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Bayreuther Winterdorf 2020 abgesagt: So könnte das Ersatzprogramm aussehen

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird das Bayreuther Winterdorf 2020 abgesagt. Wenn es die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen der Regierung zulassen, soll es aber einen Ersatz geben, sagt Geschäftsführer Maximilian Vogel. 

Das Bayreuther Winterdorf 2020 ist abgesagt. Eigentlich ist es bayernweit der erste “Weihnachtsmarkt”. In diesem Jahr hätte das Winterdorf am 15. Oktober eröffnet. Nach der Absage des Bayreuther Winterdorfs 2020 planen die Verantwortlichen Alternativen. In Bayreuth wurden viele Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt: auch eine Open Air Veranstaltung, die eigentlich im September stattfinden sollte.

Bayreuther Winterdorf 2020 abgesagt: So könnte die Alternative aussehen

„Wir haben das Winterdorf abgesagt. Alles was jetzt als Alternative geplant wird, hat für uns nichts mit dem eigentlichen Winterdorf zu tun. Es wird etwas anderes sein“, sagt Geschäftsführer Maximilian Vogel. Aufgrund der Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen der Regierung dürfe es keine Veranstaltung mit Livemusik und DJs geben. 

Coronavirus: Veranstaltungsverbot gilt bis Ende Oktober

Schon im März 2020, während des Lockdowns, hatten die Verantwortlichen verschiedene Szenarien geplant. Dabei stand auch stets die Möglichkeit eines Totalausfalls im Raum. „Wir haben uns schon im März gedacht: Wenn einmal ein Lockdown verhängt wird, dann kann es auch wieder passieren“, sagt Vogel. In erster Linie sei es seitdem darum gegangen, Geld zu sparen. 

Fest stand die Absage des Bayreuther Winterdorfs dann, als die Regierung das Veranstaltungsverbot auf den 31. Oktober 2020 verlängert hat. Das Winterdorf hätte ursprünglich am 15. Oktober öffnen sollen. 

So könnte eine mögliche Winterdorf-Alternative aussehen

Trotz der Absage möchte das Winterdorf-Team, solange es die Bestimmungen der Regierung zulassen, ein Ersatzprogramm organisieren. Dies könne ähnlich aussehen wie bei der Veranstaltung “Sommer in der City” am Nürnberger Stadtstrand, sagt Max Vogel. Dort habe er sich vor kurzem angesehen, wie die Macher dort ihr Angebot auf die Corona-Bedingungen angepasst haben.

„In Nürnberg wurde der Stadtstrand eingezäunt und die Laufwege aufgezeichnet. Gäste müssen erfasst werden, bevor sie rein dürfen und beim Betreten eine Maske tragen, die sie dann am Sitzplatz absetzen dürfen. So ähnlich könnte ich mir das auch für Bayreuth vorstellen.“

(Maximilian Vogel, Geschäftsführer Winterdorf)

Ob eine Alternativveranstaltung für das Bayreuther Winterdorf stattfinden könne, hänge aber primär davon ab, ob die Politik es zulasse, sagt Vogel. Auch die Stadt Bayreuth und das Ordnungsamt sind in die Planung mit eingebunden. Natürlich spiele auch der finanzielle Aspekt eine Rolle, denn wenn es sich nicht rechne, würde die gebeutelte Branche ja nur noch mehr Verlust machen. „Die Lage ist in jedem Fall ernster, als die meisten Menschen am Anfang der Pandemie erhofft hatten“, sagt Vogel.

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt