Masken entsprechen nicht den Sicherheitsstandards

Laut „produktwarnung.eu“ sei die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials unzureichend. Der Messwert liege nur bei 81 Prozent. Dies habe zur Folge, dass übermäßig viele Partikel oder Mikroorganismen durch die Maske gelangen und das Infektionsrisiko erhöhen könnten.

Dadurch entsprächen die Masken nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstung (PSA) und der einschlägigen europäischen Norm EN 149. Mittlerweile wurde ein Verkaufsstopp angeordnet und Kunden, die die Masken bereits gekauft haben, sollten sie keinesfalls tragen.